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Josef von Teng

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Datei:Zeichnung - Portrait des Josef von Teng - Bürgermeister zu München.jpg
Josef von Teng (1786–1837)

Josef von Teng (* 29. August 1786 in Passau; † 7. Dezember 1837) war ein bayerischer Jurist und zwischen 1836 und 1837 Bürgermeister von München.

Leben[Bearbeiten]

Josef von Teng wuchs in Passau auf und erhielt Unterricht in den lateinischen Klassen und studierte an der Universität Landshut Rechtswissenschaften. Er praktizierte am königlichen Landgericht in der Münchner Vorstadt Au und als Stadtgerichtsassessor in Burghausen, Eichstätt und München. In München stieg von Teng schließlich zum Stadtgerichtsrat und danach zum Wechselgerichtsassessor auf. 1818 wurde von Teng zum rechtskundigen Magistratsrat befördert und wurde 1833 in das Amt des 2. Bürgermeisters gewählt. Nach dem Tod seines Vorgängers Franz Paul von Mittermayr übernahm von Teng für ein knappes Jahr das Amt des 1. rechtskundigen Bürgermeisters. Seine Amtszeit war dabei insbesondere vom Konflikt zwischen Ludwig I. und der Stadtverwaltung geprägt, da die Bedürfnisse der Bürger mit den königlichen Ansprüchen an der architektonischen Ausgestaltung divergierten. In dem damals für bankrott erklärten München konnte er kaum Maßstäbe setzen. Wegen der Finanzkrise der Stadt wurden unter Teng die Steuern stark erhöht. Teng kränkelte schon bei seiner Bestellung zum Bürgermeister und war nur ein knappes Jahr im Amt.

Josef von Teng starb 1837 im Alter von 51 Jahren in München.

Grabstätte[Bearbeiten]

Datei:Grab-Josef-Teng-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen-AA-57-GF-21.jpg
Grab von Josef Teng auf dem Alten Südlichen Friedhof in München
Datei:Zeichnung-von-Originalgrabmal-Josef-Teng-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen-AA-57-GF-21.jpg
Zeichnung des ursprünglichen von Friedrich von Gärtner entworfenen Grabes für Josef von Teng

Die Grabstätte für Josef von Teng befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Alte Arkaden Platz 57 bei Gräberfeld 21, Standort

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  }}).<ref>Grabinschrift und Infos zum Grab von Josef Ritter von Teng. In: alter-suedlicher-friedhof-muenchen.de.</ref>

Das Original-Grabdenkmal, das im Auftrag der Stadt München von Friedrich von Gärtner entworfen wurde, fand 1839 in den damals noch vorhandenen Arkaden (Nr. 57) Aufstellung. Die Inschrift lautete:

Die Stadtgemeinde München ehret durch dieses Denkmal die Verdienste des in Mitte segensreicher Thätigkeit dahin geschiedenen rechtskundigen Bürgermeister Josef Edler von Teng.

Das Grabmal wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Das aktuelle Grabmal zeigt im Fuß das Münchner Kindl als Hinweis auf das von Teng ausgeübte Bürgermeisteramt für München. Das Grab gehört zu den städtischen Ehrengräbern der Stadt München.

Namensgeber für Straße[Bearbeiten]

Nach Josef von Teng wurde 1892 in München im Stadtteil Am alten nördlichen Friedhof (Stadtbezirk 3 – Maxvorstadt) die Tengstraße benannt (Erstnennung). Lage

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  }} <ref>Tengstraße, auf stadtgeschichte-muenchen.de</ref><ref>Tengstraße. In: muenchenwiki.de. 21. Mai 2026;.</ref>. Auch in Ingolstadt gibt es eine Tengstraße (Lage
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  }}).<ref>Tengstraße in Ingolstadt auf https://www.strassen-in-deutschland.de/205141818-tengstrasse-in-ingolstadt-donau.html</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Franz Paul von Mittermayr (1818–1836) | Josef von Teng (1836–1837) | Jakob Bauer (1838–1854) | Kaspar von Steinsdorf (1854–1870) | Alois von Erhardt (1870–1887) | Johannes von Widenmayer (1888–1893) | Wilhelm Ritter von Borscht (1893–1919) | Eduard Schmid (1919–1924) | Karl Scharnagl (1925–1933) | Karl Fiehler (1933–1945) | Karl Scharnagl (1945–1948) | Thomas Wimmer (1948–1960) | Hans-Jochen Vogel (1960–1972) | Georg Kronawitter (1972–1978) | Erich Kiesl (1978–1984) | Georg Kronawitter (1984–1993) | Christian Ude (1993–2014) | Dieter Reiter (2014–2026) | Dominik Krause (2026–)

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