John Doe
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., weibliches Pendant Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. oder Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., ist ein englischer Platzhaltername für fiktive, anonyme oder nicht identifizierte Personen. John und Jane sind häufige englische Vornamen. „Doe“ bezeichnet eine Hirschkuh, „Roe“ ein Reh. Der Begriff ist vor allem in den Vereinigten Staaten gebräuchlich.
Bedeutung[Bearbeiten]
Im gesamten angloamerikanischen Rechtsraum bezeichnet John Doe eine fiktive Prozesspartei oder einen sonstigen fiktiven Beteiligten des Prozesses,<ref>Alfred Romain: Wörterbuch der Rechts- und Wirtschaftssprache. 4. Auflage. 1989.</ref> ebenso den fiktiven Namen einer existenten, aber nicht identifizierten Prozesspartei. Zu diesem Zweck werden auch andere Bezeichnungen verwendet, z. B. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. etc. Der bekannteste Fall der Verwendung der weiblichen Form ist wohl das Abtreibungsurteil Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., in dem die Klägerin Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. unter dem Pseudonym Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. auftrat. Wenn ein Unternehmen verklagt wird und die beteiligten natürlichen Personen und deren Anzahl unbekannt sind, wird in der Regel neben der Hauptangeklagten zusätzlich „DOES 1 through 50, inclusive“ (Mustermann 1 bis 50, inklusive) angeklagt.
Der Begriff hat darüber hinaus als Bezeichnung für eine fiktive oder nicht identifizierte Person Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden. Insofern bezeichnet er:
- in den Vereinigten Staaten eine Person (auch eine Leiche) mit ungeklärter bzw. unbekannter oder geheimer Identität, beispielsweise in Akten und auf Formularen. In der deutschen Sprache fehlt ein Platzhaltername mit ähnlicher Bedeutungsvielfalt. Gebräuchlich sind je nach Kontext etwa N.N., Erika Mustermann oder Max Mustermann.
- im informellen US-Englisch den Durchschnittsbürger. Synonyme sind Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. oder Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; deutschsprachige Entsprechungen sind etwa Otto Normalverbraucher, Max Mustermann oder Lieschen Müller in Deutschland oder Hans Meier und Max Muster in der Schweiz, wo Herr und Frau Schweizer den statistischen Durchschnitt verkörpern.
Ein anderes Feld, in dem es gilt, Anonymität zu wahren, findet sich in der (US-amerikanischen) Erotikbranche im weitesten Sinne. So stellen sich Männer in Bars, Bordellen, Clubs oder am Telefon oft als John oder John Doe vor, um ihrerseits ein Interesse an einem diskreten Geschäft zu signalisieren.
Herleitung[Bearbeiten]
Der Begriff John Doe wurde spätestens ab dem 17. Jahrhundert von englischen Gerichten zur Bezeichnung fiktiver Parteien im Rahmen der sogenannten Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. verwendet. Es finden sich auch andere Namen, wie z. B. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.: Reh), Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. etc. Warum gerade diese Namen verwendet wurden, ist nicht bekannt. Aber es kann davon ausgegangen werden, dass die Häufigkeit des Namens Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. eine Rolle gespielt hat.
Mit der Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. konnten in England bis zum Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Eigentumsrechte an Grundstücken durchgesetzt werden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. erlaubte eine Klage ursprünglich nur, wenn sie einer bestimmten Klageform, einem Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., zugeordnet werden konnte. Die richtige Klageform für die Durchsetzung des Eigentumsrechts an einem Grundstück war eigentlich der Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., der die Frage des Eigentumsrechts ein für alle Mal klärte. Die Klage durch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. war jedoch so aufwändig, dass nach einem Ersatz gesucht wurde. Dies war die Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden..
Grundlage der Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. war der Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.. Ursprünglich diente die Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. nur dem Schutz von Pächtern (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Ihr Zweck war es, eine Person, die gegenüber dem Pächter kein Recht zum Besitz besaß, von dem Grundstück zu verweisen.
Die Klage musste freilich abgewiesen werden, wenn der Beklagte beweisen konnte, dass er selber Pächter des Grundstücks war und dass sein Verpächter an dem Grundstück ein besseres Recht besaß als der Verpächter des Klägers. So hing der Erfolg der Klage also letztlich von der Frage ab, welcher Verpächter der wahre Eigentümer des Grundstücks war.
