Jan Haarmeyer
Jan Haarmeyer (* 1957 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist. Er war stellvertretender Chefredakteur der Hamburger Morgenpost und Ressortleiter des Hamburger Abendblatts.<ref name="Kindernothilfe" /> Außerdem betätigt er sich als Liedkomponist und -texter. Haarmeyer ist Erfinder und Initiator einer europäischen Kinderhauptstadt.
Leben[Bearbeiten]
Jan Haarmeyer machte 1976 das Abitur an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg. Als Fußballspieler gehörte er Ende der 1970er und in den 1980er Jahren der Mannschaft des Verbandsligisten SC Victoria Hamburg an.<ref>Bergedorf fehlt ein Punkt. In: Hamburger Abendblatt. 28. April 1980, abgerufen am 25. April 2021.</ref> In Hamburg studierte er dann bis 1981 Betriebswirtschaftslehre mit dem Abschluss als Diplom-Kaufmann.<ref name="Kindernothilfe" /> Ab 1. Februar 1982 arbeitete er für die Hamburger Morgenpost.<ref name="Ausscheiden" /> Vom Volontär (bis 1984) über die Betätigungen als Reporter, Redakteur, Lokalchef und schließlich stellvertretender Chefredakteur<ref name="Kindernothilfe" /> gehörte er der Zeitung bis zu seinem Ausscheiden auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 1998 an. Von Mai bis August 1998 war er an der Seite von Hans-Jörn Muder Redaktionsleiter.<ref name="Ausscheiden">Pressemeldung zum Ausscheiden bei der Hamburger Morgenpost. Abgerufen am 27. August 2013.</ref> 1999 wurde Haarmeyer Mitarbeiter des Hamburger Abendblatts. Für die Zeitung war er zunächst bis 2008 als „Ressortleiter Sport“ und ab November 2008 als Autor für alle Ressorts tätig.<ref name="Kindernothilfe" />
Seit 2007 ist er an der Seite von Anna Leenen, Christoph Bungartz, Andreas Engler, Andreas Zeil und Felix Leenen Mitglied der sechsköpfigen Hamburger Band The Cruisers. Neben der Interpretation von Rock-, Pop-, Folk- und Bluesmusik der 1960er Jahre bis heute<ref>September 2017, abgerufen am 29. September 2017. The Cruisers. Webseite Abgerufen am 27. August 2013.</ref> trägt die Gruppe auch Haarmeyers Eigenkompositionen vor. Ferner komponiert er Kinderlieder (z. B. Flinki, der kleine Inselhüpfer).
Am 24. September 2017 feierte in den Hamburger Kammerspielen das Familienmusical Historicus nach dem gleichnamigen Kinder- und Jugendbuch von Irene Haarmeyer Premiere,<ref>Familien-Musical "Historicus" feiert umjubelte Premiere Zeit Online vom 2</ref> für das Jan Haarmeyer die Lieder komponierte und textete.
Im Sommer 2020 gründete Haarmeyer als Teil einer elfköpfigen Gruppe in Hamburg den Förderverein europäische Kinderhauptstadt. Ziel des Vereins ist, die Europäische Union in Anlehnung an die europäische Kulturhauptstadt und die europäische Umwelthauptstadt zu bewegen, jedes Jahr in einer anderen Stadt in Europa eine europäische Kinderhauptstadt einzurichten. Zu den Unterstützern gehören Kirsten Boie und Rolf Zuckowski.<ref>Über uns – Children's European Capital. Abgerufen am 25. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2009 (2. Platz)<ref>Preisträger 2009 - Journalisten Preise. Abgerufen am 1. Februar 2021.</ref> Gewinner des Großen VDS-Preises des Verbandes Deutscher Sportjournalisten.
- 2013 Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Lokaljournalismus für den Bericht Im Namen des Volkes, auf Kosten des Kindes, der die Wegnahme eines Pflegekindes von seinen Pflegeeltern darstellt.<ref>Theodor-Wolff-Preis verliehen. Mahnung zu mehr Gelassenheit. Kölner Stadtanzeiger abgerufen am 5. September 2013.</ref><ref name="ThWolff">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Theodor-Wolff-Preis. ( des Vorlage:IconExternal vom 8. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 27. August 2013.</ref><ref>Abendblatt-Reporter Jan Haarmeyer erhält den Theodor-Wolff-Preis. vom 16. Mai 2013 Abgerufen am 27. August 2013.</ref>
- Nominierung für den Medienpreis der Kindernothilfe (Kategorie Print) für Im Namen des Volkes, auf Kosten des Kindes.<ref name="Kindernothilfe"> Kindernothilfe. Abgerufen am 27. August 2013.</ref>
- 2013 Nominierung für den Deutschen Reporterpreis (zusammen mit seinem Abendblatt-Kollegen Volker ter Haseborg) für Akte Hegestraße, in dem der Kampf um einen Altbau in Eppendorf zwischen Mietern und Investoren beschrieben wurde.
- 2014 Journalistenpreis der Deutschen Immobilienwirtschaft (zusammen mit seinen Abendblatt-Kollegen Andreas Dey und Joachim Mischke) für die Dokumentation Wunschkonzert über die Kostenexplosion beim Bau der Elbphilharmonie.
- 2018 Nominierung und Auswahlliste für den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung für die Reportage „Der Kampf um David“.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Haarmeyer, Jan |
| ALTERNATIVNAMEN | Haarmeyer, Jan Paul (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist |
| GEBURTSDATUM | 1957 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
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- Deutscher
- Träger des Theodor-Wolff-Preises
- Person (Hamburger Abendblatt)
- Fußballspieler (SC Victoria Hamburg)
- Journalist (Deutschland)
- Person (Medien, Hamburg)
- Geboren 1957
- Mann