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Jean Baptiste Antoine Suard

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Datei:Jean-baptiste-antoine-suard.jpg
Jean-Baptiste-Antoine Suard Unterschrift Suards um 1789

Jean Baptiste Antoine Suard, auch bekannt unter dem Pseudonym Desfontaines oder durch die Initialen A. D. F. (* 15. Januar 1732 in Besançon; † 20. Juli 1817 in Paris), war ein französischer Journalist und Autor.<ref>Académie française</ref>

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Jean Baptiste Antoine Suard war der Sohn eines Universitätsekretärs aus Besançon, Maître écrivain et secrétaire de l’Université Edme Suard.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.planete-genealogie.frGenealogie der Familie (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> Seine Mutter war die geborene Charlotte Deschambaux.<ref>Dictionnaire des journalistes. (1600-1789). Accueil 759, online in französischer Sprache</ref> In seiner Jugend wurde er verhaftet und auf die Iles Sainte-Marguerite deportiert, nachdem er durch einen Zeugen denunziert worden war. Suard tötete in einem Duell einen Offizier, einen Neffen des Kriegsministers. Er wurde nach nur achtzehn Monaten aus der Internierung entlassen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ecrivains-Poétes-Littérateurs-Académiciens SUARD Jean Baptiste Antoine (1732-1817) 11eme division (1ere ligne, X, 19) mardi 13 juin 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.appl-lachaise.net</ref>

Mit zwanzig Jahren kam Suard nach Paris und wurde in die Gesellschaft von Marie Thérèse Rodet Geoffrin aufgenommen. Er lernte auch Guillaume Thomas François Raynal kennen, der ihn im weiteren Verlauf seines Lebens in Paris protegierte und ihn etwa als Hauslehrer in die wohlhabende Kreise vermittelte.<ref>Robert Darnton: Literaten im Untergrund. Lesen, Schreiben und Publizieren im vorrevolutionären Frankreich. Carl Hanser Verlag, München, Wien, 1985, ISBN 3-446-13828-5, S. 13 f.</ref>

Im Jahr 1754 veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit Abbé Arnaud (1721–1784), Antoine-François Prévost und dem Rechtsanwalt Pierre-Jean-Baptiste Gerbier (1725–1788) das Journal étranger. Er setzte dieses Journal unter gleichem Titel mit Abbé Arnaud bis 1764 fort, und danach noch zwei weitere Jahre unter dem Titel Gazette littéraire de l’Europe.

Vom Jahre 1762 an schrieb er für die Gazette de France, die der Herzog Étienne-François de Choiseul dem Abbé Arnaud anvertraut hatte. Sein Einkommen verbesserte sich hierdurch auf 10.000 Livres pro Jahr.<ref>Robert Darnton: Literaten im Untergrund. Lesen, Schreiben und Publizieren im vorrevolutionären Frankreich. Carl Hanser Verlag, München, Wien, 1985, ISBN 3-446-13828-5, S. 15</ref> Diese Tätigkeit verlor er im Jahre 1771 und so erhielt Suard eine Überbrückungsleistung von 2500 Livres durch den französischen Mathematiker und Enzyklopädisten Jean-Baptiste le Rond d’Alembert.

Er wurde im Jahre 1772 zum Mitglied der Académie française gewählt, Fauteuil N° 26. Doch wurde seine Wahl durch den König Ludwig XV. für nichtig erklärt. Zwei Jahre später am, 26. Mai 1774, wurde er erneut aufgenommen und Jean-Baptiste Louis Gresset hielt am 4. August die Festrede. In seiner Dankesrede würdigte er die Philosophie und nahm Bezug auf den kritischen Diskurs mit Jean-Jacques Lefranc de Pompignan.

Als die Französische Revolution ausbrach und der Fortgang der Entwicklungen auch die Académie française bedrohten, setzte sich Suard für deren Verteidigung ein; so antwortete er tapfer auf die Angriffe von Sébastien-Roch Nicolas de Chamfort. Während der Zeiten des Großen Terrors zog er sich in sein Haus in Fontenay-aux-Roses zurück. Er heiratete am 16. Januar 1766 Marie Amilie Suard (1750–1830),<ref>Genealogie der Familie</ref> die Schwester des Herausgebers Charles-Joseph Panckoucke. Sie war eine gebildete Frau, Femme de lettres. Seit Jugendzeiten schon war sie eng mit Marie Jean Antoine Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet befreundet und korrespondierte auch regelmäßig mit Voltaire. Jeweils am Dienstag und Samstag einer Woche führte sie einen literarischen Salon. Regelmäßige Besucher waren u. a. der junge Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, Abbé Raynal, die Gebrüder André Chénier und Marie-Joseph Chénier, Daniel-Charles Trudaine (1703–1769), Jeanne-Marie Leprince de Beaumont und natürlich auch Condorcet selbst. 1805 wurde er zum auswärtigen Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt.<ref>Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 237.</ref> Seit 1808 war er auch auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.<ref>Mitgliedseintrag von Jean Baptiste Antoine Suard bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 25. Januar 2026.</ref>

Nach seinem Tode wurde er auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise bestattet,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Abbildung seiner Grabstätte (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.appl-lachaise.net</ref> 11. Division.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Biographie und Grabstätte, in französischer Sprache, online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.appl-lachaise.net</ref> In seiner Heimatstadt Besançon wurde eine Straße nach ihm benannt.<ref>Éveline Toillon: Les rues de Besançon. L'histoire de la ville à travers le nom de ses rues. Besançon: Éditions Cêtre, 2024. S. 244f.</ref>

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Wikisource: Jean Baptiste Antoine Suard – Quellen und Volltexte (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value))
Commons: Jean Baptiste Antoine Suard – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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