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Joseph Baratz

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Joseph Baratz, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), (geboren 26. Apriljul. / 8. Mai 1890greg. in Coșnița, Gouvernement Cherson, Russisches Kaiserreich<ref>Als Herkunftsgouvernement laut Eintrag beim Knesset: Podolien</ref>; gestorben 14. Dezember 1968 in Degania Alef) war ein israelischer Kibbuz-Pionier, Politiker und Diplomat.

Datei:Yossef Baratz.jpg
Joseph Baratz (1956)
Datei:Miriam and Yosef Baratz.JPG
Miriam und Joseph Baratz (ca. 1913)
Datei:Miriam Baratz 1.jpg
Miriam Baratz bei der Kibbuzarbeit (ohne Jahr)

Leben[Bearbeiten]

Baratz besuchte den Cheder und engagierte sich bei der zionistischen Jugend in Kischinjow.<ref name="Knesset">Yosef Baratz auf der Webseite der Knesset (en)</ref> Nach den Pogromen in der Ukraine und dem bessarabischen Kischinjow 1903 und 1905 gehörte er zu den vielen jüdischen Flüchtlingen, die das Zarenreich mit der Alija verließen. Er emigrierte 1906 in das osmanische Palästina und arbeitete dort in der Landwirtschaft in der Region von Petach Tikwa, Rechovot und als Steinmetz in Jerusalem, Tel Aviv, Atlit und in Zichron Ja’akow.<ref name="Knesset" />

Baratz war 1910 unter den Gründern des ersten Kibbuz in Degania (später Degania Alef) am See Genezareth, wo er von nun an wohnte, 1912 Miriam Ostrovsky (1889–1970) heiratete und sieben Kinder hatte. Sie führten im Kibbuz neue Formen des Familienlebens ein.<ref name="JWA">Smadar Sinai: Miriam Baratz, bei Jewish Women’s Archive (JWA)</ref>

Baratz war Mitglied der Partei HaPoel HaZair<ref name="JWA" /> und für diese Mitglied im Parlament in Palästina. Er gehörte der paramilitärischen Organisation der Zionisten Haganah an, in deren Führungskommittee er aufstieg. Er wurde 1919 von der Gewerkschaft Histadrut in diplomatischer Mission nach Russland geschickt. Weitere Einsätze waren 1921, 1926 und 1931 in den USA und Kanada<ref>Michael Brown: A case of limited vision: Jabotinsky on Canada and the United States, in: Canadian Jewish Studies, 1 (1993) S. 1–25</ref> und 1934 in Österreich.<ref name="Knesset" /> Ab dem 12. Zionistenkongress 1921 war er regelmäßiger Teilnehmer auf den darauffolgenden Kongressen.<ref name="Knesset" /> Im Zweiten Weltkrieg setzte er sich im britischen Palästina für die Rekrutierung der Jüdischen Brigade ein und war Vorsitzender des Unterstützungskommittees der Brigade.<ref name="Knesset" />

Nach der Staatsgründung Israels wurde er 1949 bei der ersten Parlamentswahl auf der Liste der Mapai in die Knesset gewählt. Bereits bei der Wahl 1951 schied er wieder aus.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Eretz Israel in self defence. Keren Hayesod, Jerusalem 1938.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Yossef Baratz – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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