Zum Inhalt springen

Jamie Donoughue

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Jamie Donoughue.jpg
Jamie Donoughue, 2015

Jamie Donoughue (* in Leeds) ist ein britischer Filmemacher.

Leben[Bearbeiten]

Donoughue besuchte zunächst das Ashville College in Harrogate, North Yorkshire. Sein Interesse für die Arbeit beim Film wurde geweckt, als er im Alter von 17 Jahren an einem Filmset tätig war.<ref> Jamie Donoughue auf lifeonthelinefilm.co.uk</ref> Er studierte ab 2001 an der University of Salford Fernseh- und Radioproduktion und schloss sein Studium 2004 mit einem Bachelor ab. Nach Ende des Studiums ging Donoughe nach Leeds zurück und arbeitete als freier Regisseur. Im Januar 2008 war Mitbegründer der Produktionsfirma Left Eye Blind, mit der er unter anderem Musikvideos für Eliza Doolittle, The Enemy und The Vaccines<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Jamie Donoughue (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/m.troikatalent.com auf troikatalent.com</ref> sowie Werbefilme realisierte. Mit Spartak Pecani führte er zudem beim Thriller Ada Regie. Seit 2013 arbeitet Donoughue erneut als freier Regisseur und Drehbuchautor, unter anderem realisierte er das Script für den Werbefilm One Leeds, der 2014 erschien.<ref>RA in Leeds Retail Association Video. renaissancearts.co.uk, 21. August 2014.</ref>

Während eines Balkanurlaubs hatte Donoughue 2010 im Zuge des Ausbruchs des Eyjafjallajökull statt geplanten drei Tagen einen fünfwöchigen Aufenthalt im Kosovo.<ref name="Espina">Alfonso Espina: Interview: Writer/Director Jamie Donoughue on „Shok“. screenpicks.com, 17. Dezember 2015.</ref> In der Zeit lernte er viel über die Kultur und die Geschichte der Gegend und kam mit Einwohnern ins Gespräch. Dies inspirierte ihn zu seinem ersten Kurzspielfilm Shok.<ref>Oscar Shorts – Live Action. theryder.com</ref> Der im Kosovo des Jahres 1998 angesiedelte Film basiert auf wahren Erlebnissen seines Freundes Eshref Durmishi, der im Film die Rolle eines Soldaten übernahm. Shok wurde 2016 für einen Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2015: Jurypreis, Aspen Shortsfest, für Shok
  • 2015: Preis der Jugendjury, Aspen Shortsfest, für Shok
  • 2015: Bester Film, Interfilm Berlin, für Shok
  • 2016: Oscarnominierung, Bester Kurzfilm, für Shok

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein