Joinvillea
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| Joinvillea | ||||||||||||
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| Datei:Joinvillea plicata 1 (scott.zona).jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Joinvilleaceae | ||||||||||||
| Toml. & A.C.Sm. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Joinvillea | ||||||||||||
| Gaudich. ex Brongn. & Gris |
Die Joinvillea sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Joinvilleaceae in der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen. Die kleine Familie enthält nur zwei bis vier Arten. Die Joinvillea-Arten haben ihre Areale in den Tropen von der Malaiischen Halbinsel bis zu den Pazifischen Inseln.
Beschreibung[Bearbeiten]
Habitus und Laubblätter[Bearbeiten]
Die Joinvillea-Arten sind sehr große, grasähnliche, ausdauernde, krautige Pflanzen; sie gehören zu den drei größten krautigen Pflanzen in diesem Gebiet mit Wuchshöhen von 3 bis zu 5 Metern. Die Stängel sind nicht verzweigt. Sie besitzen sympodiale Rhizome.
Die wechselständigen, zweizeilig am Stängel angeordneten Laubblätter sind einfach, ungestielt, netz- bis parallelnervig und haben einen gesägten Blattrand. Es sind röhrige Blattscheiden vorhanden, die den Stängel nicht vollkommen umschließen, und es sind Ligulae vorhanden. Die Stomata sind paracytisch.
Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]
In endständigen, verzweigten, rispigen Blütenständen sind viele Blüten zusammengefasst. Die kleinen, zwittrigen Blüten sind dreizählig. Es sind sechs freie Blütenhüllblätter vorhanden; sie sind grün oder cremefarben (bräunlich). Es sind zwei Kreise mit je drei freien, fertilen Staubblättern vorhanden. Die dreizelligen Pollenkörner sind aperturat. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, mit drei Griffeln, die teilweise verwachsen sein können, und drei Narben. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind (Anemophilie).
Früchte und Samen[Bearbeiten]
Es werden Steinfrüchte gebildet, die einen Steinkern enthalten (aber ein bis drei Samen?). Die Samen enthalten ein mehliges Endosperm mit Stärke.
Inhaltsstoffe und Chromosomenzahlen[Bearbeiten]
Es wird Kieselsäure in Form von Kieselsäurekörpern eingelagert. Stärke wird in den Samen im Endosperm eingelagert. Die Chromosomenzahl beträgt n = 18.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Joinvillea-Arten haben ihre Areale in den Tropen von der Malaiischen Halbinsel bis zu den Pazifischen Inseln.
Früher war die Gattung Joinvillea in der Familie der Flagellariaceae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dum. als dritte Gattung enthalten.<ref name="Tomlinson1970" /> Am nächsten verwandt ist die Familie der Ecdeiocoleaceae.
Die Erstbeschreibung der Gattung Joinvillea erfolgte 1861 durch Charles Gaudichaud-Beaupré in Adolphe Brongniart & Jean Antoine Arthur Gris: Bulletin de la Société Botanique de France, 8, S. 268. Die Familie Joinvilleaceae wurde 1970 von Philip Barry Tomlinson und Albert Charles Smith in Joinvilleaceae, a New Family of Monocotyledons. In: Taxon, Volume 19, No. 6, S. 887–889 aufgestellt.<ref name="Tomlinson1970" /> Der Gattungsname ehrt den französischen Kapitän François d’Orléans (François Ferdinand Philippe Louis Marie d’Orléans), Prince de Joinville (1818–1900).<ref name="Burkhardt2018" />
Joinvillea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gaudich. ex Brongn. & Gris ist die einzige Gattung der Familie der Joinvilleaceae. Sie enthält zwei bis vier Arten<ref name="GRIN" />:
- Joinvillea ascendens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gaudich. ex Brongn. & Gris (Syn.: Joinvillea gaudichaudiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Brongn. & Gris): Sie kommt auf den Hawaiianischen Inseln vor.
- Joinvillea borneensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Becc. (Syn.: Joinvillea ascendens subsp. borneensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Becc.) Newell, Joinvillea malayana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ridl.): Die Heimat reicht vom westlichen Indonesischen Archipel bis zu den Karolinen.
- Joinvillea bryanii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Christoph. (Syn.: Joinvillea elegans subsp. bryanii (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Christoph.)Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.H.St.John): Diese Art kommt nur auf Samoa vor.
- Joinvillea plicata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hook. f.) Newell & Stone (Syn.: Flagellaria plicata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hook. f., Joinvillea elegans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gaudich. ex Brongn. & Gris): Sie ist von den Salomonen bis zu Inseln des südwestlichen Pazifik verbreitet.
Quellen[Bearbeiten]
- Die Familie der Joinvilleaceae bei der APWebsite. (Abschnitte Systematik und Beschreibung)
- Die Familie der Joinvilleaceae bei DELTA von L. Watson & M. J. Dallwitz. (Abschnitt Beschreibung)
- Fabian A. Michelangeli, Jerrold I. Davis, Dennis Wm. Stevenson: Phylogenetic relationships among Poaceae and related families as inferred from morphology, inversions in the plastid genome, and sequence data from the mitochondrial and plastid genomes. In: American Journal of Botany, Volume 90, 2003, S. 93–106. (Abschnitt Systematik)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref> <ref name="Tomlinson1970"> P. B. Tomlinson, A. C. Smith: Joinvilleaceae, a New Family of Monocotyledons. In: Taxon, Volume 19, No. 6, 1970, S. 887–889. Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) </ref> <ref name="Burkhardt2018">Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018.</ref> </references>