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Jan Philipp Zymny

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Datei:Tegtmeiers Erben 2015 Jan Philipp Zymny 02.jpg
Jan Philipp Zymny bei Tegtmeiers Erben 2015

Jan Philipp Zymny (* 9. März 1993 in Wuppertal) ist ein deutscher Slam-Poet und Autor. 2013 und 2015 gewann er die deutsche Poetry-Slam-Meisterschaft, 2012 wurde er Zweiter. Er erhielt den Jurypreis „Frühreif und Verdorben“ des Prix Pantheon 2016 und 2019 den Schwerter Kleinkunstpreis.<ref>Zymny_gewinnt_Schwerter_Kleinkunstpreis. Abgerufen am 21. Juni 2021.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Jan Philipp Zymny wuchs in Wuppertal auf, 2011 legte er dort das Abitur ab. Er lebt in Bochum. Er nahm an den Wuppertaler Stadtmeisterschaften 2011 im Poetry Slam teil. Sein weiterer Weg führte ihn über lokale Comedy- und Slam-Bühnen und im weiteren Verlauf zur 12. FritzNacht der Talente in den Admiralspalast in Berlin.

Zymny thematisiert bei seinen öffentlichen Auftritten auch seine persönlichen Empfindungen und Erlebnisse als Autist und mit ADHS.

Bücher[Bearbeiten]

2012 veröffentlichte Zymny sein erstes Buch Hin und zurück – nur bergauf!, in dem er viele humoristische Erzählungen und Gedichte miteinander verbindet. 2014 folgte sein zweites Buch, Henry Frottey – Sein erster Fall – Teil zwei: Das Ende der Trilogie; hierin erzählt er ebenfalls humoristisch und satirisch die Geschichte des Privatdetektivs Henry Frottey. Beide Bücher bekamen überwiegend positive Bewertungen.<ref>Rezension auf lovelybooks.de</ref> Am 3. November 2015 erschien sein drittes Buch Es war zweimal …, in dem Zymny verwirrende und absurde Gedanken zusammenträgt und zu einer Geschichte werden lässt.<ref>Lektora (Verlag): Produkte von Jan Philipp Zymny; abgerufen am 9. Mai 2020.</ref> 2017 veröffentlichte Zymny seinen zweiten Roman „Grüß mir die Sonne!“. Mit Best of Unsinn erschien 2020 eine Zusammenstellung seiner bekanntesten Slam-Texte, 2024 veröffentlichte er mit Den Weltuntergang hätte ich mir doch anders vorgestellt eine Sammlung von Texten und Zeichnungen.

Karriere[Bearbeiten]

Zwischen 2012 und 2015 bildeten Maximilian Humpert, Fabian Navarro und er das Slam-Team Team 101, gemeinsam tourten sie als Lesebühne durch Deutschland und erreichten 2012 das Finale des Team-Slams.<ref>Team Finale | Slam 2012. Abgerufen am 8. März 2017.</ref>

Bekannt ist er unter anderem für seinen Text „Physik ist schön. Niemand braucht Physik.“ sowie für die Vorträge seiner Texte „Awesome“ und „Eine beliebige Sonntagspredigt“ beim Finale des NightWash Talent Awards 2013.<ref>Nehmen Sie Awesome!, Physik ist schön. Niemand braucht Physik. und Eine beliebige Sonntagspredigt auf YouTube</ref> Mit Ersterem gewann er den Wettbewerb, der in einem Waschsalon ausgetragen wurde.

Seit Anfang 2014 tourte er mit seinem ersten Soloprogramm „Bärenkatapult!“ durch den deutschsprachigen Raum. Sein zweites Soloprogramm „Kinder der Weirdness“ präsentierte er am 11. September 2016. Das dritte Soloprogramm „How to Human“ hatte am 12. September 2018 Vorpremiere. Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte Zymnys Programm „surREALITÄT“ erst 2021 aufgeführt werden.<ref>Jan Philipp Zymny - surREALITÄT (komplettes Programm). Abgerufen am 25. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab September 2023 spielte er das abendfüllende Soloprogramm „Quantenheilung durch Stand Up Comedy“, welches ab Oktober 2025 von seinem nachfolgenden Soloprogramm "Illegale Straßentherapie" abgelöst wurde.

Am 4. Januar 2019 wurde auf Prime Video das Comedy-Special Macht er eh nicht! Die Leiden des jungen Zymny mit Zymny, Jason Bartsch und Tino Bomelino veröffentlicht.

Podcasts[Bearbeiten]

2017 produzierten Jan Philipp Zymny und Jason Bartsch zusammen den Podcast „Stuffnology“<ref>Stuffnology. Abgerufen am 19. Juni 2021.</ref>, der insgesamt sechs Folgen umfasst und sich vorwiegend mit gesellschaftskritischen Themen beschäftigte. In seinem seit 2019 laufendem Podcast „Tour de Skurril“<ref name="Tour">Jan Philipp Zymny, Leah Zymny: Tour de Skurril. Podcast, 1. Folge: Oktober 2019, Folge 118: Oktober 2022. In: Spotify open.spotify.com. 25. Oktober 2019, abgerufen am 13. November 2022.</ref> beschrieben er und Björn Gögge bis April 2020 begleitend zu ihrer Tour durch Deutschland deren Umstände; von Mai bis Oktober 2020 führte Zymny den Podcast mit seiner Schwester Leah Zymny weiter.<ref name="Tour" /> Dort lagen die Themenschwerpunkte auf Philosophie, Alltäglichem und humoristischen E-Mails. Ab Oktober 2023 führten die beiden den Podcast unter dem Namen "Zufällig Verwandt" weiter.

Bibliographie[Bearbeiten]

  • Hin und zurück – nur bergauf! Lektora 2012, ISBN 978-3-938470-78-7.
  • Henry Frottey – Sein erster Fall – Teil zwei: Das Ende der Trilogie: Ein Roman in Schwarzweiß. Lektora 2014, ISBN 978-3-95461-020-4.
  • Es war zweimal …: Eine schriftliche Meditation über den Sinn und die Geheimnisse des Lebens. Lektora 2015, ISBN 978-3-95461-052-5.
  • „Grüß mir die Sonne!“ Lektora 2017, ISBN 978-3-95461-096-9.
  • Best of Unsinn: Die besten Bühnentexte aus 10 Jahren. Lektora 2020, ISBN 978-3-95461-153-9.
  • Den Weltuntergang hätte ich mir doch anders vorgestellt. Lektora 2024, ISBN 978-3-95461-263-5.

Video-Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Bärenkatapult (Live-DVD): Eine Expedition in den Nonsens mit dem Poetry Slam Champion. Lektora 2016, ISBN 978-3-95461-064-8.
  • Kinder der Weirdness (Live-DVD). Lektora 2019.

Audio-Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Operation Leidenschaft. 10 exzessive Poetry-Slam-Texte. MP3-CD, 80 Minuten. Lektora 2018, ISBN 978-3-95461-121-8.
  • How to Human?. 90 Minuten. Audio 18, 2021.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Jan Philipp Zymny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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