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John Bruce Jessen

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John Bruce Jessen (* 28. Juli 1949) (Pseudonym: Hammond Dunbar)<ref name="bbc_cia">CIA report: Who are the unlikely interrogators? Abgerufen am 12. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist einer der US-amerikanischen Air-Force-Psychologen, die das CIA-Folterprogramm der Bush-Regierung entwickelten.

Nach seiner Pensionierung schlossen er und sein Geschäftspartner James Mitchell 2002 mit der CIA einen Vertrag über die Entwicklung des umstrittenen Verhörprogramms „Enhanced Interrogation Techniques“ (Verschärften Verhörtechniken) – einschließlich der Anwendung von Foltermaßnahmen an CIA-Gefangenen.<ref>Jörg Häntzschel: Folterprogramm der CIA: Wasser, Licht und Country-Musik, Süddeutsche Zeitung, 12. Dezember 2014</ref> Die beiden hatten zuvor nie an Verhören auch nur teilgenommen.<ref>The Nation: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The CIA Didn’t Just Torture, It Experimented on Human Beings (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thenation.com, 5. Januar 2015</ref> Deshalb kopierten sie in ihrem Konzept nahezu Wort für Wort das militärische Trainingsprogramm SERE 1, das wiederum an nordkoreanische Foltermethoden angelehnt war. Das gemeinsame Unternehmen von Jessen und Mitchell beschäftigte zeitweise bis zu 60 Angestellte und soll 81 Millionen US-Dollar durch diese Arbeit erwirtschaftet haben.

Die entwickelten Techniken wurden vom United States Senate Select Committee on Intelligence als Folter bewertet.

Am 15. Oktober 2012 ernannte die Erste Präsidentschaft der Mormonen Jessen zum Bischof der 6. Gemeinde von Spokane. Aufgrund vielfältiger Proteste trat er später von dem Amt zurück.<ref>The culturalhall podcast Mormon News Report vom 14. Oktober 2015: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Abschnitt 3 (Memento vom 15. Oktober 2015 im Internet Archive)</ref>

2017 reichte die Bürgerrechtsorganisation ACLU Klage gegen Jessen ein wegen der Misshandlung von Terrorverdächtigen in Geheimgefängnissen der CIA.<ref>US-Gericht befasst sich mit CIA-Verhören: Erstmals Prozess zu Foltermethoden. In Washington sind zwei Psychologen angeklagt. Sie sollen Methoden zum Verhör Verdächtiger nach dem Terroranschlag von 9/11 entwickelt haben. In: taz.de. Abgerufen am 10. August 2017.</ref> Am 28. Juli 2017 wies der US-Bezirksrichter Justin Lowe Quackenbush die Anträge beider Parteien auf ein summarisches Urteil zurück und forderte die Anwälte auf, vor der Verhandlung einen Vergleich zu erzielen, welcher im August 2017 erzielt wurde.<ref>CIA Torture Psychologists Settle Lawsuit. On Eve of Trial, Psychologists Agree to Historic Settlement in ACLU Case on Behalf of Three Torture Victims. American Civil Liberties Union (ACLU), 17. August 2017, abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sheri Fink: Settlement Reached in C.I.A. Torture Case. In: The New York Times. 17. August 2017, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 6. April 2026]).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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