Zum Inhalt springen

John Bosch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Dome S101 - Jan Lammers, Andy Wallace & John Bosch at the Esses during the 2003 Le Mans (41450215484).jpg
John Bosch am Steuer eines Dome S101 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2003
Datei:Ferrari Maranello 575 GTC - John Bosch, Danny Sullivan & Thomas Biagi during practice for the 2004 Le Mans (50856769157).jpg
Der Ferrari 575 GTC von Danny Sullivan, Thomas Biagi und John Bosch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2004

John Bosch (* 1. April 1964 in Zaandam) ist ein ehemaliger niederländischer Autorennfahrer.

Karriere im Motorsport[Bearbeiten]

John Bosch begann seine Karriere im Kartsport und sicherte sich 1982 die niederländische Meisterschaft. Im selben Jahr ging er auch schon in der Formel Ford an den Start und gewann in Großbritannien die Wilkes Formula Ford Championship. Es folgte 1983 der Wechsel in die Formel 3. Nach einem schweren Unfall beim zur Europäischen Formel-3-Meisterschaft zählenden Rennen in Diepholz musste er die Saison jedoch vorzeitig beenden<ref>Europäische Formel-3-Meisterschaft 1983</ref>. Ein knappes Jahr später hatte er erneut einen schweren Unfall bei einem Formel-3-Rennen und musste die Monopostokarriere beenden.

Nach seiner Genesung wandte er sich dem Rallyesport zu. Er war fast ein Jahrzehnt lang regelmäßiger Starter in der Rallye-Welt- und Europameisterschaft. In dieser Zeit konnte er dreimal die Tulpenrallye für sich entscheiden.

2003 kehrte er als Sportwagenpilot auf die Rundstrecke zurück. Animiert wurde er dazu von seinem Landsmann Jan Lammers, der ihn als Partner für seine Racing-for-Holland-Projekt engagierte. Nach Siegen beim 2:30-Stunden-Rennen auf dem Lausitzring<ref>2,30-Stunden-Rennen auf dem Lausitzring 2003</ref>, dem 500-km-Rennen von Monza<ref>500-km-Rennen von Monza 2003</ref> und in Donington<ref>2,30-Stunden-Rennen von Donington 2003</ref> gewann er gemeinsam mit Lammers die Gesamtwertung der FIA-Sportwagen-Meisterschaft<ref>FIA-Sportwagen-Meisterschaft 2003</ref>. Das Rennen in Le Mans beendete er als Gesamtsechster.

Seine letzte Saison als professioneller Rennfahrer hatte er 2006, als er Gesamtdritter der Ferrari Challenge: Trofeo Pirelli wurde. Nach seinem Rücktritt fuhr er historische Autorennen mit Ferrari-Monoposto- und Sportwagen-Modellen.

Statistik[Bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2003 NiederlandeNiederlande Racing for Holland Dome S101 NiederlandeNiederlande Jan Lammers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Wallace Rang 6
2004 NiederlandeNiederlande Barron Connor Racing Ferrari 575 GTC Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Sullivan ItalienItalien Thomas Biagi Ausfall Motorschaden
2005 NiederlandeNiederlande Racing for Holland Dome S101 NiederlandeNiederlande Jan Lammers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elton Julian Rang 7

Sebring-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2004 NiederlandeNiederlande Barron Connor Racing Ferrari 575 Maranello GTC Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danny Sullivan ItalienItalien Thomas Biagi Rang 15

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: John Bosch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>