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Michael Heltau

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Heltau mit Kater „Moishe“, 1986
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Michael Heltau in Es ist immer jetzt (2012)
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Heltau und Käthe Gold in Die Glasmenagerie, 1969
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Heltau in Hamlet, 1970
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Michael Heltau bei der Probe von Kinder und Narren, 1971
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Heltau in Wallenstein, 1983

Michael Heltau, eigentlich Michael Heribert Huber (* 5. Juli 1933 in Ingolstadt), ist ein deutsch-österreichischer<ref>Thomas Trenkler: „Nein, ich lass mich nicht im Sarg ums Haus tragen“. Michael Heltau, der Doyen des Burgtheaters, über sein Leben, die Liebe, den Glanz und die Kunst der Unterhaltung. In: morgen. H. 2, 2012, S. 14–18, hier S. 14 (austria-forum.org [PDF]).</ref> Schauspieler, Rezitator und Chansonnier. In Deutschland geboren, besitzt er seit 1968 die österreichische Staatsbürgerschaft.

Leben[Bearbeiten]

Michael Huber, geboren in Ingolstadt in Bayern, kam als Kind nach Österreich ins Salzkammergut, wo er die Schule besuchte. Seine Schauspielausbildung absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Danach debütierte er in Würzburg, von wo ihn Fritz Kortner an das Münchner Residenztheater holte. Als weitere Stationen folgten 1952 das Theater in der Josefstadt und das Volkstheater in Wien, das Schillertheater und das Theater am Kurfürstendamm in Berlin, das Hamburger Schauspielhaus und das Hamburger Thalia Theater. Von 1958 bis 1961 gastierte er bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und seit 1964 regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, wo er anfangs den Guten Gesellen im Jedermann neben Walther Reyer verkörperte.

Im Jahr 1963 erfolgte Michael Heltaus großer Durchbruch als Troilus in William Shakespeares Troilus und Cressida am Wiener Volkstheater und unmittelbar darauf am Hamburger Schauspielhaus in der Inszenierung von Oscar Fritz Schuh mit Ruth Niehaus als Cressida. 1965 spielte er unter der Regie von Giorgio Strehler den Bassa Selim in der rasch legendär gewordenen Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Entführung aus dem Serail für die Salzburger Festspiele (Bühnenbild und Kostüme: Luciano Damiani, Dirigent Zubin Mehta; mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.), die mit Heltau bis 1974 gezeigt wurde. Zum ersten Mal trat durch Heltau und Strehler diese bis dato vernachlässigte Rolle in den Vordergrund. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten später noch einige Male zusammen, sowohl bei den Festspielen (Heltau als Heinrich VI. in Das Spiel der Mächtigen nach William Shakespeare in der Felsenreitschule) als auch am Wiener Burgtheater (1974 Trilogie der Sommerfrische von Carlo Goldoni; 1975 Das Spiel der Mächtigen; 1994 Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello) und am Pariser Théâtre du Châtelet (Mackie Messer in der französischsprachigen Version von Die Dreigroschenoper, 1986/87).

Insbesondere das Wiener Burgtheater war seit den 1970er Jahren eng mit Heltaus Namen verknüpft, da er dort jahrzehntelang immer wieder große Erfolge feierte. Daneben spielte er im Laufe seiner Karriere an vielen weiteren Bühnen in Deutschland und Österreich. Auch mit literarischen Soloprogrammen war er immer wieder zu hören und nahm auch Hörbücher auf. Neben der Bühne spielte er in mehreren Filmen, aber seine Leidenschaft galt immer dem Auftritt auf der Bühne.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit trat Michael Heltau als Sänger auf. Viele seiner musikalischen Programme wurden im Fernsehen übertragen und auf Tonträgern veröffentlicht. Zu seinem Repertoire gehörten unter anderem deutschsprachige Fassungen der Chansons von Jacques Brel, Charles Aznavour und Charles Trenet. Brel übertrug ihm die Exklusivrechte für die deutschsprachige Interpretation seiner Chansons, die zunächst Werner Schneyder und später Loek Huisman für Heltau ins Deutsche übersetzten.<ref>Der Chansonnier Michael Heltau – „Es ist immer jetzt“. In: deutschlandfunk.de. Deutschlandfunk, 4. August 2017, abgerufen am 11. August 2022.</ref> Neben seinen Interpretationen französischsprachiger Werke sang er Lieder aus Operetten und Musicals und galt als bedeutender Wienerlied-Interpret.

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Loek Huisman, der Lebenspartner Heltaus

Im Juni 2014 sprach Heltau im Alter von fast 81 Jahren in einem Interview mit dem ORF zum ersten Mal öffentlich über seine Homosexualität.<ref>Michael Heltau - Outing mit 80 in den ORF III Künstlergesprächen, auf youtube.com, abgerufen am 21. September 2019.</ref> Er lebte seit seinem 20. Lebensjahr bis zu dessen Tod mit dem niederländischen Schauspieler, Regisseur, Autor und Übersetzer Loek Huisman zusammen. Huisman starb am 29. Dezember 2017 im Alter von 91 Jahren.<ref>Schauspieler und Heltau-Partner Loek Huisman gestorben, In: derstandard.de, 5. Januar 2018, abgerufen am 21. September 2019.</ref><ref>Michael Heltau – der verehrte Chansonnier, In: n-tv.de, 5. Juli 2018, abgerufen am: 21. September 2019.</ref> Im Frühjahr 2018 erklärte Heltau mit 84 Jahren seinen Abschied von der Bühne und bekräftigte diesen Entschluss bei der Präsentation der CD und DVD seines letzten Soloprogramms, Einen blauen Ballon möcht’ ich haben! am Wiener Burgtheater.<ref>Monika Mertl: Michael Heltau nimmt Abschied. In: Die Presse. 24. November 2018, abgerufen am 2. Februar 2019.</ref>

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Heltau im Jahr 1992 zusammen mit dem Literaturwissenschaftler Peter Michael Braunwarth

Heltau lebt in einem Haus mit großem Garten im ländlich geprägten Wiener Stadtteil Salmannsdorf im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling.<ref>Ulrike Schmidt: Michael Heltau: Ein krasser Fall von Mensch. In: tz.de. 27. Juni 2013, abgerufen am 11. August 2022.</ref><ref>Vgl. auch 25 11 2018 um 18:06 von Monika Mertl: Michael Heltau nimmt Abschied. 25. November 2018, abgerufen am 12. November 2024.</ref>

Arbeiten[Bearbeiten]

Heltau spielte nahezu alle Rollen seines jeweiligen Faches. Er war Orlando in Shakespeares Wie es euch gefällt, verkörperte die Hauptrolle in Friedrich Schillers Don Karlos und den Tellheim in Minna von Barnhelm im Theater in der Josefstadt, den Hamlet und Romeo am Wiener Volkstheater (Regie: Gustav Manker). Dort bekam er 1973 den Karl-Skraup-Preis für die Darstellung des Dr. Jura in Hermann Bahrs Das Konzert.<ref>Skraup-Preis. In: Die Presse (Wien). Wien 4. November 1971.</ref>

Am Wiener Burgtheater der 1970er und 1980er Jahre war Heltau einer der prägendsten Protagonisten, spielte Arthur Schnitzlers Anatol, Theodor in Liebelei, Sala in Der einsame Weg, Kari Bühl in Hofmannsthals Der Schwierige, Harold Pinters Lenny in Heimkehr und den Tristan Tzara in Tom Stoppards Travesties. Schillers Wallenstein gab er unter der Regie von Manfred Wekwerth. In Richard II. von Shakespeare spielte Heltau unter der Regie des damaligen Burg-Direktors Gerhard Klingenberg. In der Inszenierung von Peter Wood war Heltau 1981 der Mozart in Peter Shaffers Amadeus, 1988 bis 1999 sah man ihn in Maxim Gorkis Kinder der Sonne unter der Regie des scheidenden Burg-Direktors Achim Benning, in Cesare Lievis Inszenierung von Pirandellos Heinrich IV. spielte er die Titelrolle. Seine letzte Rolle am Burgtheater (Akademietheater) war der Mann in Edward Albees Spiel ums Baby, 1999.

Am Theater an der Wien war Heltau der Bluntschli in dem Udo-Jürgens-Musical Helden, Helden (nach George Bernard Shaw). Dafür wurde ihm die Kainz-Medaille verliehen.<ref>Die Verleihung der Medaille der Stadt Wien 1973 durch den Bürgermeister Leopold Gratz an Michael Heltau sowie Judith Holzmeister, Erwin Axer und Georg Schmid fand am 24. Mai 1974 im Wiener Rathaus statt.</ref> Außerdem profilierte er sich damals auf Schallplatten und in eigenen Showabenden als deutschsprachiger Interpret der Chansons von Jacques Brel (in der Übertragung von Werner Schneyder und Loek Huisman); Brel hatte Heltau persönlich das Recht übertragen, seine Werke im deutschen Sprachraum vorzutragen.

Außerdem war Heltau in zahlreichen TV-Shows zu sehen, insbesondere als Moderator im Liedercircus für das ZDF. Weitere musikalische Bühnenprogramme waren Auf d’Nacht, Herr Direktor, Aber jetzt, Herr Direktor, Meine Leute, Classical, Meine Zeit, Statt zu spielen, Noch einmal, Herr Direktor, Operette sich wer kann und Einen blauen Ballon möcht’ ich haben!

Im Jahr 1964 entstand die erste von Heltaus vielen Schallplatten-Aufnahmen: Goethes Die Leiden des jungen Werther. Beim Kulturfest Weimar war er erstmals 1990 mit seinem Goethe-Programm im Goethe-Theater Bad Lauchstädt und im Goethe-Haus am Frauenplan zu Gast. In der Folge wurde er Mitglied des Kuratoriums dieser Festspiele.

Im Jahr 1993 konnte Michael Heltau einen großen Erfolg bei Publikum und Presse als Professor Higgins in Frederick Loewes My Fair Lady an der Wiener Volksoper verbuchen und gastierte in dieser Rolle auch im Berliner Metropoltheater. Ebenfalls an der Volksoper war er der Honoré Lachailles in Loewes Gigi.

Am Theater an der Wien studierte Heltau auf Wunsch von Riccardo Muti die Strehler-Inszenierung von Mozarts Le nozze di Figaro neu ein, die später auch beim Festival in Ravenna zu sehen war.

Heltau war auch als Filmschauspieler tätig, so hatte er 1954 eine Nebenrolle in Schloß Hubertus nach einem Roman von Ludwig Ganghofer, spielte 1955 mit Hans Albers und Romy Schneider in Der letzte Mann und 1973 unter der Regie von Otto Schenk mit Maria Schneider in Reigen. Daneben nahm er Hörbücher auf, unter anderem Werke von Joseph Roth.<ref>Hörbücher mit dem Sprecher Michael Heltau. Abgerufen am 23. Januar 2018.</ref>

Rollenverzeichnis[Bearbeiten]

Jahr Stück Autor/Komponist Rolle Anmerkungen
1952 Hanneles Himmelfahrt Gerhart Hauptmann Seidl (Waldarbeiter) Reinhardt-Seminar
1953 Gastfreundschaft Noël Coward Kapitänleutnant Corbett Reinhardt-Seminar
1953 Unsere kleine Stadt Thornton Wilder George Gibbs Reinhardt-Seminar
1953 Urfaust Johann Wolfgang von Goethe Faust Reinhardt-Seminar
1953 Clivia Nico Dostal Will Roeder Stadttheater Würzburg
1953 Macbeth William Shakespeare Malcolm Stadttheater Würzburg
1953 Tod eines Handlungsreisenden Arthur Miller Biff Stadttheater Würzburg
1954 Ein Sommernachtstraum William Shakespeare Lysander Residenztheater München
1954 Der konfuse Zauberer Johann Nestroy Amoroso Residenztheater München
1956 Diebelei Mateo Lettunich André Maxime Theater in der Josefstadt Wien
1956 Das stille Haus Menyhért Lengyel Henry von Alden Theater in der Josefstadt Wien
1957 Blick von der Brücke Arthur Miller Rodolfo Theater in der Josefstadt Wien
1958 Es regnet in mein Haus Paul Willems Der Gast Kleines Theater im Konzerthaus Wien
1958 Der Sturm William Shakespeare Ferdinand Ruhrfestspiele Recklinghausen
1958 Heinrich IV. Luigi Pirandello Marchese Carlo di Nolli Theater in der Josefstadt Wien
1958 Musik bei Nacht John Boynton Priestley Rupert Amesbury Theater in der Josefstadt Wien
1958 Glückliche Zeiten Samuel Taylor Onkel Desmonde Theater in der Josefstadt Wien
1959 Der Trojanische Krieg findet nicht statt Jean Giraudoux Troilus Ruhrfestspiele Recklinghausen
1959 Die Braut von Messina Friedrich Schiller Don Manuel Freilichtspiele Schwäbisch Hall
1959 Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Cherubin Theater in der Josefstadt Wien
1960 Das wissen die Götter Hans Weigel Sohn Kleines Theater im Konzerthaus Wien
1960 Die Egoisten François Mauriac Alain Theater in der Josefstadt
1960 Liliom Ferenc Molnár Detektiv/Engel Theater in der Josefstadt Wien
1960 Die Ratten Gerhart Hauptmann Erich Spitta Ruhrfestspiele Recklinghausen
1960 Macbeth William Shakespeare Donalbain Ruhrfestspiele Recklinghausen
1960 Das Rendezvous von Senlis Jean Anouilh Georges Theater in der Josefstadt Wien
1960 Oh, Wildnis! Eugene O'Neill Arthur Theater in der Josefstadt Wien
1960 Komödie der Worte, Große Szene Arthur Schnitzler Edgar Gley Theater in der Josefstadt Wien
1960 Der Andersonville-Prozess S. Levitt Major Hosmer Theater in der Josefstadt Wien
1961 Der Lügner Carlo Goldoni Florindo Theater in der Josefstadt Wien
1961 Professor Bernhardi Arthur Schnitzler Dr. Oskar Bernhardi Theater in der Josefstadt Wien
1961 Undine Jean Giraudoux Ritter Bertram Theater in der Josefstadt Wien
1961 Wallenstein Friedrich Schiller Schwedischer Offizier Ruhrfestspiele Recklinghausen
1961 Tod eines Handlungsreisenden Arthur Miller Happy Freie Volksbühne/Theater am Kurfürstendamm Berlin
1961 Ein verdienter Staatsmann T. S. Eliot Michael Claverton und Ferry Freie Volksbühne/Theater am Kurfürstendamm Berlin
1962 Die toten Seelen Nikolai Wassiljewitsch Gogol Manilow Theater in der Josefstadt Wien
1962 Der Feigling und die Tänzerin Joachim Wichmann Karl, der Feigling Kleines Theater im Konzerthaus Wien
1962 Der einsame Weg Arthur Schnitzler Felix Theater in der Josefstadt Wien
1962 Das Salzburger große Welttheater Hugo von Hofmannsthal König Melker Festspiele, Melk
1962 Der Widerspenstigen Zähmung William Shakespeare Hortensio Melker Festspiele, Melk
1962 Die letzten Masken Arthur Schnitzler Dr. Halmschlöger Theater in der Josefstadt Wien
1962 Die verhängnisvolle Faschingsnacht Johann Nestroy Philipp Theater in der Josefstadt Wien
1962 Ball im Savoy Paul Abraham Célestin Formant Raimundtheater Wien
1962 Wie es euch gefällt William Shakespeare Orlando Theater in der Josefstadt Wien
1962 Glaube, Liebe, Hoffnung Ödön von Horváth Polizist Kleines Theater im Konzerthaus Wien
1963 1000 Worte Französisch Terence Rattigan Honorable Alan Howard Theater in der Josefstadt Wien
1963 Troilus und Cressida William Shakespeare Troilus Volkstheater Wien
1963 Cymbeline William Shakespeare Leonatus Posthumus Theater in der Josefstadt Wien
1964 Minna von Barnhelm Gotthold Ephraim Lessing Major von Tellheim Theater in der Josefstadt Wien
1964 Ardèle oder Das Gänseblümchen Jean Anouilh Nicolas Theater in der Josefstadt Wien
1964 Lebendige Stunden Arthur Schnitzler Heinrich Theater in der Josefstadt Wien
1964 Die Gefährtin Arthur Schnitzler Dr. Alfred Hausmann Theater in der Josefstadt Wien
1964 Jedermann Hugo von Hofmannsthal Guter Gesell Salzburger Festspiele
1964 Die Gräfin von Escarbagnac Molière Vicomte Schloßparktheater Berlin
1964 George Dandin Molière Clitandre Schloßparktheater Berlin
1964 Die Freier Joseph von Eichendorff Jäger Victor Schillertheater Berlin
1965 Die Bernauerin Carl Orff Herzog Albrecht Württembergisches Staatstheater Stuttgart
1965 Die Entführung aus dem Serail Wolfgang Amadeus Mozart Bassa Selim Salzburger Festspiele
1965 Der Menschenfeind Molière Alceste Theater in der Josefstadt Wien
1966 Don Carlos Friedrich Schiller Carlos Theater in der Josefstadt Wien
1966 Undine Jean Giraudoux Ritter Hans Deutsches Schauspielhaus Hamburg
1966 Troilus und Cressida William Shakespeare Troilus Deutsches Schauspielhaus Hamburg
1967 Dantons Tod Georg Büchner Camille Desmoulins Burgtheater Wien
1967 Johann Wolfgang Loek Huisman Goethe Akademietheater Wien, Welttournee des Burgtheaters
1967 Der Kaufmann von Venedig William Shakespeare Bassanio Burgtheater Wien
1968 Der Hagestolz Adalbert Stifter Victor Sommerspiele Graz
1968 Der Sturm William Shakespeare Ferdinand Salzburger Festspiele
1968 Liebelei Arthur Schnitzler Fritz Lobheimer Theater in der Josefstadt Wien
1969 Die Glasmenagerie Tennessee Williams Tom Bregenzer Festspiele, Tournee Deutschland, Schweiz
1970 Hamlet William Shakespeare Hamlet Volkstheater Wien
1970 Ein Tag im Sterben von Joe Egg Peter Nichols Bri, der Vater Volkstheater Wien
1971 Romeo und Julia William Shakespeare Romeo Volkstheater Wien
1971 Das Konzert Hermann Bahr Dr. Franz Jura Volkstheater Wien
1971 Der Unbestechliche Hugo von Hofmannsthal Jaromir Salzburger Festspiele
1972 Der Stellvertreter Rolf Hochhuth Pater Riccardo Fontana Tournee Deutschland, Schweiz
1972 Liebelei Arthur Schnitzler Theodor Kaiser Akademietheater Wien
1972 Helden, Helden G. B. Shaw/Udo Jürgens Hauptmann Bluntschli Theater an der Wien
1973 Man spielt nicht mit der Liebe Alfred de Musset Perdikan Akademietheater Wien
1973 Jedermann Hugo von Hofmannsthal Spielansager Salzburger Festspiele
1973 Das Spiel der Mächtigen William Shakespeare Heinrich VI. Salzburger Festspiele
1974 Anatol Arthur Schnitzler Anatol Akademietheater Wien
1974 Die Trilogie der Sommerfrische Carlo Goldoni Ferdinando Burgtheater Wien
1975 Der Zerrissene Johann Nestroy Herr von Lips Burgtheater Wien
1975 Richard II. William Shakespeare Richard II. Burgtheater Wien
1975 Das Spiel der Mächtigen William Shakespeare Heinrich VI. Burgtheater Wien
1976 Travesties Tom Stoppard Tristan Tzara Akademietheater Wien
1977 Heimkehr Harold Pinter Lenny Akademietheater Wien
1977 Einen Jux will er sich machen Johann Nestroy Weinberl Thalia Theater Hamburg
1978 Der Schwierige Hugo von Hofmannsthal Graf Karl Bühl Burgtheater Wien
1979 Der Leibgardist Ferenc Molnár Der Schauspieler Akademietheater Wien, Tournee Österreich, Deutschland, Schweiz
1979 Tartuffe Molière Cléante Burgtheater Wien
1981 Amadeus Peter Shaffer Mozart Burgtheater Wien
1981 Reigen Arthur Schnitzler Graf Theater in der Josefstadt Wien, Leseaufführung
1982 Othello William Shakespeare Jago Residenztheater München
1983 Wallenstein Friedrich Schiller Wallenstein Burgtheater Wien
1983 Aus der Luft gegriffen oder Die Geschäfte des Baron Laborde Hermann Broch Baron Laborde Akademietheater Wien
1985 Der einsame Weg Arthur Schnitzler Herr von Sala Burgtheater Wien
1986 Die Dreigroschenoper Bertolt Brecht/Kurt Weill Mackie Messer Théâtre du Châtelet Paris
1988 Kinder der Sonne Maxim Gorki Pavel Protasov Akademietheater Wien
1989 Heinrich IV. Luigi Pirandello Heinrich IV. Akademietheater Wien
1991 Love Letters Albert Ramsdell Gurney Andy Ladd III. Kammerspiele Hamburg, Tournee Deutschland; Akademietheater, Burgtheater Wien
1992 Onkel Wanja Anton Pawlowitsch Tschechow Ivan Petrovich Akademietheater Wien
1993 My Fair Lady Alan Jay Lerner und Frederick Loewe Prof. Henry Higgins Volksoper Wien
1994 Die Riesen vom Berge Luigi Pirandello Cotrone Burgtheater Wien
1997 My Fair Lady Alan Jay Lerner und Frederick Loewe Prof. Henry Higgins Metropol-Theater (Berlin-Mitte)
1999 Gigi Alan Jay Lerner und Frederick Loewe Honoré Lachailles Volksoper Wien
1999 Das Spiel ums Baby Edward Albee Der Mann Akademietheater Wien

Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten]

Musikalische Bühnenprogramme (Auswahl)[Bearbeiten]

Heltau trat in zahlreichen musikalischen Bühnenprogrammen auf, in denen er u. a. deutsche Fassungen französischer Chansons, Wienerlieder sowie Titel aus Operetten und Musicals präsentierte. Die Inszenierung übernahm häufig sein Lebensgefährte Loek Huisman. Viele dieser Programme wurden im Fernsehen gezeigt und auf Tonträgern sowie auf DVD oder Videokassette veröffentlicht.

  • 1975: Auf d’Nacht, Herr Direktor
  • 1976: Heltau X 2
  • 1978: Meine Leute
  • 1978: 60 Minuten Heltau - Chansons, Lieder und Schlager
  • 1980: Aber jetzt, Herr Direktor!
  • 1984: Classical
  • 1984: Danke
  • 1985: Hernals, Hernals
  • 1988: Meine Zeit
  • 1992: Welch Land ist dies, meine Freunde?
  • 1993: Amerika - gesagt, gesungen
  • 1995: Noch einmal, Herr Direktor
  • 1998: Im Rampenlicht
  • 1999: Über‘s Jahr, Herr Direktor!
  • 2003: Operette sich, wer kann
  • 2004: Bruder Leichtsinn
  • 2006: Best of Brel
  • 2007: Statt zu spielen
  • 2011: I brauch kan Pflanz
  • 2012: Jetzt – Es ist immer Jetzt
  • 2013: Das war‘s, Herr Direktor!
  • 2017: Einen blauen Ballon möcht’ ich haben!

Tonträger (Auswahl)[Bearbeiten]

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  • 1964: Goethe, Die Leiden des jungen Werther (1998 auf CD wiederveröffentlicht) (Preiser Records)
  • 1970: Statt zu singen – Balladen, Lieder, Protestsongs (Preiser Records)
  • 1972: Statt zu reden (Polydor)
  • 1975: Heltau singt Brel (Polydor)
  • 1976: Michael Heltau Live (Polydor)
  • 1977: Ich schau euch an (Polydor)
  • 1979: Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt – Wienerische Lieder (Ariola)
  • 1979: In Gold (Polydor)
  • 1979: In Gold 2 (Polydor)
  • 1980: Ich bin (Ariola)
  • 1981: Vom Himmel das Blau (Ariola)
  • 1982: Ich stelle mich (Ariola)
  • 1983: Geht’s und verkauft’s mei G’wand – Wienerische Lieder 2 (Ariola)
  • 1984: Classical (Polydor)
  • 1984: Danke (Polydor, Live-Mitschnitt des Konzertes im Volkstheater in Wien am Samstag, dem 3. März 1984)
  • 1988: Servus, Du (BMG Ariola)
  • 1989: Brel Vol. 2 (Polydor)
  • 1990: Prokofieff: Peter und der Wolf
  • 1992: Wienerische Lieder (Preiser Records)
  • 1992: Die Entführung aus dem Serail (Gesamtaufnahme mit Cheryl Studer, Kurt Streit u. a.) (Sony)
  • 1994: Philharmonische Capriolen (Preiser Records)
  • 1995: Beethoven: Egmont
  • 1995: Noch einmal, Herr Direktor (Reverso – Sony Music Austria)
  • 1995: Die Entführung aus dem Serail (Gesamtaufnahme mit Anneliese Rothenberger, Fritz Wunderlich u. a.) (Orfeo)
  • 1997: Lieder der Romantik (Preiser Records)
  • 1998: Goethe, Die Leiden des jungen Werther (Preiser Records)
  • 1999: Die lustige Witwe (Gesamtaufnahme mit Pamela Coburn) (Capriccio)
  • 2000: Schnitzler, Die kleine Komödie (Preiser Records)
  • 2001: Beethoven, Grillparzer, Lenau u. a. (Naxos)
  • 2001: Altenberg, Wie ich es sehe (Naxos)
  • 2001: Wien im Gedicht (obvahpt Verlag)
  • 2003: Roth, Die Kapuzinergruft (ORF)
  • 2004: Balladen, Romanzen, Unglaubliches (Preiser Records)
  • 2004: Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (DG)
  • 2004: Rilke, Das Stundenbuch (Preiser Records)
  • 2004: Operette sich wer kann (Preiser Records)
  • 2005: Best of Brel (Preiser Records)
  • 2007: Roth, Radetzkymarsch (Diogenes)
  • 2008: Roth, Die Geschichte der 1002. Nacht (Diogenes)
  • 2008: Statt zu spielen (Preiser Records, Live-Mitschnitt aus dem Wiener Burgtheater 2008)
  • 2008: Benn Now. Morgue & More (assembleART)
  • 2011: I brauch kan Pflanz (Preiser Records)
  • 2013: Jetzt – Es ist immer Jetzt (Preiser Records)
  • 2014: Zweig, Die Welt von gestern (ORF)
  • 2015: Kaum einen Hauch (mit Bleu) (sessionwork records)
  • 2016: Salten, Florian, das Pferd des Kaisers (ORF)
  • 2017: Zweig, Die Schachnovelle (ORF)
  • 2018: Einen blauen Ballon möcht’ ich haben! (Preiser Records)
  • 2019: Torberg, Der Schüler Gerber (ORF)
  • 2023: Lyrics (Preiser Records)

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

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Gastauftritte in Fernsehsendungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2012: Meine 25 Lieblingsgedichte (Wien: Styria Premium, ISBN 978-3-222-13359-6)
  • 2012: Auf d’Nacht, Herr Direktor! Momente aus dem Milieu (Wien: Styria Premium, ISBN 978-3-222-13374-9)

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Monika Mertl: Auf Stichwort: Michael Heltau. Deuticke Verlag, Wien 2008, ISBN 978-3-552-06086-9.
  • Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen, Georg Müller Verlag, München/Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 385.
  • Michael Heltau: Auf d’Nacht, Herr Direktor! Momente aus dem Milieu, gesammelt von Michael Heltau, Gabriela Brandenstein, Claudia Kaufmann-Freßner, Peter Michael Braunwarth. Styria Verlag, Wien 2012, ISBN 978-3-222-13374-9.
  • Michael Heltau: Jetzt. Michael Heltau und die Wiener Theatermusiker. BOOK-let mit Fotos von Christoph A. Hellhake. Burgtheater – Preiser Records 2013, PR 91249.
  • Dieter Kranz: Michael Heltau – ein Komödiant und mehr. In: Ernst Günther, Heinz P. Hofmann, Walter Rösler (Hrsg.): Kassette. Rock, Pop, Schlager, Revue, Zirkus, Kabarett, Magie – ein Almanach (= Kassette). Nr. 7. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1984, S. 43–50.
  • C. Bernd Sucher (Hrsg.): Theaterlexikon. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und Marietta Piekenbrock unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S. 286 f.
  • Wolfgang Mielke: „I brauch kan Pflanz“. In: perinique. Magazin Weltkulturerbe. 13: Wien. perinique, ISSN 1869-9952.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Michael Heltau – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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