Jason Osborne
| Jason Osborne (2017) | |
| Jason Osborne (2017) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 20. März 1994 |
| Nation | |
| Disziplin | Straße |
| Körpergröße | 178 cm |
| Renngewicht | 72 kg |
| Internationale Teams | |
| 2021 2022 2023–2024 |
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| Wichtigste Erfolge | |
Leichtgewichts-Einer-Weltmeister 2018, Leichtgewichts-Doppelzweier-Europameister 2019, Ergoruder-Weltmeister 2019
Datei:UCI Cycling Esports World Championship rainbow jersey.svg E-Cycling-Weltmeister 2020, 2024, 2025 | |
| Letzte Aktualisierung: 15. November 2025 | |
Jason Osborne (* 20. März 1994 in Mönchengladbach)<ref>Jason Osborne im Porträt. In: rio.sportschau.de. Sportschau, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Mai 2018; abgerufen am 12. Mai 2018.</ref><ref>Osborne, Jason. In: dorsten-lexikon.de. Dorsten Lexikon, abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref><ref>Teameintrag zu Jason Osborne auf den Seiten des Radsportteams Deceuninck-Quickstep. Abgerufen am 21. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist ein deutscher Radrennfahrer und ehemaliger Rennruderer.
Rudersport[Bearbeiten]
Der 32 Jahre alte Osborne ist Sohn einer Deutschen und eines Briten. Er startete im Rudern für den Mainzer Ruder-Verein von 1878.<ref>Der Umsattler. In: Sporthilfe-Magazin. 30. Juni 2020, abgerufen am 8. Juli 2020.</ref> Sein Trainer war die meiste Zeit Robert Sens.<ref>Jason Osborne: „Ich will und werde in Mainz bleiben“. In: allgemeine-zeitung.de. Allgemeine Zeitung, abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref>
2013, 2014 und 2016 wurde Osborne Deutscher Vizemeister im Leichtgewichts-Einer.<ref>Deutsche Meisterschaften im Leichtgewichts-Einer</ref> 2012 und 2015 wurde er zusammen mit Moritz Moos Deutscher Meister im Leichtgewichts-Doppelzweier.<ref>Deutsche Meisterschaften im Leichtgewichts-Doppelzweier</ref>
2013 gewann Osborne zusammen mit Moos den Titel im Leichtgewichts-Doppelzweier bei den U23-Weltmeisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 2013 ohne Altersbeschränkung erhielt der deutsche Leichtgewichts-Doppelvierer mit Osborne und Moos sowie Julius Peschel und Jonas Schützeberg die Silbermedaille. 2014 wiederholten Moos und Osborne ihren Sieg bei den U23-Weltmeisterschaften, bei den Weltmeisterschaften 2014 ruderten die beiden auf den fünften Platz. Ein Jahr später sicherten sich die beiden mit dem sechsten Platz bei den Weltmeisterschaften 2015 die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016. In das Olympiajahr 2016 starteten Moos und Osborne mit der Silbermedaille bei den Europameisterschaften 2016 in Brandenburg an der Havel. Bei den Olympischen Spielen 2016 belegten sie den neunten Platz.
Zusammen mit Lucas Schäfer errang Osborne den fünften Platz bei den Europameisterschaften 2017. Auch bei den Weltmeisterschaften 2017 erreichten die beiden das A-Finale und kamen dort auf den sechsten Platz. 2018 trat Osborne im Leichtgewichts-Einer an. Er gewann die Weltcup-Regatten in Belgrad und Linz. Bei den Weltmeisterschaften 2018 in Plowdiw siegte er mit knapp zwei Sekunden Vorsprung vor dem Schweizer Michael Schmid. Bei den Europameisterschaften 2019 in Luzern erreichte Osborne zusammen mit Jonathan Rommelmann im Leichtgewichts-Doppelzweier die Gold sowie kurz darauf bei den Weltmeisterschaften 2019 in Linz erneut mit Rommelmann Bronze. Im Jahr darauf gewann Osborne bei den Europameisterschaften 2020 zusammen mit Rommelmann die Silbermedaille.
2019 wurde Osborne Weltmeister im Ergorudern auf einer virtuellen Distanz von 2000 Metern bei den World Rowing Indoor Championships der FISA in Long Beach.
In seinem letzten Jahr als aktiver Rennruderer gewann Osborne bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio, die pandemiebedingt 2021 stattfanden, zusammen mit Rommelmann die Silbermedaille im Leichtgewichts-Doppelzweier. Dafür wurden er und sein Partner am 8. November 2021 vom Bundespräsidenten mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.<ref>www.bundespraesident.de: Der Bundespräsident / Reisen und Termine / Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Abgerufen am 21. März 2022.</ref>
Radsport[Bearbeiten]
Bereits 2017 gründete die Trainingsgruppe des Mainzer Ruder-Vereins von 1878 rund um Osborne das Radteam Pro Cycling – Rowing in Mainz.<ref name="allgemei-880451">Ruderer steigen aufs Rad. In: allgemeine-zeitung.de. 11. Mai 2017, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref> 2018 startete Osborne bei den Deutschen Straßen-Radmeisterschaften im Einzelzeitfahren und belegte den achten Rang,<ref>Resultate der DM 2018 im Einzelzeitfahren (PDF-Datei)</ref> Bei den Deutschen Straßen-Radmeisterschaften 2019 wurde er Sechster.
Im Dezember 2020 wurde Osborne erster E-Cycling-Weltmeister der UCI auf einer virtuellen Strecke von 50 Kilometern.<ref>Zwift UCI Cycling Esports World Championships: Moolman-Pasio and Osborne make history in Watopia. Abgerufen am 10. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="bdr-medi-BDR_holt">BDR holt ersten ESports-Titel. In: bdr-medienservice.de. 9. Dezember 2020, abgerufen am 9. Dezember 2020.</ref> Ab August 2021 fuhr er als Stagiaire im UCI-World-Team Deceuninck-Quickstep und beendete zeitgleich seine Aktivitäten im Rudern.<ref>Ruderer Jason Osborne wechselt zu Deceuninck-Quickstep. In: Eurosport. 30. August 2021, abgerufen am 30. August 2021.</ref> Ab Juni 2022 fuhr er für das UCI-Development-Team Alpecin-Fenix. Er wurde bei den E-Cycling-Weltmeisterschaften 2022 Dritter, gewann die Tour de Liège und belegte Rang 14 in der Gesamtwertung der Tour de Langkawi, einem Etappenrennen der UCI ProSeries.
Zum Jahreswechsel 2023 wurde Osborne vom Nachwuchsteam in die WorldTour-Auswahl Alpecin-Deceuninck übernommen. Vor Beginn der Straßensaison gewann er bei den E-Cycling-Weltmeisterschaften die Silbermedaille.<ref>Osborne und Mäding nur von Solist Andreassen geschlagen. In: radsport-news.com. 18. Februar 2023, abgerufen am 19. Februar 2023.</ref> Er wurde Gesamtzweiter der Tour of Austria und beendete mit der Vuelta a España seine erste Grand Tour auf Platz 131.
Im September 2024 gaben Osborne und sein Team bekannt, wegen einer fortdauernden Hüftverletzung die Zusammenarbeit zu beenden.<ref>Osborne beendet Radsport-Karriere. In: rad-net.de. Abgerufen am 17. September 2024.</ref> Osborne nahm dennoch an den E-Cycling-Weltmeisterschaften 2024 teil, die in Abu Dhabi ausgetragen wurden. Dort gewann er zum zweiten Mal den Titel.
Im November 2024 erklärte Osborne in einem Interview, dass er dem professionellen Straßenradsport den Rücken gekehrt habe, da er das Gefühl gehabt habe, keine Kontrolle mehr über sein Leben zu haben. Er werde eine Karriere im E-Cycling und im Gravel-Bike-Bereich verfolgen, da er hier mehr Freiheiten und Verdienstmöglichkeiten sehe.<ref>Osborne: «Sie hatten zu viel Kontrolle». In: rad-net.de. 5. November 2024, abgerufen am 5. November 2024.</ref> Ende 2025 gewann er die E-Cycling-Weltmeisterschaften zum dritten Mal.
Wichtige Radsport-Platzierungen[Bearbeiten]
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Auszeichnungen[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Jason Osborne bei Worldrowing.com (Datenbank der FISA)
- Vorlage:Olympedia
- [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider/jason-osborne Jason Osborne] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1974: William Belden (USA) | 1975: Reto Wyss (SUI) | 1976: Raimund Haberl (AUT) | 1977: Reto Wyss (SUI) | 1978: José Antonio Montosa Ortega (ESP) | 1979: William Belden (USA) | 1980: Christian-Georg Warlich (GER) | 1981: Scott Roop (USA) | 1982: Raimund Haberl (AUT) | 1983 & 1984: Bjarne Eltang (DEN) | 1985: Ruggero Verroca (ITA) | 1986: Peter Antonie (AUS) | 1987: Wim Van Belleghem (BEL) | 1988: Alwin Otten (GER) | 1989 & 1990: Frans Göbel (NED) | 1991: Niall O’Toole (IRL) | 1992: Jens Ernst Mohr (DEN) | 1993–1995: Peter Haining (GBR) | 1996 & 1997: Karsten Nielsen (DEN) | 1998: Stefano Basalini (ITA) | 1999: Karsten Nielsen (DEN) | 2000: Michal Vabroušek (CZE) | 2001 & 2002: Sam Lynch (IRL) | 2003: Stefano Basalini (ITA) | 2004: Peter Ording (GER) | 2005: Vasileios Polymeros (GRE) | 2006: Zac Purchase (GBR) | 2007–2009: Duncan Grant (NZL) | 2010: Marcello Miani (ITA) | 2011–2013: Henrik Stephansen (DEN) | 2014: Marcello Miani (ITA) | 2015: Adam Ling (NZL) | 2016 & 2017: Paul O’Donovan (IRL) | 2018: Jason Osborne (GER) | 2019: Martino Goretti (ITA) | 2022: Gabriel Soares (ITA) | 2023: Andri Struzina (SUI) | 2024: Paul O’Donovan (IRL) | 2025: Felipe Klüver (URU) | 2026: Petros Gkaidatzis (GRE) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1941: Alfred Reinecke | 1942 & 1943: Heinz Starke | 1944: Alfred Großkopf | 1945–1947: – | 1948: Gustav Gehrmann | 1949 & 1950: Willy Neuburger | 1951: Hanns Bullmann | 1952: Jürgen Lütje | 1953: Ernst-Günther Iven
Gesamtdeutsche Meisterschaften:
1954: Curt Münz |
1955: Klaus Filter |
1956: Dieter Pindur |
1957: Ulrich Miethke
Deutsches Meisterschaftsrudern (BRD):
1958: Rolf Lüneburg |
1959: Ernst Rühl |
1960: Wolfgang Heinicke |
1961: Jost Segebrecht |
1962: Ernst Rühl |
1963 & 1964: Jochen Meißner |
1965: Ernst Rühl |
1966: Eckart Wieske |
1967: Karlheinz Bendlin |
1968: Jörg Böttcher |
1969–1971: Peter Hinz |
1972–1974: Harald Groenewold |
1975: Bernd Kerkhoff |
1976: Peter Hinz |
1977: Johannes Petersen |
1978–1980: Christian-Georg Warlich |
1981: Jörg Hötzel |
1982: Olaf Reichelt |
1983: Gerd Naujoks |
1984–1987: Christian-Georg Warlich |
1988: Alwin Otten |
1989 & 1990: Björn Gehlsen
Deutsches Meisterschaftsrudern:
1991: Peter Uhrig |
1992: Björn Gehlsen |
1993: Jürgen-Matthias Seeler |
1994: Sebastian Franke |
1995: Ingo Euler |
1996: Markus Baumann |
1997: Christian Dahlke |
1998: Thorsten Schmidt |
1999: Martin Müller-Falcke |
2000: Peter Ording |
2001 & 2002: Ingo Euler |
2003: Peter Ording |
2004: Eric Knittel
Deutsche Kleinbootmeisterschaften:
2005: Ingo Euler |
2006: Manuel Brehmer |
2007: Jörg Lehnigk |
2008: Manuel Brehmer |
2009: Lars Hartig
Deutsches Meisterschaftsrudern:
2010: Linus Lichtschlag |
2011: Jonathan Koch |
2012: Michael Wieler
Deutsches Meisterschaftsrudern Kleinboot:
2013, 2014: Lars Hartig |
2015: Konstantin Steinhübel |
2016: Moritz Moos |
2017, 2018: Jason Osborne |
2019: Jonathan Rommelmann |
2020, 2021: – |
2022: Joachim Agne |
2023: Jonathan Rommelmann |
2024–2026: Fabio Kress
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Osborne, Jason |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ruderer und Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 20. März 1994 |
| GEBURTSORT | Mönchengladbach |
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