Kainz-Medaille
Die Josef-Kainz-Medaille der Stadt Wien (ursprüngliche Schreibweise: Josef Kainz-Medaille der Stadt Wien; kurz Josef-Kainz-Medaille oder Kainz-Medaille) wurde 1958 zum 100. Geburtstag des österreichischen Schauspielers Josef Kainz von der Stadt Wien gestiftet.
Die Auszeichnung wurde bis zum Jahr 1999 jährlich an Schauspieler, Regisseure und Bühnenbildner/Ausstatter vergeben. Zusammen mit dem Nestroy-Ring und dem Raimund-Ring ging sie ab 2000 in den neu geschaffenen, jährlich verliehenen Nestroy-Theaterpreis (mehrere Kategorien) auf.<ref>Wiener Theaterpreis "Nestroy". Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 13. September 2000, abgerufen am 27. September 2026: „Der ‚Nestroy‘ löst die bisherigen höchsten Theaterauszeichnungen der Stadt Wien, die ‚Kainz-Medaille‘, die heuer noch einmal vergeben wird, ab. Der Nestroy-Ring wird unter anderem Namen als Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Satire weitergeführt.“</ref>
Reglement[Bearbeiten]
Am 28. März 1959 beschloss der Wiener Gemeinderat die Stiftung der Josef-Kainz-Medaille:
„Der Wiener Gemeinderat genehmigte heute die Stiftung der ‚Josef Kainz-Medaille der Stadt Wien‘ anlässlich des 100. Geburtstages des berühmten Wiener Schauspielers. Mit der Medaille werden alljährlich am 20. September, dem Todestag von Kainz, ein Schauspieler und eine Schauspielerin für die beste schauspielerische Darstellung und ein Regisseur für die beste Regieleistung des Jahres an einer Wiener Bühne ausgezeichnet. Die Kainz-Medaille wird vom Bürgermeister verliehen. Auch ausländische Künstler können sie erhalten, doch ist die Verleihung nur einmal möglich.“
Preisträger[Bearbeiten]
1950er Jahre[Bearbeiten]
1958:<ref>7.10.1958: Zum ersten Male verliehen: Die Josef Kainz-Medaille der Stadt Wien – Die Ausgezeichneten: Rosa Albach-Retty, Günther Haenel und Leopold Lindtberg. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Oktober 1958, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Rosa Albach-Retty – „Eine sonderbare Dame“ (Mrs. Edna Savage) – Akademietheater
- Günther Haenel – „Sonnenfinsternis“ (Rubaschow) – Volkstheater
- Leopold Lindtberg – „Weh dem der lügt“ (Regie) – Burgtheater
1959:<ref>19.9.1959: Die Josef Kainz-Medaille der Stadt Wien für Alma Seidler, Attila Hörbiger und Kurt Horwitz. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im September 1959, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Alma Seidler – „Die Medaillen einer alten Dame“ (Mrs. Dowey) – Burgtheater
- Attila Hörbiger – „Fast ein Poet“ (Cornelius Melody) – Burgtheater
- Kurt Horwitz – „Der Misanthrop“ (Regie) – Volkstheater
1960er Jahre[Bearbeiten]
1960:<ref>27.10.1960: Wien zeichnet seine besten Bühnenkünstler aus – Wessely, Edthofer und Lothar erhielten die Kainz-Medaille. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Oktober 1960, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Paula Wessely – „Anatol“ (Gabriele) – Akademietheater
- Anton Edthofer – „Der verborgene Strom“ (Daniel Monnerie) – Theater in der Josefstadt
- Ernst Lothar – „Das weite Land“ (Regie) – Akademietheater
1961:<ref>13.10.1961: Überreichung der Kainz-Medaille. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Oktober 1961, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Heidemarie Hatheyer (Darstellung der Medea in Grillparzers „Das goldene Vlies“ im Burgtheater)
- Hans Moser Darstellung des Flickschusters Pfriem in Nestroys „Höllenangst“ im Theater in der Josefstadt)
- Josef Gielen (Inszenierung Shakespeares „Was ihr wollt“ im Burgtheater)
1962:<ref>20.9.1962: Die neuen Träger der Kainz-Medaille: Helene Thimig, Ernst Deutsch und Leon Epp. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im September 1962, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Helene Thimig – „So ist es - ist es so?“ (Signora Frola) – Theater in der Josefstadt
- Ernst Deutsch – „Nathan der Weise“ (Nathan) – Burgtheater
- Leon Epp – „Der Idiot“, „Frank der Fünfte“ und „Andorra“ (alle Regie) – Volkstheater
1963:<ref>3.10.1963: Ehrung für Dorothea Neff, Heinrich Schnitzler und Josef Meinrad – Bürgermeister Jonas überreichte die Josef Kainz-Medaille. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Oktober 1963, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Dorothea Neff – „Mutter Courage und ihre Kinder“ (Mutter Courage) und „Musik“ (Frau Oberst Hühnerwadel)
- Josef Meinrad – „Liliom“ (Liliom) und „Die Physiker“ (Ernst Heinrich Ernesti)
- Heinrich Schnitzler – „Die letzten Masken“, „Zeit der Kirschen“ und „Nachtzug“ (alle Regie) – Theater in der Josefstadt
1964:
- Hilde Krahl
- Hans Holt
- Gustav Manker – Shakespeare „Troilus und Cressida“ und Ferdinand Bruckner „Die Verbrecher“ (Regie)
1965:<ref>8.11.1965: Wien ehrt seine Bühnenlieblinge – Feierliche Überreichung der Kainz-Medaille 1965 im Rathaus. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im November 1965, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Käthe Gold – „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Frau Page) – Burgtheater
- Leopold Rudolf – „System Fabrizzi“ (Antonio Fabrizzi) – Theater in der Josefstadt
- Rudolf Steinböck – „Nach dem Sündenfall“ (Regie) – Burgtheater
1966:
- Adrienne Gessner – „Arsen und alte Spitzen“ (Abby Brewster) – Theater in der Josefstadt
- Curd Jürgens – „Richter in eigener Sache“ (Bill Maitland) – Theater in der Josefstadt
- Michael Kehlmann – „Der zehnte Mann“ (Regie) – Theater in der Josefstadt
1967:<ref>6.3.1968: Überreichung der Kainz-Medaillen an Ursula Schult, Heinrich Schweiger und Fritz Kortner. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im März 1968, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
1968:
1969:<ref>27.1.1970: Überreichung der Josef Kainz-Medaillen. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Jänner 1970, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Elfriede Ott – Darstellung der Maggie Hobson in „Der Herr im Haus bin ich“ von Harold Brighouse im Theater in der Josefstadt
- Helmut Qualtinger – Darstellung des Porphyri Petrowitsch in Raskolnikoff von Dostojewskij-Lieblein im Volkstheter
- Hans Hollmann – Inszenierung des Stückes „Kaspar“ von Peter Handke im Kleinen Theater in der Josefstadt im Konzerthaus
- Förderungspreise:
- Brigitte Swoboda – Darstellung der Birgit in „Magic Afternoon“ von Wolfgang Bauer im Ateliertheater
- Franz Moessmer – Darstellung des Emil in „Die Nachtwächter“ von Oskar Zemme im Theater die Tribüne
- Gottfried Schwarz – Inszenierung des Kriminalstückes „Scherenschnitt“ von Paul Poertner im Theater der Courage
1970er Jahre[Bearbeiten]
1970:<ref>19.9.1970: Josef Kainz-Medaillen 1970 für Susanne Almassy, Heinz Reincke, Conny Hannes Meyer und Zbynek Kolar. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im September 1970, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Susanne von Almassy (Darstellung der Karen Nash, der Muriel Tate und der Norma Hubley in der Komödie „Plaza Suite“ von Neil Simon im Theater in der Josefstadt)
- Heinz Reincke (Darstellung des Königs Friedrich II. von Preußen in dem Stück „Armer alter Fritz“ von Romulus Linney im Burgtheater)
- Conny Hannes Meyer (Inszenierung des Lehrstückes „Die Ausnahme und die Regel“ von Bertolt Brecht im Theater der Komödianten)
- Zbynek Kolar (Bühnenbilder für „Armer alter Fritz“ und für die Tragikkomödie „Celestina“ von Carlo Terron im Burgtheater)
1971:<ref>20.9.1971: Josef Kainz-Medaille 1971 verliehen. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im September 1971, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Erni Mangold (Darstellung der Leslie in der Komödie „Die Intrigantin oder Ehe mit beschränkter Haftung“ von Pierre Buerki, Kleines Haus des Theaters in der Josefstadt im Konzerthaus)
- Hugo Gottschlich (Darstellung des Greisslers Hans Rametzhofer in dem Stück „Hanserl“ von Franz Buchrieser, Burgtheater)
- Vaclav Hudecek (Inszenierung des historischen Dramas „König Johann“ von William Shakespeare, Volkstheater)
- Förderungspreise:
- Dieter Berner (Rolle des Jo in „A Tschus wue nach Simmering“ von Israel Horovits, Theater der Courage)
- Johanna Tomek für die Rolle der Yvonne in "Yvonne, die Prinzessin von Burgund" von Witold Gombrowicz, Ateliertheater am Naschmarkt
- Uwe Berend (Inszenierung von „Bürger Schippel“ von Carl Sternheim, Ateliertheater am Naschmarkt)
1972:
Förderungspreis für Regie: Werner Prinz
1973:
- Judith Holzmeister
- Michael Heltau – „Helden, Helden“ – (Bluntschli), Theater an der Wien
- Erwin Axer
- Georg Schmid
1974:<ref>26.5.1975: Kainz-Medaillen an Gratzer, Jesserer und Paul Hoffmann. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Mai 1975, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Gertraud Jesserer – „Geschichten aus dem Wiener Wald“ (Marianne)
- Paul Hoffmann
- Hans Gratzer
- Förderungspreise:
1975:
1976:<ref>20.9.1976: Kainz-Medaillen 1976 für Kitty Speiser und Johannes Schaur. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im September 1976, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Kitty Speiser (Darstellung der Fanny Theren in Schnitzlers „Das Märchen“ am Volkstheater)
- Johannes Schauer (Darstellung des Marchese Vincelli in der Nestroyposse „Liebesgeschichten und Heiratssachen“ am Volkstheater)
- Förderungspreise:
- Krista Stadler (Darstellung der Elisabeth in „Elisabeth eins“ in der Werkstatt)
- Toni Böhm (Darstellung des Kurt in Krötzs „Das Nest“ im Theater der Courage)
- Dieter Haspel (Inszenierung von „Germinal“ im Theater am Kärntnertor)
- Jörg M. Resetschnig (Bühnenbild für „Germinal“ im Theater am Kärntnertor)
1977:<ref>14.2.1978: Kainz-Medaillen 1977 überreicht. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Februar 1978, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Annemarie Düringer
- Heinz Moog
- Peter Wood
- Matthias Kralj
- Förderungspreise:
1978:<ref>20.9.1978: Pluhar, Muliar, Hurwicz und Kistner - Kainz-Medaillen-Preisträger 1978. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im September 1978, abgerufen am 27. September 2026.</ref><ref>17.1.1979: Josef-Kainz-Medaillen 1978 überreicht. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Jänner 1979, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Erika Pluhar (Darstellung der Esther in „Viktor oder die Kinder an der Macht“)
- Fritz Muliar (Darstellung des Peachum in „Die Dreigroschenoper“)
- Angelika Hurwicz (Inszenierung von Sternheims „Tabula Rasa“)
- Bert Kistner (Bühnenbild für „Das weite Land“)
- Förderungspreise:
1979:<ref>28.1.1980: Überreichung der Josef Kainz-Medaillen 1979. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im Jänner 1990, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Hortense Raky
- Joachim Bissmeier
- Rolf Langenfass
- Förderungspreise:
1980er Jahre[Bearbeiten]
1980:<ref>19.9.1980: Kainz-Medaillen 1980 verliehen. In: Historischer Rückblick der Meldungen der Rathauskorrespondenz im September 1980, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Josefin Platt (Darstellung der Wendla Bergmann in der Kindertragödie „Frühlingserwachen“ von Franz Wedekind im Akademietheater)
- Helmuth Lohner (Darstellung des Nörglers in der Tragödie „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus im Wiener Konzerthaus)
- Achim Benning (Inszenierung des Stückes „Sommergäste“ von Maxim Gorkij im Burgtheater)
- Wolfgang Mai (Bühnenbild für die Tragödie „Die letzten Tage der Menschheit“)
- Förderungspreise:
- Eva Bruckner (Darstellung der Alison in „Blick zurück im Zorn“ von John Osborne im Experiment am Liechtenwerd)
- Michael A. Schottenberg (Darstellung des Stan in „Stan und Ollie in Wien“ von Urs Widmer im Schauspielhaus Wien
- Peter M. Preissler (Inszenierung des Stückes „Blick von der Brücke“ von Arthur Miller im Volkstheater in den Außenbezirken)
- Peter Giljum (Bühnenausstattung für „Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle“" von Botho Strauss im Ensembletheater (Votiv Espresso))
1981:
1982:
- Maria Bill
- Benno Besson
- Wilfried Baasner
- Ezio Toffolutti
- Förderungspreis: Helmut Wiesner, Ottwald John, Lena Iglisonis und Nika Brettschneider
1983:
- Hilde Krahl
- Peter Gruber
- Herbert Kapplmüller
- Förderungspreis: Ulrike Kaufmann, Hans Piesbergen
1984:
- Günther Einbrodt
- Gerhard Jax
- Förderungspreis: Andrea Jaufer, Wolfgang Böck und Hubert Kramar
1985:
- Franz Morak
- Tatja Seibt
- Juri Ljubimow
- Carlo Tommasi – „Der Traum ein Leben“ (Bühnenbild)
- Förderungspreis: Beatrice Frey
1986:
- Karlheinz Hackl
- Susanne Lothar
- Fritz Zecha
- Matthias Krahlj
- Förderungspreis: Otto Clemens – „Michael Kramer“ (Arnold) – Theater in der Josefstadt
1987:
- Gert Voss
- Elisabeth Rath
- Achim Freyer
- Claus Peymann (nicht angenommen)
- Förderungspreis: Klaus Fischer, Katharina Manker, Torsten Fischer und Sabina Kellner
1988:
- Michael Degen
- Angelica Domröse
- George Tabori
- Karl-Ernst Herrmann
- Förderungspreis: Stephan Bruckmeier und Vincenzo Baviera
1989:<ref>Kainz-Medaillen an Gasser, Domröse und Zadek überreicht. Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 26. März 1990, abgerufen am 27. September 2026.</ref><ref>Berichtigung zu MID 128 (nrk 012). Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 26. März 1990, abgerufen am 27. September 2026: „Der Titel der Meldung muß richtig heißen: ‚Kainz-Medaillen an Gasser,Höpfner und Zedek überreicht‘.“</ref>
- Wolfgang Gasser
- Ursula Höpfner
- Peter Zadek
- Wolfgang Bauer
- keine Verleihung an Kostüm- oder Bühnenbildner
1990er Jahre[Bearbeiten]
1990:<ref>Kainz-Medaillen der Stadt Wien 1989/90. Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 21. September 1990, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Ignaz Kirchner (Darstellung des Jago in William Shakespeares „Othello“ im Akademietheater und des Jevgnij Konstantinovitsch Lvov in Anton Tschechovs „Ivanov“ im Burgtheater)
- Rosel Zech (Darstellung der Mary Cavan Tyrone in Eugene O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ im Theater in der Josefstadt)
- Claus Peymann (Inszenierung von Peter Handkes „Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land“ im Burgtheater)
- Peter Pabst (Raumgestaltung von Anton Tschechovs „Ivanov“ im Burgtheater)
- Förderungspreise:
- Cornelia Lippert (Darstellung der Carmilla in Elfriede Jelineks „Krankheit oder Moderne Frauen“ im Volkstheater)
- Thomas Evertz (Darstellung des Fuller in Rafael Limas „El Salvador“ im Volkstheater)<ref name="Kainz-Med-Volkstheater">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kainz-Medaillen ( vom 8. Mai 2011 im Internet Archive). Preisträger am Wiener Volkstheater. In: inszenierung.at.</ref>
- Piet Drescher (Inszenierung von Elfriede Jelineks „Krankheit oder Moderne Frauen“ im Volkstheater)<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
- Matthias Karch (Raum- und Kostümgestaltung von „Was heißt hier Liebe?“ (Fehrmann/Flügge/Franke<ref>Was heißt hier Liebe?: Ein Spiel um Liebe und Sexualität für Leute in und nach der Pubertät. In: MARCHIVUM Druckschriften digital, abgerufen am 27. September 2026.</ref>) im Foyer des Burgtheaters)
1991:
- Martin Schwab
- Birgit Doll – „Libussa“<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
- Cesare Lievi
- Daniele Lievi (postum)
- Förderungspreis: Kurt Palm und Katrin Thurm
1992:
- Johann Adam Oest
- Andrea Clausen
- Thomas Langhoff – „Der Turm“ (Regie)
- keine Verleihung an Kostüm- oder Bühnenbildner
- Förderungspreis: Michou Friesz, Josef Hader, Robert Quitta, Susanne Thomasberger
1993:
- Hans-Michael Rehberg
- Kirsten Dene
- Hans Neuenfels
- Hans Schavernoch
- Förderungspreise:
- Ursula Hübner
- Wolf Bachofner
- Babett Arens („Maria Stuart“)<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
- Michael Wallner (Regie, „Krieg“)<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
1994:
- Ulrich Mühe
- Elisabeth Trissenaar
- Ruth Berghaus
- Erich Wonder
- Förderungspreis: Dario Lindes
1995:
- Anne Bennent – „Yvonne, Prinzessin von Burgund“ (Yvonne) – Akademietheater
- Es wurde kein Preis für den Besten Schauspieler vergeben.
- Ariane Mnouchkine – „Le Tartuffe“ (Regie) – Wiener Festwochen & Theatre du Soleil @ Museumsquartier
- Peter Schulz – „Zur schönen Aussicht“ (Bühnenbild) – Volkstheater<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
- Förderungspreis I: Christian Banzhaf – „Strafmündig“ (Ted Merschroth) – Theater der Jugend @ Theater im Zentrum
- Förderungspreis II: Theresa Hübchen – „Arkadien“ (Thomasina Coverly) – Theater in der Josefstadt
- Förderungspreis III: Karin Henkel – „Hexenjagd“ und „Die Ausgesperrten“ (jeweils Regie) – Akademietheater und Vestibül des Burgtheaters
- Förderungspreis IV: Philippe Arlaud – „Angels in America“ und „In den Augen eines Fremden“ (jeweils Bühnenbild) – Schauspielhaus
1996:
- Angela Winkler – „Der Kirschgarten“ (Ljubow Andrejewna Ranjewskaja) – Akademietheater
- Josef Bierbichler – „Der Kirschgarten“ (Jermolai Alexejewitsch) – Akademietheater
- Peter Zadek – „Der Kirschgarten“ (Regie) – Akademietheater
- Philippe Arlaud – „Quai West“ (Bühnenbild & Lichtregie) – Schauspielhaus
- Förderungspreis I: Sebastian Blomberg – (Schauspielerische Gesamtleistung) – Schauspielhaus
- Förderungspreis II: Gabriela Hütter – „Des Meeres und der Liebe Wellen“ (Hero) und „Die gefesselte Phantasie“ (Poetische Phantasie) – Theater Gruppe 80
- Förderungspreis III: Stefan Bachmann – „Skizzenbuch“ (Regie) – Schauspielhaus
- Förderungspreis IV: Christoph Speich – „Du sollst mir Enkel schenken“ (Bühnenbild) – Schauspielhaus
1997:
- Andrea Eckert – „Meisterklasse - Maria Callas“ (Maria) – Volkstheater<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
- Sieghardt Rupp – „Der Fall Furtwängler“ (Wilhelm Furtwängler) – Rabenhof
- Helmut Wiesner – „Über die Dörfer“ (Regie) – Theater Gruppe 80
- Ulrike Kaufmann – „Xanadu“ (Ausstattung) – Odeon
- Förderungspreis I: Christoph Müller – „Dysmorphomanie“ (G.,Geologe) – Schauspielhaus
- Förderungspreis II: Franziska Stavjanik – „Der einsame Weg“ (Johanna) – Volkstheater<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
- Förderungspreis III: Christian Stückl – „Dysmorphomanie“ (Regie) – Schauspielhaus
- Förderungspreis IV: Christian Sedelmayer – „Dysmorphomanie“ (Ausstattung) – Schauspielhaus
1998:<ref>Kainz-Medaillen überreicht. Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 28. Mai 1999, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Dörte Lyssewski – „Szenen einer Ehe“ (Marianne) und „Die Ähnlichen“ (Magda/Odile) – Akademietheater und Theater in der Josefstadt
- Nicholas Ofczarek – „Krähwinkelfreiheit“ (Eberhard Ultra) – Burgtheater
- Einar Schleef – „Ein Sportstück“ (Regie) – Burgtheater
- Bert Neumann – „Krähwinkelfreiheit“ (Ausstattung) – Burgtheater
- Förderungspreis I: Wolfram Rupperti – (Schauspielerische Gesamtleistung) – Schauspielhaus
- Förderungspreis II: Meriam Abbas – „Faust“ (Gretchen) und „Die Illusion“ (Malibea, Isabelle & Hippolyta) – Schauspielhaus
- Förderungspreis III: Philip Tiedemann – „Publikumsbeschimpfung“ (Regie) – Akademietheater
- Förderungspreis IV: John Lloyd Davies – „Popcorn“ (Bühnenbild) – Volkstheater<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" />
1999:<ref>Kainz-Medaillen 1998/99. Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 20. Dezember 1999, abgerufen am 27. September 2026.</ref>
- Maria Happel – „Die Eingeborene“ (Irmi) und „Minna von Barnhelm“ (Franziska) – Akademie- und Burgtheater
- Robert Meyer – (Schauspielerische Gesamtleistung) – Burg- und Akademietheater
- Klaus Fischer – „Die Schwärmer“ (Regie) – Theater Gruppe 80
- Maria-Elena Amos – „Die Eingeborene“ (Ausstattung)
- Förderungspreis I: Rupert Henning – „Der einsame Westen“ (Valene Connor) – Theater Drachengasse
- Förderungspreis II: Claudia Sabitzer – (Schauspielerische Gesamtleistung) – Schauspielhaus
- Förderungspreis III: Stephanie Mohr – „Messer in Hennen“ (Regie) – Volkstheater,<ref name="Kainz-Med-Volkstheater" /> Am Plafon
- Förderungspreis IV: Etienne Plüss – „Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen“ (Raumgestaltung) – Akademietheater
Weblinks[Bearbeiten]
- Josef-Kainz-Medaille im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />