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Julia Ortner

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Julia Ortner (* 30. April 1972 in Wien) ist eine österreichische Journalistin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Julia Ortner studierte nach der Matura Publizistik und Philosophie an der Universität Wien. Ihre journalistische Karriere begann 1998 bei der Tageszeitung Die Presse. Dort arbeitete sie für das Wien-Journal und die Innenpolitikredaktion. Im Jahr 2000 wurde sie Redakteurin bei der Wiener Wochenzeitung Falter und leitete dort das Ressort Stadtleben, 2006 wechselte sie in das Politik-Ressort. Seit 1. Mai 2011 war Ortner im Redaktionsteam der ORF-Nachrichtensendung ZIB 2 tätig,<ref>APA: "Falter"-Journalistin Ortner wechselt zur ORF-"ZiB", Abgerufen am 13. April 2014.</ref> regelmäßig moderiert sie außerdem die Pressestunde.<ref>OTS: "Pressestunde" mit Frank Stronach, Team Stronach Abgerufen am 14. April 2014.</ref> Mit 1. April 2015 trat sie als stellvertretende Chefredakteurin und Politikchefin des österreichischen Wochenmagazin News an.<ref>OTS: "Julia Ortner wird stellvertretende NEWS-Chefredakteurin Abgerufen am 5. Februar 2015.</ref> Im Dezember 2016 wurde bekannt, dass Julia Ortner das Magazin gemeinsam mit der bisherigen Chefredakteurin Eva Weissenberger und anderen Kollegen verlassen werde.<ref>derStandard.at: "News"-Chefredakteurin Weissenberger geht, Mitterstieler übernimmt. Artikel vom 21. Dezember 2016, abgerufen am 21. Dezember 2016.</ref><ref>Gruppenabgang bei „News“. In: DiePresse.com. (diepresse.com [abgerufen am 1. Januar 2017]).</ref> Im Juni 2017 erschien das Sachbuch „Willkommen in Österreich?“, das Ortner mit dem ehemaligen Politiker und Ex-Raffeisen-Generalsekretär Ferdinand Maier verfasst hat. Die Autoren beschäftigen sich darin mit der großen Fluchtbewegung 2015/2016.<ref>Willkommen in Österreich. (tyroliaverlag.at [abgerufen am 30. Mai 2017]).</ref><ref>Christian Konrad: "Für Diplomatie bin ich nicht gebaut". (kurier.at [abgerufen am 29. Juni 2017]).</ref>

Unter dem Titel Das Ortner-Prinzip<ref>Die Presse: Das Ortner-Prinzip: Nachhilfe für Josef Pröll. 13. Juni 2010.</ref> verfasste sie 2010 eine regelmäßige politische Kolumne für Die Presse. Julia Ortner unterrichtet als Referentin am Österreichischen Journalisten-Kolleg des Kuratoriums für Journalistenausbildung und am Institut für Journalismus und Medienmanagement der FHWien.<ref>FH Wien: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Beschreibung des Kurs Schreibwerkstatt, (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/moodle.fh-wien.ac.at Abgerufen am 3. Mai 2014.</ref> Seit September 2017 schreibt Ortner als politische Kolumnistin für die Vorarlberger Nachrichten.<ref>Auftakt für Julia Ortner. In: Vorarlberger Nachrichten | VN.AT. (vn.at [abgerufen am 26. November 2018]).</ref> Sowohl Julia Ortners Vater, Thomas Ortner, als auch ihr Großvater Franz Ortner waren Chefredakteure der Vorarlberger Nachrichten gewesen.<ref>VN investieren sechsstellige Summe in Redesign. In: Horizont. 4. September 2017, abgerufen am 11. Januar 2019.</ref>

Seit August 2017 hat sie zusammen mit den Journalisten Sebastian Krause und Eva Weissenberger den Podcast „Ganz offen gesagt“<ref>Ganz offen gesagt | All Episodes. Abgerufen am 7. Juli 2018.</ref>, wo sie abwechselnd wöchentlich mit Experten über die österreichische Innenpolitik und internationale Entwicklungen spricht. Für diesen ersten politischen Podcast des Landes erhielten die „Ganz offen gesagt“-Herausgeber 2017 den „Sonderpreis für Innovation“ des Branchenmagazins „Der Österreichische Journalist“.<ref>Der "Österreichische Journalist" kürte die besten Journalisten 2017. Abgerufen am 26. November 2018.</ref> 2017 gründete Ortner gemeinsam mit ihren Partnern zudem das Medienunternehmen „Missing Link“, das sich unter anderem auch mit Podcasts und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Journalismus beschäftigt.<ref>Missing Link. Abgerufen am 26. November 2018.</ref>

Im Juli 2020 wurde bekannt, dass Julia Ortner zur Redaktion des ORF-Politikmagazins Report hinzustoßen und damit nach fünf Jahren wieder zum ORF zurückkehren wird.<ref>Julia Ortner kommt zum ORF-"Report". In: derStandard.at. 3. Juli 2020, abgerufen am 3. Juli 2020.</ref> Im April 2024 wurde sie Redaktionsleiterin von ORF.at im multimedialen Newsroom.<ref>Harald Fidler: Vier neue Ressortleiterinnen für ORF-Newschefredaktion bestellt. In: DerStandard.at. 29. März 2024, abgerufen am 30. März 2024.</ref><ref>ORF gibt neue Redaktionsleiter bekannt. In: Die Presse. 29. März 2024, abgerufen am 30. März 2024.</ref> Im August 2026 wurde Ortner zur Landesdirektorin des ORF Vorarlberg bestellt und übernimmt das Amt am 1. Januar 2027.<ref>Die künftigen ORF-Direktoren im Kurzporträt. 7. August 2026, abgerufen am 13. August 2026.</ref><ref>ORF at/Agenturen red: Nach Stiftungsrat: Pig präsentiert neues ORF-Direktionsteam. 11. August 2026, abgerufen am 13. August 2026.</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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