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Jean-Remy von Matt

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Jean-Remy von Matt (* 2. November 1952 in Brüssel, Belgien) ist ein in Deutschland arbeitender Künstler, Unternehmer und Werbetexter mit Schweizer Staatsbürgerschaft. Er ist Mitbegründer der Hamburger Kreativ- und Werbeagentur Jung von Matt.

Leben[Bearbeiten]

Jean-Remy von Matt entstammt der Dynastie der Schweizer Buchhändler von Matt. Er wurde als Sohn des Buchhändlers Hansjakob von Matt und dessen belgischer Ehefrau in Brüssel geboren und wuchs als Kind in Brügge auf, wo sein Vater als kaufmännischer Direktor des katholischen Verlags Desclée de Bouwer tätig war.<ref>Irgendwas mit ARTE und Kultur: Mehr Zeit, mehr Glück? - unhappy - Ronja von Rönne - ARTE auf YouTube, 13. Oktober 2023, abgerufen am 25. Februar 2024 (Laufzeit: 26:29 min).</ref> Nach kurzem Besuch der Klosterschule in Einsiedeln und dem Abitur in Zürich besuchte von Matt in Biel/Bienne eine Werbefachschule und absolvierte ein kaufmännisches Studium, das er 1975 als diplomierter Werbekaufmann abschloss. Anschließend begann er seine Karriere bei BMZ (Baums, Mang, Zimmermann) in Düsseldorf als Junior-Texter. Er arbeitete als Texter bei Ogilvy & Mather, Creative Director bei Eiler & Riemel/BBDO und ab 1986 als geschäftsführender Gesellschafter bei Springer & Jacoby.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> 1991 gründete er zusammen mit Holger Jung seine Werbeagentur Jung von Matt.<ref>Helene Aecherli: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jean-Remy von Matt (Memento vom 7. April 2017 im Internet Archive). In: annabelle, 17. September 2009.</ref> Von ihm stammen u. a. die Slogans: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ für die Kreissparkasse, von seiner Agentur: „Geiz ist geil“ für Saturn, „Wer hat’s erfunden?“ für Ricola und „BILD dir deine Meinung“ für die Bild.<ref>Der Spiegel 31/2025, S. 66: „Ich wollte der Erste sein, der sich zu seinem Durchschnittspenis bekennt“</ref>

Im Jahr 2002 wurde Jean-Remy von Matt zusammen mit Holger Jung in die Hall of Fame der deutschen Werbung aufgenommen. Von Matt ist seit 2003 Professor für Werbung an der Hochschule Wismar. Seit 2004 ist er Mitglied im Art Directors Club Schweiz (ADC). 2006 wurde er Ehrenmitglied im ADC Deutschland und 2007 Präsident der Outdoor Jury in Cannes.

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Gebäude in der Brunnenstraße, das auch den Zugang zum U-Bahnhof Rosenthaler Platz enthält

Zum 20. Jubiläum des Mauerfalls ließ er im November 2009 die Fassade eines Gebäudes in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte, das er im Jahr zuvor erworben hatte, mit einer Aufschrift versehen: „Dieses Haus stand früher in einem anderen Land.“ Das Dach seines Penthouses ist einer weiblichen Brust nachempfunden mit einem Kaminschlot als Brustwarze, genannt „Smoking Boob“.<ref>Arno Brandlhuber: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 6. Februar 2010; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.tagesspiegel.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Julia Löhr: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. August 2017; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.faz.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Mitte April 2023 eröffnete im Erdgeschoss des Hauses die Bar „Troya“. Gründer sind Jonas Bailly von Jung von Matt, der Musiker Friedrich Liechtenstein und Anna Müller, Tochter des DDR-Dramatikers Heiner Müller.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 14. April 2023; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.berliner-zeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien zeigte er 2021 seine Installation Talking Tubes, dessen Dialoge das Schauspielerpaar Anna Loos und Jan-Josef Liefers eingesprochen hatte.<ref> Andreas Jüttner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2. Juli 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/bnn.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Kritik an einem Auftritt[Bearbeiten]

Im August 2025 geriet von Matt in die Kritik, nachdem er sein Buch Am Ende in einer Live-Sendung des als rechtspopulistisch eingestuften Mediums Nius vorgestellt hatte. Der Auftritt löste insbesondere in der Werbebranche eine Debatte über die gesellschaftliche Verantwortung von Branchengrößen und die Auswahl von Kommunikationsplattformen aus.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.horizont.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Von Matt distanzierte sich im Nachhinein deutlich von seinem Besuch und bezeichnete sein Vorgehen als „definitiv naiv“. Er erklärte, er wäre dem Termin ferngeblieben, hätte er sich im Vorfeld intensiver mit der ideologischen Ausrichtung des Mediums auseinandergesetzt. Die ursprüngliche Darstellung, sein Verlag habe den Termin ohne sein Wissen organisiert, korrigierte er später dahingehend, dass er die finale Entscheidung selbst getroffen, die Tragweite jedoch unterschätzt habe.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.horizont.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.turi2.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Publikationen[Bearbeiten]

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  • Am Ende. Erlebnisse und Erkenntnisse aus meinem kreativen Leben. Econ, Berlin 2025, ISBN 978-3-430-21209-0 (Autobiografie).

Literatur[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

  • [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hochschule Wismar, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2013;.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ADC Switzerland, 15. März 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.adc.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)

Fußnoten[Bearbeiten]

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