Zum Inhalt springen

Johannes Fechner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Johannes Fechner (2021)

Johannes Fechner (* 25. November 1972 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Politiker (SPD) und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2021 ist er Parlamentarischer Geschäftsführer und Justiziar der SPD-Bundestagsfraktion.

Leben[Bearbeiten]

Fechner besuchte in den Jahren 1979 bis 1983 die Fritz-Boehle-Grundschule Emmendingen. Er besuchte das Goethe-Gymnasium Emmendingen und machte im Jahr 1992 das Abitur. Nach dem Zivildienst beim Roten Kreuz studierte er in den Jahren 1993 bis 1997 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Rechtswissenschaft. Dem Ersten Juristischen Staatsexamen 1997 folgte ein Referendariat in Offenburg und 2000 das Zweite Staatsexamen; 2002 wurde er promoviert. Seit 2001 ist er als Rechtsanwalt in Emmendingen tätig.<ref name=kanz>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Dr. jur. Johannes Fechner, Rechtsanwalt (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive) auf der Website der Kanzlei am Rathaus, abgerufen am 26. September 2013.</ref>

Fechner ist verheiratet und hat zwei Kinder.<ref name=kanz />

Politik[Bearbeiten]

Partei[Bearbeiten]

Im Jahr 1990 trat Fechner in die SPD ein und wurde bald darauf Vorsitzender der Jusos in Emmendingen, die er mitgründete. 1994 wurde er Mitglied des Gemeinderats in Emmendingen, 1996 Zweitkandidat für den Landtag von Baden-Württemberg. Von 1994 bis 2013 war er Mitglied im Gemeinderat Emmendingen. Seit dem Jahr 2000 war er stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender und übernahm 2004 den Vorsitz. Seit 2009 gehört er dem Emmendinger Kreisrat an und war fünf Jahre stellvertretender Oberbürgermeister von Emmendingen.

Deutscher Bundestag[Bearbeiten]

Im Jahr 2005 kandidierte er erstmals als Bundestagsabgeordneter, zog jedoch nicht in den Bundestag ein,<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Johannes Fechner ist unser Kandidat (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive), abgerufen am 26. September 2013.</ref> ebenso bei der Bundestagswahl 2009.<ref>Johannes Fechner (SPD) als Bundestagskandidat 2009, abgeordnetenwatch.de, abgerufen am 26. September 2013.</ref> Nach der Bundestagswahl 2013 zog er über die Landesliste in den Bundestag ein.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013 (Memento vom 26. September 2013 im Internet Archive), auf www.bundeswahlleiter.de</ref> Bei der Bundestagswahl 2017 erhielt er im Bundestagswahlkreis Emmendingen – Lahr erneut die zweitmeisten Stimmen und zog über die Landesliste in den Bundestag ein. Im Bundestag war er Obmann im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, Mitglied im Gremium nach Artikel 13 Absatz 6 Grundgesetz sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Inneres und Heimat und Wahlausschuss.<ref>Deutscher Bundestag - Biografien. Abgerufen am 9. Mai 2020.</ref> Von 2014 bis 2021 war er rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Er war Mitglied im 1. Untersuchungsausschuss der 19. Wahlperiode des deutschen Bundestages. Dieser beschäftigt sich mit dem Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin am 19. Dezember 2016.

Bei der Bundestagswahl 2021 kandidierte Fechner erneut im Wahlkreis Emmendingen-Lahr, dabei unterlag er, mit nur 92 Stimmen weniger, dem Kandidaten der CDU, Yannick Bury.<ref>Emmendingen-Lahr Wahlergebnis. Abgerufen am 8. Oktober 2021.</ref><ref>Knapper Wahlausgang: Bury gewinnt Direktmandat. Abgerufen am 8. Oktober 2021.</ref> Er zog dennoch über die Landesliste der SPD in den 20. Deutschen Bundestag ein.<ref>Gewählte in Landeslisten der Parteien in Baden-Württemberg - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 11. November 2021.</ref> Am 9. Dezember 2021 wurde er zum Parlamentarischen Geschäftsführer und Justiziar seiner Fraktion gewählt. Somit gehört er dem 14-köpfigen geschäftsführenden Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. In der 20. Legislaturperiode war Fechner für die SPD-Vorsitzender der Kommission zur Reform des Wahlrechts und zur Modernisierung der Parlamentsarbeit (Wahlrechtskommission).

Bei der Bundestagswahl 2025 zog er erneut über die Landesliste in das Parlament ein. Im 21. Deutschen Bundestag ist Fechner Mitglied in folgenden Ausschüssen<ref>Deutscher Bundestag - Dr. Johannes Fechner. Abgerufen am 5. Juni 2025.</ref>:

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Fechner ist Mitglied in der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.<ref>Europa-Union Parlamentarier im Deutschen Bundestag. Abgerufen am 11. August 2025.</ref>

Fechner ist Mitglied beim FC Bundestag und wurde 2021 und 2026 Europameister der Parlamentarier.

Trivia[Bearbeiten]

Fechner ist dafür bekannt, dass er von März bis Oktober während der Parlamentswochen in Berlin auf einem Campingplatz zeltet.<ref>Antonia Vangelista, Zwischen Campingplatz und Bundestag: Campen statt Zweitwohnung: Emmendinger Bundestagsabgeordneter schläft in Zelt, swr.de vom 10. Juni 2025.</ref><ref>Rasmus Buchsteiner, Unter Waschbären, in: Welt am Sonntag vom 26. April 2026, S. 5.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Johannes Fechner – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein