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Julia Arnold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Julia Arnold
Datei:2019-07-31 Fußball, Flyeralarm Frauen-Bundesliga, Mannschaftsfotos FF USV Jena 1DX 5493 by Stepro.jpg
Aufnahme aus dem Jahr 2019
Personalia
Geburtstag 10. November 1990
Geburtsort Dresden, Deutschland
Größe 169 cm
Position Abwehr
Juniorinnen
Jahre Station
0000–2002 SG 90 Braunsdorf
2002–2006 1. FFC Fortuna Dresden
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2017 FF USV Jena 224 (23)
2017–2019 1. FC Köln 22 0(0)
2019–2020 FF USV Jena 20 0(1)
2020–2024 FC Carl Zeiss Jena 55 (10)
2023– FC Carl Zeiss Jena II 32 0(6)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2009–2010 Deutschland U20 4 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 17. August 2026

Julia Arnold (* 10. November 1990 in Dresden) ist eine deutsche Fußballspielerin.<ref>„Jenas strebsame Fußball-Zwillinge“ – Interview mit Julia und Sylvia Arnold auf jenapolis.de</ref>

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Arnold begann – gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Sylvia Arnold – in der Fußballabteilung der SG 90 Braunsdorf im gleichnamigen Ortsteil von Wilsdruff mit dem Fußballspielen.

Im Alter von elf Jahren wechselten beide zum 1. FFC Fortuna Dresden und 2006 zum Zweitligisten FF USV Jena, mit dem sie als Zweitligameister Süd 2008 in die Bundesliga aufstiegen. Ihr Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse gab Arnold am 14. September 2008 (2. Spieltag) bei der 1:4-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den 1. FFC Frankfurt. Am 22. August 2010 (2. Spieltag) gelang ihr beim 4:0-Auswärtserfolg gegen Bayer 04 Leverkusen mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 in der 49. Minute ihr erstes Bundesligator. Nach elf Jahren in Jena wechselte Arnold im Sommer 2017 zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln,<ref>Fußball: FF USV Jena holt zwei Neue und verliert zwei Leistungsträger</ref> kehrte aber Anfang 2019 zum USV zurück.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Winterneuzugang: Der FF USV Jena begrüßt Urgestein Julia Arnold zurück an der Saale. (Memento vom 12. Januar 2019 im Internet Archive)</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Julia Arnold kehrt zurück (Memento vom 11. Januar 2019 im Internet Archive)</ref> 2021 stieg sie mit dem Nachfolge-Verein FC Carl Zeiss Jena erneut in die Bundesliga auf – ihr dritter Aufstieg mit einem Jenaer Verein.<ref>SportschauJulia Arnold: "Mit Jena dreimal aufgestiegen - das ist geil", abgerufen am 11. August 2021</ref> Auch in der Saison 2023/24 gelang der Aufstieg in die Bundesliga. Sie verpasste einen Großteil jener Saison wegen einer Kreuzbandverletzung<ref>Frauen des FC Carl Zeiss Jena: Es läuft nicht automatisch, Thüringer Allgemeine, 20. März 2023</ref> und gehörte nach dem Aufstieg nicht mehr dem Bundesligakader an.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Am 28. September 2009 debütierte sie im Nationaltrikot des DFB, als sie beim 2:1-Sieg der U20-Nationalmannschaft gegen die U23-Auswahl Schwedens in der 58. Minute für Angelina Lübcke eingewechselt wurde. Ihre in derselben Minute für Jessica Wich eingewechselte Schwester gab ebenfalls ihr Länderspieldebüt. Ihr letztes von vier Länderspielen bestritt Arnold am 2. Juni 2010 beim 3:0-Sieg gegen die Auswahl Nordkoreas. Im Gegensatz zu ihrer Schwester fand sie jedoch keine Berücksichtigung in den endgültigen Kader für die vom 13. Juli bis 1. August 2010 im eigenen Land ausgetragenen U20-Weltmeisterschaft.

Sonstiges[Bearbeiten]

Neben ihrer aktiven Karriere arbeitet Arnold seit 2018 als Immobilienmaklerin für ein Jenaer Immobilien-Büro.<ref>Brosius Immobilien: Julia Arnold </ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Julia Arnold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />