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Joseph Georg Mansfeld

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Datei:Portrait Josef Georg Mansfeld.jpg
Joseph Georg Mansfeld gezeichnet von Johann Adam Klein

Joseph Georg Mansfeld, auch Johann Georg Man(n)sfeld (* 18. März 1764 in Wien, Pfarre Maria Treu; † 21. Dezember 1817 ebenda), war ein österreichischer Kupferstecher, Lithograf und Maler.

Leben[Bearbeiten]

Joseph Georg Mansfeld war ein Sohn von Johann Ernst Mansfeld (1739–1796), der aus einer in Prag ansässigen Kupferstecherfamilie stammte und ihm ersten Unterricht in dieser Kunst erteilte. Später besuchte Mansfeld die Akademie der bildenden Künste Wien. Er betrieb eine Schriftgießerei, die seinen Lebensunterhalt finanzierte. Anhand von Notendrucken ist nachweisbar, dass er 1802 Kenntnis von der Lithografietechnik hatte. 1811 lithografierte er nach Vorlagen von Johann Adam Klein, mit dem er befreundet war. 1815 gründete Mansfeld das „k.k. Lythographische Bureau“ in Wien, für das unter anderem auch Klein arbeitete, und war als k. k. Cabinetskupferstecher tätig. Neben seinen eigenständigen Radierungen, Stichen und Aquarellen illustrierte er zahlreiche Almanache und Taschenbücher.

Sein Enkel Josef Mansfeld (1819–1894) war ein ebenfalls in Wien wirkender Maler.<ref>H. Schöny: Mansfeld, Josef. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 6, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1975, ISBN 3-7001-0128-7, S. 61.</ref>

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Datei:The death of Kaiser Leopold, his wife and a physician in att Wellcome V0006889.jpg
Kaiser Leopold II. in den Armen seiner Gemahlin und seines Sohnes sterbend, Stich von Mansfeld aus dem Jahr 1792

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Johann Georg Mansfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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