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Juju (Rapperin)

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Juju (2023)

Juju (* 20. November 1992 in Berlin; bürgerlich Judith Wessendorf) ist eine deutsche Rapperin. Sie wurde als Teil des Hip-Hop-Duos SXTN bekannt.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Juju wurde als Tochter eines Marokkaners (aus Taghazout<ref>JUJU Interview: Wie kam es zu „Vermissen“, Tattoo-Fail, Eminem, Wohnungssuche Persönliche Tiefpunkte. Abgerufen am 22. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) und einer Deutschen am 20. November 1992<ref>Juju teilt erneut gegen Farid Bang aus! In: raptastisch.net. 20. November 2018, abgerufen am 20. November 2018.</ref> in Berlin geboren und wuchs bei ihrer Mutter im Bezirk Neukölln auf.<ref>Antonia Baum: Berliner Rapperinnen SXTN: Entfesselt, laut und unverschämt. FAZ.net, 12. März 2016, abgerufen am 27. April 2018.</ref> Sie besuchte das Neuköllner Ernst-Abbe-Gymnasium, das sie nach der neunten Klasse verließ. Als Kind hörte sie vornehmlich deutschen Rap von Bushido, Aggro Berlin, Sido sowie anderen Rappern und begann mit 14 Jahren zu rappen.<ref>Pascal Siggelkow: Sxtn: Diese Frauen treten dem deutschen HipHop mächtig in den Arsch. Bento, 30. Oktober 2016, abgerufen am 21. Mai 2019.</ref><ref>Leon Lovelock Interview: Juju über Beef mit Farid Bang, Nura (SXTN), Freizügigkeit, Drogen & Neukölln #KiC19 auf youtube.com, abgerufen am 21. Mai 2019.</ref>

Datei:2017 Deichbrand - SXTN - by 2eight - DSC5585.jpg
Juju (rechts) mit Nura (2017)
Datei:2017 Deichbrand - SXTN - Juju - by 2eight - DSC5659.jpg
Juju (2017)

Sie rappte meist im Freundeskreis und bestritt später ein Battle in der RBA (Reimliga Battle Arena), bevor sie 2010 die Rapperin Nura kennenlernte.<ref>Juju - Steckbrief auf laut.de, abgerufen am 21. Mai 2019.</ref> Mit ihr gründete sie 2014 das Duo SXTN, mit dem sie erste Charterfolge feierte und zwei Alben veröffentlichte.<ref name=":0">Juju erklärt, warum sich SXTN getrennt haben. In: Musikexpress. 9. Mai 2019, abgerufen am 1. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>juju. In: fritz.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. August 2018; abgerufen am 19. November 2018.</ref> Ihre zwei erfolgreichsten Singles waren Von Party zu Party, das ein Jahr später Goldstatus und zwei Jahre später 30 Millionen Aufrufe auf YouTube erreichte<ref>SXTN - Von Party zu Party auf youtube.com, abgerufen am 21. Mai 2019</ref> und Bongzimmer.<ref>SXTN - Bongzimmer auf youtube.com, abgerufen am 21. Mai 2019.</ref> Zudem veröffentlichte sie zu dieser Zeit auch Solosongs. Im Frühjahr 2019 trennte sich das Duo.<ref name=":0" /> Der Grund für die Trennung war ein Auseinanderleben auf der persönlichen sowie der kreativen Ebene.<ref>https://www.radiomonster.fm/interpret/tophits/juju/auf radiomonster.fm, abgerufen am 10. Oktober 2020.</ref>

Mit der Single Melodien von Capital Bra, bei der Juju als Feature-Gast fungierte, erreichte sie im August 2018 Platz eins der Singlecharts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.<ref>Jonas Lindemann: Capital Bra ft. Juju – Melodien. hiphop.de, 3. August 2018, abgerufen am 1. September 2021.</ref> Die Single wurde für 400.000 Verkäufe in Deutschland mit Platin ausgezeichnet. Auf der Streamingplattform Spotify wurden (Stand: Juli 2024) mehr als 117 Mio. Streams erzielt. Im Mai 2019 gelang ihr mit der Single Vermissen (feat. Henning May) ihr zweiter Nummer-eins-Erfolg in Deutschland.<ref>Henning May suchte sich mehrfach professionelle Hilfe. In: RND. Abgerufen am 1. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese erreichte noch im Erscheinungsjahr ebenfalls Platinstatus und wurde 2023 für über 1.000.000 verkaufte Einheiten mit einer Diamant-Schallplatte ausgezeichnet. Die Single kommt auf Spotify auf mehr als 241 Mio. Streams (Stand: Juli 2024). Kurz darauf kam das unter der Regie von Arabella Bartsch entstandene Musikvideo zum Song heraus, das bislang (Stand: April 2026) über 99 Millionen Aufrufe erreichte.<ref>Juju feat. Henning May - Vermissen auf youtube.com, abgerufen am 28. April 2026.</ref> Jujus erstes Solo-Album Bling Bling erschien im Juni 2019.<ref>Bling Bling – Juju auf iTunes</ref>

Im November 2019 wurde sie bei den MTV Europe Music Awards 2019 zum Best German Artist (bester deutscher Künstler) gewählt.<ref>Juju gewinnt bei den MTV EMAs den Preis als „Best German Act“ – und setzt sich gegen Rammstein durch. In: Musikexpress. 4. November 2019, abgerufen am 1. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im selben Monat wurde sie in zwei Kategorien als Beste Künstlerin und für die Beste Single (Vermissen) mit der 1-Live-Krone ausgezeichnet.<ref>„1Live Krone“: AnnenMayKantereit, Juju und Felix Lobrecht räumen ab. 6. Dezember 2019, abgerufen am 7. Dezember 2019.</ref> Im Januar 2020 veröffentlichte sie zusammen mit Loredana die Single Kein Wort, die in Deutschland und Österreich Platz 1 belegte.<ref>„Kein Wort“ von Loredana und Juju. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 3. Dezember 2020, abgerufen am 1. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 16. Juli 2020 erschien ihre Single Vertrau mir.<ref>Marcel Adler: Berliner Rapperin: Juju begeistert Fans mit neuer Single "Vertrau mir". In: Berliner Woche. 22. Juli 2020, abgerufen am 1. September 2021.</ref> Im August 2020 veröffentlichte sie zusammen mit Bausa die Single 2012.<ref>Erste Kollaboration der Deutschrap-Stars: Bausa und Juju veröfffentlichen "2012" + Video. 22. August 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Januar 2022; abgerufen am 24. August 2020.</ref>

Im August 2021 erschien die Single Wenn du mich siehst, bei der Juju als Feature-Gast von RAF Camora fungierte.

Zwischen 2023 und 2025 erfolgten keine eigenständigen Veröffentlichungen, sondern lediglich Gastbeiträge auf Liedern von Badmómzjay, Aylo, Basstard, Bonez MC sowie auf dem Ensemble-Track Bissu dumm ¿ (Megalodon Remix). Im April 2024 gründete sie unter dem Namen Viervier Music ihr eigenes Label und nahm Rapperin Aylo als erstes Signing unter Vertrag,<ref name=":2">Sophie Ehmke: Knebelvertrag? Juju rechnet auf Instagram mit der Musikindustrie ab. In: Musikexpress. 10. November 2025, abgerufen am 10. August 2026.</ref> die das Label jedoch im September 2025 wieder verließ.<ref>Jörg Wachsmuth: Aylo bestätigt Trennung von Juju´s Label Viervier Music – Ein Schlussstrich mit Ansage. In: rap2soul.de. 2. September 2025, abgerufen am 10. August 2026.</ref> Ende 2025 erklärte Juju, Probleme mit einem Knebelvertrag zu haben, ohne weitere Details zu nennen.<ref name=":2" /> Im März 2026 wandte sie sich an ihre Fans und erklärte, sie sei „da jetzt praktisch rausgekommen und das mach[e sie] extrem glücklich. […] Ich poste die ganze Zeit nichts auf Social Media, weil ich zu nichts was sagen konnte. […] Ich bin frei und kann wieder Musik machen.“<ref>Neue Musik nach Knebelvertrag: Juju "ist frei". In: bigFM. 16. März 2026, abgerufen am 10. August 2026.</ref>

Am 7. August 2026 erschien ihr zweites Studioalbum 44 Me, das neben 16 Solotiteln auch je eine Kollaboration mit Ledbyher, Tom Hengst und RAF Camora enthält. Produziert wurde das Album von Waterboutus (18 Beteiligungen), Mary, Stoopid Lou (je 9 Beteiligungen), Krutsch (4 Beteiligungen) und Sebastian Bliem (3 Beteiligungen). Zudem waren die Produzenten Skew, Boss, Lil Zey, Cryptic, The Cratez, The Royals, RAF Camora, DJ Friction, Don Philippe & Max Herre mit je einer Beteiligung vertreten.<ref>44 ME by Juju. Genius, abgerufen am 10. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Tourneen[Bearbeiten]

  • 2019: Bling Bling Tour
  • 2020–2022: Juju Live (aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt)
  • 2022: Fick Dein Insta Tour
  • 2026: Crashout Clubtour

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Erhaltene Auszeichnungen[Bearbeiten]

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1 Live Krone

Bravo Otto

Hiphop.de Awards

MTV Europe Music Awards

Nominierungen[Bearbeiten]

1 Live Krone

Hiphop.de Awards

Hype Awards

  • 2019: „Hype Instagram“<ref name="hype19">Hype Awards geben Nominierte bekannt. In: beta.musikwoche.de. Abgerufen am 3. November 2021.</ref>
  • 2019: „Hype Künstlerin“<ref name="hype19" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Juju – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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