Dies machte man sich im 16. und 17. Jahrhundert zunutze, um die Schwierigkeiten des Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. zu umgehen. Wer die Eigentumsverhältnisse geklärt haben wollte (A), verpachtete das Grundstück an einen Freund (D). Dieser nahm das Grundstück in Besitz und ließ sich von jenem vertreiben – entweder durch denjenigen, der das Eigentum für sich reklamierte (B), oder durch einen anderen Freund des A, den Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. oder Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., der als vermeintlicher Pächter des B eigens dazu beauftragt wurde (R).
Der vermeintliche Pächter des A (D) erhob nun die Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. gegen denjenigen, der ihn vertrieben hatte. War dies der Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (R) gewesen, unterrichtete dieser nun den B und riet ihm, dem Verfahren beizutreten, um sein vermeintliches Eigentum zu verteidigen, wobei die Nachricht oft ironisch mit „Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.“ unterzeichnet wurde.
1656 soll Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. dazu übergegangen sein, von B zu verlangen, alle Voraussetzungen der Klage, Verpachtung (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), Inbesitznahme (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) und Vertreibung (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), außer dem Eigentumsrecht des A (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) zuzugestehen, bevor diesem der Beitritt zum Verfahren gestattet wurde. Diese Voraussetzungen wurden in der Folge zur reinen Fiktion. Weder die Verpachtungen, noch Inbesitznahme, noch Vertreibung fanden tatsächlich statt. Der fiktive klagende Pächter wurde als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., der fiktive beklagte Pächter (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bezeichnet.
Die Klage lautete daher „Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.“, kurz Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (siehe Beispiele).
Aus England und Wales ist die Verwendung fiktiver, also tatsächlich nicht existenter Parteien nach 1852 nicht bekannt. In einigen wenigen Fällen ist der Begriff Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. verwendet worden, um eine existente, aber nicht identifizierte Partei (vor allem Beklagte) zu bezeichnen (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. m.w.N.).
Im Justizsystem der Vereinigten Staaten ist die Verwendung der Parteibezeichnung Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. und Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. auch heute noch gebräuchlich.
Verwendungen[Bearbeiten]
Film & Fernsehen[Bearbeiten]
In zahlreichen US-amerikanischen Krimi- und Krankenhausserien werden unidentifizierte Verdächtige bzw. Mord- oder Unfallopfer mit „Jane Doe“ oder „John Doe“ bezeichnet; dies entspricht auch der in der Realität bei Polizei und Kliniken üblichen Praxis:
- Der Film Hier ist John Doe (1941) von Frank Capra erzählt von einem erfundenen Durchschnittsmenschen, der sich gegen soziale Ungerechtigkeiten auflehnt
- Die US-Fernsehserie Der Fall John Doe! aus dem Jahre 2002
- Im Film Jane Doe (deutscher Titel Runaway Jane – Allein gegen alle) aus dem Jahr 2001 spielt Teri Hatcher eine Informatikerin mit dem Namen Jane Doe
- Die Episode Wer ist John? der Fernsehserie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert handelt von einem an Amnesie leidenden Alien, der den Namen John Doe erhält
- Im Film Dogma des Regisseurs Kevin Smith aus dem Jahre 1999 wird ein unbekannter Obdachloser ins Koma geprügelt. Dieser wird von den Medien als „John Doe Jersey“ bezeichnet. Im Verlauf des Films klärt sich seine Identität auf
- Im Film Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall wird die außerirdische Laliara am Ende in einem fiktiven Filmvorspann als Jane Doe aufgeführt, da ihr „echter“ Name mit der Filmrolle übereinstimmt, sie als Außerirdische aber keinen menschlichen Namen hat
- In der Serie Supernatural heißt die Frau, in deren komatösen Körper Ruby schlüpft, Jane Doe
- In der Serie Once Upon a Time – Es war einmal … wird der namenlose Komapatient, der in Wirklichkeit Prinz James „Charming“ bzw. David Nolan ist, gespielt von Josh Dallas, John Doe genannt
- Der Film Sieben ist ein 1995 erschienener US-amerikanischer Thriller des Regisseurs David Fincher. Der Mörder – gespielt von Kevin Spacey – nutzt den Namen John Doe
- Im Film Machete wird Danny Trejo verletzt unter dem Namen John Doe eingeliefert
- Im Horrorfilm Open Grave von 2013 erwacht eine Gruppe von Personen ohne Erinnerungen an die Vergangenheit mitten in der Wildnis, von denen ein Mann mit Revolver den Spitznamen John Doe erhält
- Im Film Predestination unterschreibt der Protagonist sein Werk als John Doe, nachdem er selbst nicht mehr wusste, wer er ist
- In der Serie Continuum spielt Ryan Robbins ab Folge 3×09 (Minute of Silence) einen zwei Monate im Koma liegenden Patienten, welcher ebenfalls als John Doe bezeichnet wird
- In der Serie Blindspot wird eine junge Frau mit Gedächtnisverlust am Timesquare gefunden. Da keiner weiß, wo sie herkommt oder wie sie heißt, wird sie „Jane Doe“ genannt
- In der Serie Grey’s Anatomy wird ein aufgrund von Gesichtsverletzung unkenntlicher Patient und mehrere unbekannte Patienten John Doe genannt.
- Der Film The Autopsy of Jane Doe (2016) handelt über eine junge Tote, bei deren Autopsie herausgefunden wird, dass es sich bei der Unbekannten um eine Hexe handelt, die vor 400 Jahren zum Tode verurteilt wurde, ihr Körper aber aufgrund von Hexerei nicht verwest oder gealtert ist und zudem jeder Schaden nimmt, der mit der Leiche zu tun hat
- In Folge 14 der 7. Staffel von Akte X werden drei Patientinnen eines Krankenhauses, deren Name unbekannt ist, mit Krankenakten namens Jane Doe geführt
- In Bosch: Legacy S2 F1 kommt auch eine Jane Doe vor, wobei es sich um die vermeintliche Tochter Maddie Bosch von Ex-Detektiv Bosch handeln könnte.
Strafprozesspraxis[Bearbeiten]
Zur Praxis der Verwendung vom John Doe in DNA-basierten Haftbefehlen hat am 25. Januar 2010 der Supreme Court of California eine Entscheidung in der Rechtssache People of California gegen Robinson, ein Fall, in dem drei Fragen im Zusammenhang mit DNA und Strafverfahren aufgeworfen wurden, gefunden:
(1) Erfüllt das DNA-Profil eines unbekannten Verdächtigen die „Besonderheit“ für einen Haftbefehl? (Ja.)
(2) Löst die Ausstellung einer „John Doe“ -Beschwerde und eines Haftbefehls rechtzeitig eine strafrechtliche Handlung aus und erfüllt damit die Verjährungsfrist? (Ja.)
(3) Welches Rechtsmittel gibt es gegebenenfalls für die rechtswidrige Sammlung von genetischem Material gemäß dem Gesetz über DNA- und forensische Identifikationsdatenbanken und Datenbanken von 1998 (Pen. Code, Section 295 ff.)? (Verstößt die Sammlung wie in diesem Fall gegen das Gesetz, nicht jedoch gegen die Landes- oder Bundesverfassung, werden die Beweise nicht ausgeschlossen.)<ref>Last month, the California Supreme Court reached a decision in People v. Robinson, a case which presented three issues involving DNA and criminal procedure:
(1) Does an unknown suspect’s DNA profile satisfy the “particularity” requirement for an arrest warrant? (Yes.)
(2) Does the issuance of a “John Doe” complaint and arrest warrant timely commence a criminal action and thereby satisfy the statute of limitations? (Yes.)
(3) What remedy is there, if any, for the unlawful collection of genetic material under the DNA and Forensic Identification Data Base and Data Bank Act of 1998 (Pen. Code, section 295 et seq.)? (If, as in this case, the collection violates the statute but not the state or federal constitution, then the evidence will not be excluded.) 7. Februar 2010, [1][2]</ref>
Musik[Bearbeiten]
- Ein Lied des US-Rappers Rick Ross aus dem Mixtape Ashes to Ashes heißt John Doe
- Ein Lied der österreichischen Metalband Artas aus ihrem Album Riotology trägt den Titel The Suffering of John Doe
- Ein Lied des österreichischen Rappers Money Boy trägt den Titel Jane Doe
- Ein Album der US-Hardcoreband Converge heißt Jane Doe
- Ein Lied des Akustik-Pop-Musikers Never Shout Never trägt ebenfalls den Namen Jane Doe
- Ein Lied der Band Testament trägt den Titel Jon Doe
- Ein Lied des Debütalbums Songs in A Minor der Sängerin Alicia Keys trägt den Titel Jane Doe
- Ein Lied der niederländischen Band Within Temptation heißt Jane Doe. Dieses Lied wurde als B-Seite von zwei Singles der Band veröffentlicht
- Ein Lied von Charlotte Gainsbourg auf dem Album IRM trägt den Titel Me and Jane Doe
- Ein Lied von Nik Kershaw auf dem Album To Be Frank trägt den Titel Jane Doe
- Ein Lied der Band Mr. Big auf dem Album Hey Man trägt den Titel Jane Doe
- Ein Lied der Band Blitzkid trägt den Titel Jane Doe #9
- Ein Lied von B.o.B und Priscilla heißt John Doe
- Ein Lied der japanischen Sängerin Minami Takahashi trägt den Titel Jane Doe
- Ein Lied des australischen Hip-Hop-Sängers Drapht aus dem Jahr 2015 heißt Dancin‘ John Doe
- Ein Lied der südkoreanischen Girl Group Ladies Code auf dem Album „Mist3ry“ aus dem Jahr 2016 trägt den Namen Jane Doe
- Der Protagonist des Albums Yeah! Yeah! Die! Die! Death Metal Symphony in Deep C von Waltari trägt den Namen John Doe
- Ein Lied aus dem Album „White Men Are Black Men Too“ des schottischen Trios Young Fathers trägt den Namen John Doe
Sonstiges[Bearbeiten]
- Ende 2008 verschickte die US Army versehentlich an einige Familien der im Irakkrieg gefallenen Soldaten Briefe, die mit „Dear John Doe“ begannen. Als Grund nannte die Army einen Software-Fehler bei dem Unternehmen, das die Schreiben anfertigte.<ref>US-Army verschickt Max-Mustermann-Kondolenzen heise online vom 8. Januar 2009</ref>
- Stephen Kings Erzähler im Roman 11/22/63 – A Novel (dt. Der Anschlag) nutzt den Namen „John Doe“ gegenüber einer Frau, von der er Informationen kauft, und signalisiert damit erfolgreich, dass er keine weiteren Fragen nach seiner Identität zulässt
- Douglas Coupland nutzt den Namen im Roman jPod, um einen fiktiven Mann darzustellen, der versucht, so normal wie möglich zu sein
- Der Informant, der der Süddeutschen Zeitung im Rahmen der Panama-Papers-Recherchen Daten zukommen ließ, nutzte den Namen „John Doe“ als Pseudonym<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Ein Kunstwerk von Edward Kienholz aus dem Jahr 1959 heißt John Doe
- John Doe ist ein Pseudonym des Schauspielers, Autors und Musikers John Nommensen Duchac, Bassist der US-amerikanischen Punkband X, siehe John Doe (Musiker)
- John Doe ist der Markenname eines Anbieters für Motorradschutzkleidung<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Freeway GmbH, Flörsheim, Deutschland ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- „ John Doe“ - Bassist der Metallband EMN (Every - Mothers - Nightmare)
- Max Caulfield, die Protagonistin aus Life is Strange trägt ein pinkes T-Shirt mit dem Aufdruck „JANE“, gefolgt von einem Reh. Abgesehen von der offensichtlichen Anspielung auf Jane Doe ist das Shirt ebenfalls eine Referenz zu Rachel Amber, ein vermisstes Mädchen, welches von Rehen symbolisiert wird
- Carl Cheng (* 1942 als Fu Kong Cheng), ein US-amerikanischer Gegenwartskünstler und Erfinder mit einem Werk zur Erforschung der Schnittstellen von bildender Kunst, Industriedesign, Technologie und ökologischen Systemen veröffentlicht auch Arbeiten unter dem Firmennamen John Doe Co.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Diese Firma hatte er 1966 „ursprünglich aus steuerlichen Überlegungen und zur leichteren Beschaffung von industriellen Materialien gegründet – sie gab ihm aber auch die Möglichkeit, sich kritisch über die Kommerzialisierung des Signature-Stils von Kunstschaffenden auf dem Kunstmarkt zu äussern sowie über gesellschaftliche Unruhen in der Zeit des Vietnamkriegs und die Ausgrenzung, die er als asiatisch-amerikanischer Künstler erfuhr“.<ref>tinguely.ch: Carl Cheng: Nature Never Loses (1. Dezember 2025)</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
- ACME, englischer Name für fiktive Firmen
- Unbekannter Toter
Literatur[Bearbeiten]
- A. K. R. Kiralfy: Potter’s Historical Introduction to English Law and its Institutions. 4. Auflage. Sweet & Maxwell, London 1958.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
Weblinks[Bearbeiten]
- John Doe im Online Etymology Dictionary (englisch)
- John Doe bei worldwidewords.org (englisch)
- Beispiel einer action of ejectment (Kanada) bei library.usask.ca (englisch)
- Beispiel einer action of ejectment (Australien) bei law.mq.edu.au (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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