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John Bockris

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Bernhardt Patrick John O’Mara Bockris (* 5. Januar 1923 in Johannesburg, Südafrika; † 7. Juli 2013 in Gainesville, Florida) war ein Professor der Chemie, der sich vor allem mit der Physikalischen Chemie und insbesondere der Elektrochemie befasst hat.<ref>Kohei Uosaki: Professor John O’Mara Bockris (1923–2013). International Society of Electrochemistry, Oktober 2013, abgerufen am 22. August 2014.</ref> Er hat über 700 wissenschaftliche Veröffentlichungen mitverfasst, darunter über 20 Bücher. Vor allem für seine Lehrbücher zur modernen Elektrochemie und als früher Fürsprecher einer Wasserstoffwirtschaft ist er bekannt. In späteren Jahren unterstützte er Arbeiten zur Kalten Fusion, wofür er heftig kritisiert wurde.

Leben[Bearbeiten]

Bockris war ab 1943 am Imperial College London beschäftigt, wo er 1945 bei Harold J. T. Ellingham (1897–1975) promovierte<ref>Informationen zu und akademischer Stammbaum von John Bockris bei academictree.orgVorlage:Abrufdatum</ref> und dann als Dozent und Gruppenleiter arbeitete. Er gehört zu den Mitbegründern der CITCE, der Vorläuferin der International Society of Electrochemistry (ISE). Bockris war von 1953 bis 1972 Professor der Chemie an der University of Pennsylvania, danach an der Flinders University in Adelaide und von 1978 bis zu seinem Ruhestand 1997 Professor der Chemie an der Texas A&M University.

Wichtige Werke[Bearbeiten]

  • Modern Electrochemistry (zwei Bände, mit Amulya K.N. Reddy, Erstausgabe 1970/1973, zweite Ausgabe 1998/2001)
  • Comprehensive Treatise of Electrochemistry (10 Bände, 1980–1985)
  • Surface Electrochemistry: A Molecular Level Approach (1993)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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