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Julia Simon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Julia Simon Vorlage:SportPicto
Simon nach ihrem Weltmeistertitel 2023 in Oberhof
Verband Frankreich Frankreich
Geburtstag 9. Oktober 1996 (30 Jahre)
Geburtsort Albertville
Größe 170<ref>Julia Simon. Eurosport, abgerufen am 23. Februar 2020.</ref> cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Beruf Zollbeamtin / Studentin
Verein Club des Sports Les Saisies
Trainer Nationalmannschaft:
Cyril Burdet, Patrick Favre,
Jean-Paul Giachino
Debüt im IBU-Cup 2014
IBU-Cup-Siege 2 (1 Einzelsieg)
Debüt im Weltcup 2017
Weltcupsiege 26 (12 Einzelsiege)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympia-Medaillen 3 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 10 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Silber 2022 Peking Mixed-Staffel
Gold 2026 Mailand-Cortina Einzel
Gold 2026 Mailand-Cortina Mixed-Staffel
Gold 2026 Mailand-Cortina Staffel
Silber 2026 Mailand-Cortina Massenstart
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2021 Pokljuka Single-Mixed-Staffel
Gold 2023 Oberhof Verfolgung
Bronze 2023 Oberhof Mixed-Staffel
Bronze 2023 Oberhof Massenstart
Gold 2024 Nové Město Mixed-Staffel
Gold 2024 Nové Město Sprint
Gold 2024 Nové Město Verfolgung
Gold 2024 Nové Město Staffel
Bronze 2024 Nové Město Einzel
Gold 2025 Lenzerheide Mixed-Staffel
Gold 2025 Lenzerheide Einzel
Gold 2025 Lenzerheide Single-Mixed-Staffel
Gold 2025 Lenzerheide Staffel
 Biathlon-Europameisterschaften
Bronze 2015 Otepää Staffel
Bronze 2018 Ridnaun Verfolgung
Silber 2018 Ridnaun Single-Mixed-Staffel
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2014 Presque Isle Staffel
Bronze 2014 Presque Isle Sprint
Gold 2015 Minsk-Raubitschy Staffel
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 1. (2022/23)
Einzelweltcup 2. (2022/23)
Sprintweltcup 3. (2022/23)
Verfolgungsweltcup 1. (2022/23)
Massenstartweltcup 1. (2022/23)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 0 2 2
Sprint 1 2 2
Verfolgung 4 4 4
Massenstart 4 4 1
Staffel 12 6 11
letzte Änderung: 21. Februar 2026

Julia Simon (* 9. Oktober 1996 in Albertville) ist eine französische Biathletin. Sie gewann in der Saison 2022/23 den Gesamtweltcup und ist dreifache Olympiasiegerin sowie zehnfache Weltmeisterin.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Vom Jugendbereich in den B-Kader (bis 2018)[Bearbeiten]

Als Kind begann die in der Wintersportregion Savoyen aufgewachsene Simon mit dem alpinen Skisport. Über den Skilanglauf kam sie zum Biathlon, auf den sie sich ab dem Alter von 16 Jahren konzentrierte.<ref>Rencontre avec Julia Simon auf sportbc.net. Abgerufen am 19. April 2022.</ref> 2012 wurde sie in ihrer Altersklasse französische Vizemeisterin hinter der wenige Monate älteren Justine Braisaz, die ebenso wie Simon ihre Laufbahn im Club des Sports Les Saisies begann.<ref>Championnats de France cadets 2012 – Autrans auf dauphinordique.com. Erschienen am 4. März 2012. Abgerufen am 5. April 2020.</ref>

Ihr internationales Debüt gab Simon im Rahmen der Juniorinnenrennen der Europameisterschaften 2014 von Nové Město na Moravě, wo sie als bestes Ergebnis zwei 24. Plätze in Einzel und Verfolgung erreichte. Noch im gleichen Winter gewann sie bei den Jugendweltmeisterschaften 2014 in Presque Isle hinter Lisa Vittozzi und Anna Weidel die Bronzemedaille im Sprintrennen und anschließend gemeinsam mit Estelle Mougel und Lena Arnaud den WM-Titel in der Staffel. Diesen Erfolg wiederholte Simon in der nächsthöheren Altersklasse der Junioren 2015, erneut an der Seite von Arnaud und Chloé Chevalier. Spätere Erfolge im Juniorenbereich waren unter anderem Siege bei französischen Meisterschaften,<ref name="nordicmag">Biathlon/Ruhpolding : La 6e fille sera Julia Simon auf nordicmag.info. Erschienen am 9. Januar 2017. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> ein Europameistertitel in der Verfolgung 2016 sowie mehrere Top-Ten-Ergebnisse bei den Rennen der Junioren-WM 2017.

Parallel zu ihren Einsätzen bei internationalen Juniorenmeisterschaften trat Simon ab dem Winter 2014/15 im IBU-Cup an, der nach dem Weltcup zweithöchsten Wettkampfserie im Erwachsenenbereich. Dabei platzierte sich die Französin zwar zumeist unter den vorderen 40 und erhielt somit Punkte für die Gesamtwertung, ohne Top-Ten-Resultate blieb sie aber zunächst hinter den Ergebnissen ihrer Teamkolleginnen zurück. Simon gab später an, dass insbesondere die ständigen Vergleiche mit ihrer Vereinskameradin Justine Braisaz „nicht einfach“ gewesen seien: Während Braisaz bereits 2014 mit 18 Jahren in das französische Weltcupteam aufgestiegen war, wurde sie teilweise nicht für den IBU-Cup berücksichtigt.<ref name="lequipe">Jean-Pierre Bidet: Mondiaux : Julia Simon et Justine Braisaz, deux étoiles contraires au sommet du biathlon français auf lequipe.fr. Erschienen am 14. Februar 2020. Abgerufen am 5. April 2020.</ref>

Im Januar 2017 stand Simon in Martell in zwei IBU-Cup-Sprints auf dem Podest und entschied einen davon mit 17,6 Sekunden Vorsprung auf Darja Wirolainen für sich. Daraufhin erhielt sie in Ruhpolding und später (nach einem weiteren IBU-Cup-Podium) auch beim Saisonfinale in Oslo ihre ersten vier Weltcupeinsätze. Als bestes Ergebnis erzielte sie dabei einen 25. Rang im Sprint am Holmenkollen. Im folgenden Winter fand Simon – als Folge erneuter Top-Ten-Ergebnisse im IBU-Cup – ab Januar 2018 regelmäßig Berücksichtigung im Weltcupteam. Nach einem zwölften Rang im Sprint von Antholz nominierte sie der französische Skiverband für die olympischen Wettkämpfe von Pyeongchang; als einzige Biathletin des sechsköpfigen Aufgebots blieb sie dabei ohne Einsatz.<ref>Sélections finales aux Jeux Olympiques de PyeongChang 2018 auf ffs.fr. Erschienen am 29. Januar 2018. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> Bei den Europameisterschaften 2018 (die ein Großteil der Olympiateilnehmer ausließ) gewann Simon Bronze in der Verfolgung und zusammen mit Émilien Jacquelin Silber in der Single-Mixed-Staffel. Bereits drei Jahre zuvor hatte sie bei der EM 2015 Staffelbronze gewonnen.

Aufstieg im Weltcup (2018 bis 2022)[Bearbeiten]

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Simon (l.) mit ihren Teamkolleginnen Anaïs Bescond, Célia Aymonier und Justine Braisaz nach dem Staffelrennen von Oberhof im Januar 2020

Über die Saison 2018/19 zählte Simon formal weiterhin zum B-Kader des Skiverbands,<ref>Collectifs Nationaux 2018/2019 – BIATHLON auf ffs.fr. Erschienen am 1. Juni 2018. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> wurde aber über den gesamten Winter hinweg ausschließlich im Weltcup eingesetzt. Sie stand somit auf einer Ebene mit den drei A-Kader-Athletinnen Anaïs Chevalier, Anaïs Bescond und Justine Braisaz, mit denen sie im Staffelrennen von Ruhpolding im Januar 2019 erstmals in der höchsten Wettkampfserie gewann. Simon übernahm dabei die Position der Startläuferin, blieb im Liegend- wie auch im Stehendschießen fehlerfrei und übergab in Führung liegend an Bescond. Auch in Einzelrennen etablierte sie sich im oberen Mittelfeld, verpasste im Sprint von Pokljuka als Vierte das Podium um lediglich 2,5 Sekunden und belegte am Saisonende den 23. Rang im Gesamtweltcup. Bei ihrer ersten WM-Teilnahme im Erwachsenenbereich erreichte sie als bestes Einzelergebnis einen 21. Rang im 15-Kilometer-Rennen, in den Staffelwettkämpfen verfehlte sie die Medaillenränge klar.

Simon – die seit Mai 2019 auch offiziell im A-Kader geführt wurde<ref>ÉQUIPES DE FRANCE 2019–2020 – BIATHLON auf ffs.fr. Erschienen am 17. Mai 2019. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> – verbesserte ihre Ergebnisse über den folgenden Winter weiter. Bereits beim Saisonauftakt in Östersund stand sie im 15-Kilometer-Einzel erstmals auf dem Podest. Im Januar 2020 verteidigte sie auf der Pokljuka als Schlussläuferin der französischen Mixed-Staffel den ihr von Quentin Fillon Maillet, Simon Desthieux und Justine Braisaz mitgegebenen Vorsprung von 40 Sekunden auf das norwegische Team und sicherte somit ihren zweiten Staffel-Weltcupsieg. Bei den Weltmeisterschaften von Antholz zeigte sie zunächst ihre schwächsten Saisonleistungen mit Resultaten außerhalb der vorderen 30 Plätze, schloss die WM aber mit einem fünften Rang im Massenstart ab. Im letzten Rennen der Saison (das aufgrund der COVID-19-Pandemie ohne Zuschauer stattfand) entschied sie im Alter von 23 Jahren erstmals einen Einzel-Weltcup für sich: Nach einem 11. Platz im Sprint überholte sie in der Verfolgung von Kontiolahti alle Konkurrentinnen und gewann das Rennen mit 17,3 Sekunden vor Selina Gasparin, nachdem sie anders als die bis dahin führende Tiril Eckhoff beim letzten Schießen ohne Fehler blieb. Am Ende des Winters belegte sie als beste Athletin ihres Teams (vier Punkte vor Justine Braisaz) den achten Platz im Gesamtweltcup.

Auch 2020/21 war Simon mit zwei Massenstartsiegen im Januar 2021 eine der erfolgreichsten Französinnen im Weltcup: In Oberhof setzte sie sich auf der Schlussrunde gegen Franziska Preuß durch, in Antholz schlug sie Hanna Öberg im Zielsprint. Bis zum letzten Saisonrennen in Östersund führte sie den Massenstartweltcup an, wurde dort aber mit 15 Fehlschüssen Letzte und fiel auf den dritten Rang der Disziplinenwertung zurück. Mehrere Beobachter bezeichneten Simons Saison als „Achterbahnfahrt“.<ref name="biathlonlive">Romain Le Biavant: Julia Simon : entre exploits et désillusions auf biathlonlive.com. 8. April 2021.</ref><ref>Maxime Ducher: Oberhof - Comment la reine Julia Simon a conquis un succès mémorable sur la mass start auf eurosport.fr. 17. Januar 2021.</ref> Wegen unbeständiger Schießergebnisse – in erster Linie im liegenden Anschlag – platzierte sie sich zwischen ihren erfolgreichen Wettbewerben teils nicht unter den ersten 50 Athletinnen. Bei den Weltmeisterschaften Mitte Februar 2021 auf der Pokljuka verpasste Simon in den Einzelwettkämpfen vordere Ergebnisse und gab das 15-Kilometer-Rennen nach sieben Schießfehlern in chancenloser Position vor dem Erreichen des Ziels auf. Zwei Tage später gewann sie zusammen mit Antonin Guigonnat die Goldmedaille in der Single-Mixed-Staffel und errang damit ihren ersten Weltmeistertitel, wobei sie auf der letzten Runde schneller als Tiril Eckhoff lief.<ref name="biathlonlive" /> Im Weltcup hatte Simon zuvor bereits an der Seite von Émilien Jacquelin eine Single-Mixed-Staffel für sich entschieden.

Im Winter 2021/22 lief Simon nach einem in einer AFP-Meldung als „katastrophal“ bewerteten Saisonstart<ref>AFP: Biathlon: la revanche de Julia Simon auf france24.com. 11. März 2022. Abgerufen am 19. April 2022. „Après avoir démarré l’exercice 2021-2022 de manière catastrophique, […]“</ref> (ohne Top-20-Ergebnis in den ersten Wochen) zu ihrem ersten Sprint-Weltcupsieg – vor Vanessa Voigt – bei den Rennen von Otepää und mehreren weiteren Podestergebnissen. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking belegte sie als bestes Einzelergebnis einen sechsten Rang im Massenstart beim Sieg ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet. Mit der Mixed-Staffel um Anaïs Chevalier-Bouchet, Émilien Jacquelin und Quentin Fillon Maillet gewann sie die olympische Silbermedaille.

Gesamtweltcupsieg (2022 bis 2024)[Bearbeiten]

Datei:2023-02-10 BMW IBU World Championships Biathlon Oberhof 2023 – Women 7.5 km Sprint by Sandro Halank–070.jpg
Simon während der Weltmeisterschaften 2023 in Oberhof

Mit zwei Siegen in den ersten fünf Wettkämpfen der Weltcupsaison 2022/23 übernahm Julia Simon im nacholympischen Winter früh das Gelbe Trikot der Gesamtführenden. Insgesamt beendete sie in der Saison siebzehn von zwanzig Weltcuprennen unter den ersten zehn Athletinnen, zehn davon auf dem Podium. Sie gewann den Gesamtweltcup mit 1093 Punkten vor Dorothea Wierer (911 Punkte). Die als Favoritin in den Winter gestartete Elvira Öberg, die in der ersten Saisonhälfte Simons stärkste Konkurrentin war,<ref>Elvira Oeberg abandonne son duel face à Julia Simon pour le gros globe auf biathlonlive.com. 8. März 2023. Abgerufen am 10. April 2023.</ref> fiel in der Wertung wegen gesundheitlicher Probleme zurück. Simon war die insgesamt vierte Französin nach Anne Briand, Emmanuelle Claret und Sandrine Bailly, die im Gesamtweltcup triumphierte.<ref>Unstoppable Julia Simon auf biathlonworld.com. 22. März 2023. Abgerufen am 10. April 2023.</ref> Zudem entschied sie die Disziplinenwertungen in der Verfolgung und im Massenstart für sich. Bei den Weltmeisterschaften 2023 siegte Simon im Verfolgungsrennen vor Denise Herrmann-Wick und gewann außerdem zwei Bronzemedaillen im Massenstart sowie mit der Mixed-Staffel.

Im Verlauf des Winters 2023/24 zählte Simon erneut zu den international stärksten Athletinnen. Bei den Weltmeisterschaften in Nové Město na Moravě gewann sie vier Goldmedaillen: im Sprint und in der Verfolgung ebenso wie in der Frauenstaffel und in der Mixedstaffel. Hinzu kam eine Bronzemedaille im 15-Kilometer-Einzelrennen. Mit diesen Erfolgen wurde Simon zur erfolgreichsten französischen Biathletin bei Weltmeisterschaften.<ref>Florian Burgaud: Biathlon | Marie Dorin-Habert surpassée, cinq médailles, quatre titres : la reine des championnats du monde de Nove Mesto, c’est Julia Simon auf nordicmag.info. 19. Februar 2024. Abgerufen am 14. April 2024.</ref> Im Weltcup entschied Simon zwei Einzelrennen für sich – die Verfolgung in Oberhof sowie den Massenstart in Antholz – und belegte damit Rang fünf in der Gesamtwertung. Sie war damit die drittbeste Athletin im französischen Team hinter Lou Jeanmonnot und Justine Braisaz-Bouchet.

Weitere Weltmeistertitel (seit 2024)[Bearbeiten]

In der Saison 2024/25 gehörte Julia Simon erneut zu den besten Biathletinnen im Weltcup und beendete die Saison auf dem dritten Gesamtrang. Trotz zwei Weltcupsiegen, drei zweiten und einem dritten Platz hatte sie am Saisonende über ein Viertel weniger Weltcuppunkte als die Siegerin Franziska Preuß und auch als die Gesamtzweite Lou Jeanmonnot. Auffällig waren einige Rennen mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Schießfehlern, seit den vorherigen beiden Jahren hat sich ihre Gesamttrefferleistung von 89 % auf 87 % und auf 85 % verschlechtert. Am Saisonhöhepunkt bei den Weltmeisterschaften in Lenzerheide gewann Simon mit vier Goldmedaillen mehr Titel als alle anderen – auch männlichen – Athleten. In der Mixedstaffel – dem ersten Wettkampf der Weltmeisterschaften – verhakte sich Simon als Startläuferin noch auf der ersten Runde in einer Abfahrt mit der Schwedin Anna Magnusson, stürzte und brach sich beide Stöcke. Mit einer beherzten Leistung am Schießstand und in der Loipe konnte Simon in Führung liegend übergeben. Lou Jeanmonnot, Éric Perrot und Émilien Jacquelin bauten diese Führung bis ins Ziel kontinuierlich aus. Nach dem Sturz zeigten sich bei Simon leichte Schmerzen in der Schulter, in Sprint und Verfolgung wurde sie nach zwei bzw. sechs Schießfehlern Siebte und Zwölfte. Im Einzelrennen über 15 km wurde sie mit einem Schießfehler – dank drittschnellster Laufzeit und der schnellsten Zeit am Schießstand – Weltmeisterin. Gemeinsam mit Quentin Fillon Maillet gewann sie die Single-Mixed-Staffel und mit Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Justine Braisaz-Bouchet das Staffelrennen der Frauen. Nach dem letzten Schießen lag Simon als Schlussläuferin der französischen Mannschaft fast zwei Minuten in Führung und lief die letzte Runde relativ gemächlich zu Ende. Als sie an einer Stelle nahe an den Zuschauern vorbeilief, um mit diesen „abzuklatschen“, stürzte eine Streckenbegrenzung um und fiel mit den Zuschauern auf die Strecke. Julia Simon konnte noch rechtzeitig ausweichen und das Rennen unbeschadet beenden. Sie gewann noch das Verfolgungsrennen im tschechischen Nové Město na Moravě und das Kurz-Einzel auf der Pokljuka-Hochebene. Nach einer leichten Erkältung bestritt sie angeschlagen die letzten Rennen des Winters beim Saisonfinale in Oslo am Holmenkollen.

Dreifache Olympiasiegerin 2026[Bearbeiten]

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo gewann Simon Gold im 15 Kilometer Einzelrennen, sowie mit der französischen Frauen-Staffel und Mixed-Staffel und Silber im Massenstart.<ref>JO: "J'ai gagné tout ce que je voulais gagner", savoure Julia Simon. 22. Februar 2026, abgerufen am 2. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Damit war sie die erfolgreichste Teilnehmerin dieser olympischen Spiele.

Leistungsentwicklung[Bearbeiten]

Mit Trefferquoten zwischen 75 und 81 Prozent zählte Simon in den Jahren von 2019 bis 2022 zu den durchschnittlichen Schützinnen im Weltcup. Als Vorbild gab sie in einem Interview im Oktober 2019 Dorothea Wierer an, die sie durch ihre schnellen Schießeinlagen inspiriert habe.<ref>Lucie Gary: *Ça farte* avec Julia Simon auf ski-nordique.net. Erschienen am 7. Oktober 2019. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> Auch bei sich selbst sah sie die Schießgeschwindigkeit als größte Stärke, auch wenn „die Präzision nicht immer da“ sei (im Original: „Mon point fort c'est la vitesse de tir mais la précision n'est pas toujours là“).<ref>Mirko Hominal: Julia Simon : "J'adore ce que je fais" auf ski-nordique.net. Erschienen am 19. Dezember 2019. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> Wegen ihrer Unbeständigkeit am Schießstand begann Simon im Frühjahr 2021 eine Zusammenarbeit mit der früheren Biathletin Marie-Laure Brunet, die während ihrer aktiven Zeit als ruhige und präzise Schützin galt und nach ihrem Karriereende 2014 als Mentaltrainerin arbeitete. Brunet sollte Simon größere Gelassenheit beim Schießen vermitteln.<ref>JO - Julia Simon : "Je suis conseillée par Marie-Laure Brunet" auf ski-nordique.net. 2. Februar 2022. Abgerufen am 19. April 2022.</ref> Parallel dazu arbeitete Simon mit dem französischen Schießtrainer Jean-Paul Giachino unter anderem an einer Verbesserung ihrer Atemtechnik.<ref>«Une machine de guerre». In: L’Équipe. 13. Februar 2023. Abgerufen am 10. April 2023 via PressReader.</ref> Zwischen den Saisons 2020/21 und 2022/23 machte sie insbesondere im Liegendanschlag deutliche Fortschritte und verbesserte ihre Trefferquote von 72 Prozent auf 93 Prozent. Diese Verbesserung galt als ausschlaggebend für Simons Erfolg im Gesamtweltcup 2023.<ref>Christophe Gaudot: Julia Simon, vainqueure de la Coupe du monde, celle que l'on n'attendait pas : "Elle a franchi trois paliers" auf eurosport.fr. 18. März 2023. Abgerufen am 10. April 2023.</ref> In den zwei folgenden Jahren sank Simons Gesamttrefferleistung um jeweils zwei Prozentpunkte.

Ihre Laufzeiten verbesserte Simon seit ihrem Weltcupdebüt stetig, ab der Saison 2019/20 waren sie etwa drei Prozent schneller als der Schnitt des Teilnehmerinnenfeldes. Im Winter ihres Gesamtweltcupsieges 2022/23 war sie (nach Anamarija Lampič und Denise Herrmann-Wick) die drittschnellste Biathletin im Weltcup.<ref>2022–23 Season statistics / Results and individual statistics for Women's Non-Team World Cup events auf realbiathlon.com. Abgerufen am 10. April 2023.</ref> Cyril Burdet, der 2022 als Nationaltrainer auf Frédéric Jean folgte, bescheinigte Simon eine ausgereifte Technik. Sie laufe aber sehr offensiv und wechsele früh in den Bergschritt mit zwei Beinbewegungen pro Armbewegung. Er legte in ihrem Lauftraining einen Schwerpunkt darauf, ihre Muskelkraft zu erhöhen, damit sie länger in der 1:1-Technik laufen und entspannter zum Schießen kommen konnte.<ref>Julien Chesnais: Grand-Bornand | Julia Simon, un nouveau coach pour déclic ? Découvrez la méthode de Cyril Burdet auf eurosport.fr. 16. Dezember 2022. Abgerufen am 10. April 2023.</ref> 2023/24 und 2024/25 verlor Simon im Vergleich mit den Athleten im Weltcup jeweils einen Prozentpunkt in ihren Laufzeiten.

Persönliches[Bearbeiten]

Simon wuchs mit ihren in der Landwirtschaft tätigen Eltern, die unter anderem Beaufort-Käse herstellen,<ref>Mirko Hominal: Lancement de la Team Fromage Beaufort auf ski-nordique.net. Erschienen am 4. Dezember 2018. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> und zwei jüngeren Schwestern<ref name="huguen">Morgane Huguen: « Elle disait “Un jour ce sera moi à la télé” ». In: Dimanche Ouest France. 19. März 2023. Abgerufen am 10. April 2023 via PressReader.</ref> in dem Bergdorf Villard-sur-Doron auf und verbrachte die Sommer auf einer Alm.<ref>Julia Simon – Justine Braisaz – Point commun : biathlètes internationales au caractère bien trempé... ...made in Les Saisies ! auf lessaisies.com, S. 6–9. Erschienen zum Winter 2019/20. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> Sie schloss eine Schreinerausbildung ab und bezeichnet Holzarbeiten als „zweite Leidenschaft“.<ref>Julia Simon : "Je fais de la menuiserie" auf ledauphine.com. Erschienen am 28. März 2020. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> Im Frühjahr 2019 zog sie von ihrer Heimatgemeinde in das ebenfalls savoyische La Féclaz, um die dortigen Schießstände im Training zu nutzen und sich zu professionalisieren. Zudem trat sie dem Ski-Team des französischen Zolls bei.<ref>Benoît Prato: Championnats du monde à Antholz : la revanche de Julia Simon ? auf ledauphine.com. Erschienen am 14. Februar 2020. Abgerufen am 5. April 2020.</ref> Anfang 2023 wurde sie Botschafterin für die Stiftung ONF-Agir des französischen nationalen Forstamtes (Office national des forêts), wo sie sich für den Schutz von Artenvielfalt und nachhaltige Forstwirtschaft engagiert.<ref>Julia Simon, une ambassadrice passionnée et engagée auf onf-agirpourlaforet.fr; Mickaël Caron: Biathlon : Julia Simon, dame nature auf latribune.fr. 18. Februar 2024. Abgerufen am 14. April 2024.</ref>

Ihr Schießtrainer Jean-Paul Giachino charakterisierte Simon als ungeduldige und willensstarke Athletin. Sie selbst erklärte 2023, um konstantere und bessere Leistungen zu erbringen, habe sie an ihrer Persönlichkeit arbeiten und ihr Temperament zügeln müssen.<ref>Coupe du monde de biathlon : Julia Simon, l’impatience domptée auf sudouest.fr. 18. März 2023. Abgerufen am 10. April 2023.</ref>

Kreditkartenbetrug[Bearbeiten]

Im Oktober 2025 wurde Simon zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro verurteilt.<ref>sportschau.de: Haftstrafe auf Bewährung: Biathlon-Weltmeisterin Simon wegen Kreditkartenbetrugs verurteilt. Abgerufen am 2. März 2026.</ref> Vor Gericht gestand Simon, ab 2021 mit gestohlenen Kreditkartendaten ihrer Teamkollegin Justine Braisaz-Bouchet und einer Team-Physiotherapeutin Waren für rund 2500 Euro eingekauft zu haben. Der französische Skiverband sperrte Simon daraufhin für sechs Monate für Wettkämpfe und Training, davon wurden fünf Monate zur Bewährung ausgesetzt.<ref>Rückkehr: Verurteilte Biathletin Simon nach Sperre zurück im Weltcup. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 9. Dezember 2025]).</ref><ref>sportschau.de: Julia Simon nach Verurteilung für einen Monat gesperrt. Abgerufen am 2. März 2026.</ref> Der Vorfall beschäftigte das Team jahrelang und führte zu internen Verwerfungen.<ref>Olympia 2026: Julia Simons Kreditkartenmissbrauch belastet Frankreich. 18. Februar 2026, abgerufen am 21. Februar 2026.</ref>

Statistik[Bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle Finnland Kontiolahti Verfolgung
2. Vorlage:DatumZelle Deutschland Oberhof Massenstart
3. Vorlage:DatumZelle Italien Antholz Massenstart
4. Vorlage:DatumZelle Estland Otepää Sprint
5. Vorlage:DatumZelle Finnland Kontiolahti Verfolgung
6. Vorlage:DatumZelle Osterreich Hochfilzen Verfolgung
7. Vorlage:DatumZelle Deutschland Ruhpolding Massenstart
8. Vorlage:DatumZelle Deutschland Oberhof Verfolgung
9. Vorlage:DatumZelle Italien Antholz Massenstart
10. Vorlage:DatumZelle Tschechien Nové Město Verfolgung
11. Vorlage:DatumZelle Slowenien Pokljuka Kurz-Einzel
12. Vorlage:DatumZelle Tschechien Nové Město Massenstart
13. Vorlage:DatumZelle Finnland Finnland Massenstart
14. Vorlage:DatumZelle Estland Otepää Sprint
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle Deutschland Ruhpolding StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
2. Vorlage:DatumZelle Slowenien Pokljuka Mixed-StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2
3. Vorlage:DatumZelle Deutschland Oberhof Single-Mixed-StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 3
4. Vorlage:DatumZelle Slowenien Pokljuka (WM) Single-Mixed-StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 4
5. Vorlage:DatumZelle Schweden Östersund StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
6. Vorlage:DatumZelle Deutschland Ruhpolding StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 5
7. Vorlage:DatumZelle Osterreich Hochfilzen StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 6
8. Vorlage:DatumZelle Slowenien Pokljuka Mixed-StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 7
9. Vorlage:DatumZelle Italien Antholz StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 6
10. Vorlage:DatumZelle Deutschland Oberhof StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 8
11. Vorlage:DatumZelle Deutschland Ruhpolding StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 9
12. Vorlage:DatumZelle Norwegen Oslo Mixed-StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 10
13. Vorlage:DatumZelle Tschechien Nové Město StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 11
14. Vorlage:DatumZelle Deutschland Oberhof StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 11
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2 
mit Quentin Fillon Maillet, Simon Desthieux und Justine Braisaz
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5 
mit Anaïs Chevalier-Bouchet, Chloé Chevalier und Justine Braisaz-Bouchet
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6 
mit Lou Jeanmonnot, Anaïs Chevalier-Bouchet und Chloé Chevalier
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7 
mit Fabien Claude, Quentin Fillon Maillet und Anaïs Chevalier-Bouchet
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
8 
mit Lou Jeanmonnot, Justine Braisaz-Bouchet und Sophie Chauveau
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
9 
mit Lou Jeanmonnot, Jeanne Richard und Sophie Chauveau
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10 
mit Sophie Chauveau, Fabien Claude und Quentin Fillon Maillet
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11 
mit Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Justine Braisaz-Bouchet

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 4 4 12 21
2. Platz 2 2 2 3 3 12
3. Platz 2 2 4 1 9 18
Top 10 6 19 20 15 38 98
Punkteränge 14 43 41 25 39 162
Starts 17 57 42 26 40 182
Stand: Saisonende 2023/24

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Frauenstaffel Mixed-Staffel
Olympische Winterspiele 2022 [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
China Volksrepublik Peking
29. 8. 21. 6. 6. Silber 2.
Olympische Winterspiele 2026 [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
ItalienItalien Mailand-Cortina
Gold 1. 34. DNS Silber 2. Gold 1. Gold 1.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel Single-Mixedstaffel
Jahr Ort
2019 Schweden Östersund 24. 61. – – 8. 8. –
2020 Italien Antholz 31. 41. 35. 5. 14. 7. –
2021 Slowenien Pokljuka DNF 28. 22. 16. 8. 5. Gold 1.
2023 Deutschland Oberhof 5. 10. Gold 1. Bronze 3. 4. Bronze 3. –
2024 Tschechien Nové Město Bronze 3. Gold 1. Gold 1. 4. Gold 1. Gold 1. –
2025 Schweiz Lenzerheide Gold 1. 7. 12. 22. Gold 1. Gold 1. Gold 1.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Julia Simon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1988: Anne Elvebakk | 1989: Jelena Golowina | 1990: Jiřina Adamičková | 1991: Swetlana Dawydowa | 1992: Anfissa Reszowa | 1993: Anfissa Reszowa | 1994: Swjatlana Paramyhina | 1995: Anne Briand | 1996: Emmanuelle Claret | 1997: Magdalena Forsberg | 1998: Magdalena Forsberg | 1999: Magdalena Forsberg | 2000: Magdalena Forsberg | 2001: Magdalena Forsberg | 2002: Magdalena Forsberg | 2003: Martina Glagow | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Sandrine Bailly | 2006: Kati Wilhelm | 2007: Andrea Henkel | 2008: Magdalena Neuner | 2009: Helena Jonsson | 2010: Magdalena Neuner | 2011: Kaisa Mäkäräinen | 2012: Magdalena Neuner | 2013: Tora Berger | 2014: Kaisa Mäkäräinen | 2015: Darja Domratschawa | 2016: Gabriela Soukalová | 2017: Laura Dahlmeier | 2018: Kaisa Mäkäräinen | 2019: Dorothea Wierer | 2020: Dorothea Wierer | 2021: Tiril Eckhoff | 2022: Marte Olsbu Røiseland | 2023: Julia Simon | 2024: Lisa Vittozzi | 2025: Franziska Preuß | 2026: Lou Jeanmonnot Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1992: DeutschlandDeutschland Antje Misersky | 1994: Kanada Myriam Bédard | 1998: Bulgarien Ekaterina Dafowska | 2002: DeutschlandDeutschland Andrea Henkel | 2006: RusslandRussland Swetlana Ischmuratowa | 2010: Norwegen Tora Berger | 2014: BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Darja Domratschawa | 2018: SchwedenSchweden Hanna Öberg | 2022: DeutschlandDeutschland Denise Herrmann | 2026: FrankreichFrankreich Julia Simon Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2014: (Norwegen NOR) Berger, Eckhoff, Bjørndalen, Svendsen | 2018: (Frankreich FRA) Dorin-Habert, Bescond, Desthieux, Fourcade | 2022: (Norwegen NOR) Olsbu Røiseland, Eckhoff, T. Bø, J. T. Bø | 2026: (Frankreich FRA) Perrot, Fillon Maillet, Jeanmonnot, Simon Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1989: Petra Schaaf | 1990: Swetlana Dawydowa | 1991: Petra Schaaf | 1993: Petra Schaaf | 1995: Corinne Niogret | 1996: Emmanuelle Claret | 1997: Magdalena Forsberg | 1999: Olena Subrylowa | 2000: Corinne Niogret | 2001: Magdalena Forsberg | 2003: Kateřina Holubcová | 2004: Olga Pyljowa | 2005: Andrea Henkel | 2007: Linda Grubben | 2008: Jekaterina Jurjewa | 2009: Kati Wilhelm | 2011: Helena Ekholm | 2012: Tora Berger | 2013: Tora Berger | 2015: Jekaterina Jurlowa | 2016: Marie Dorin-Habert | 2017: Laura Dahlmeier | 2019: Hanna Öberg | 2020: Dorothea Wierer | 2021: Markéta Davidová | 2023: Hanna Öberg | 2024: Lisa Vittozzi | 2025: Julia Simon Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1989: Anne Elvebakk | 1990: Anne Elvebakk | 1991: Grete Ingeborg Nykkelmo | 1993: Myriam Bédard | 1995: Anne Briand | 1996: Olga Romasko | 1997: Olga Romasko | 1999: Martina Zellner | 2000: Liv Grete Skjelbreid | 2001: Kati Wilhelm | 2003: Sylvie Becaert | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Uschi Disl | 2007: Magdalena Neuner | 2008: Andrea Henkel | 2009: Kati Wilhelm | 2011: Magdalena Neuner | 2012: Magdalena Neuner | 2013: Olena Pidhruschna | 2015: Marie Dorin-Habert | 2016: Tiril Eckhoff | 2017: Gabriela Koukalová | 2019: Anastasiya Kuzmina | 2020: Marte Olsbu Røiseland | 2021: Tiril Eckhoff | 2023: Denise Herrmann-Wick | 2024: Julia Simon | 2025: Justine Braisaz-Bouchet Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1997: Magdalena Forsberg | 1998: Magdalena Forsberg | 1999: Olena Subrylowa | 2000: Magdalena Forsberg | 2001: Liv Grete Poirée | 2003: Martina Glagow / Sandrine Bailly | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Uschi Disl | 2007: Magdalena Neuner | 2008: Andrea Henkel | 2009: Helena Jonsson | 2011: Kaisa Mäkäräinen | 2012: Darja Domratschawa | 2013: Tora Berger | 2015: Marie Dorin-Habert | 2016: Laura Dahlmeier | 2017: Laura Dahlmeier | 2019: Denise Herrmann | 2020: Dorothea Wierer | 2021: Tiril Eckhoff | 2023: Julia Simon | 2024: Julia Simon | 2025: Franziska Preuß Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1984: Tschernyschowa, Sabolotnaja, Parve (URS) | 1985: Tschernyschowa, Golowina, Parve (URS) | 1986: Parve, Bjelowa, Tschernyschowa (URS) | 1987: Golowina, Tschernyschowa, Parve (URS) | 1988: Tschernyschowa, Golowina, Parve (URS) | 1989: Prikastschikowa, Dawydowa, Golowina (URS) | 1990: Bazewitsch, Golowina, Dawydowa (URS) | 1991: Belowa, Golowina, Dawydowa (URS) | 1993: Kulhavá, Adamičková, Knížková, Háková (CZE) | 1995: Disl, Harvey, Greiner-Petter-Memm, Behle (DEU) | 1996: Disl, Greiner-Petter-Memm, Apel, Behle (DEU) | 1997: Disl, Greiner-Petter-Memm, Apel, Behle (DEU) | 1999: Disl, Greiner-Petter-Memm, Apel, Zellner (DEU) | 2000: Pyljowa, Tschernoussowa, Kuklewa, Achatowa (RUS) | 2001: Pyljowa, Bogali, Kuklewa, Ischmuratowa (RUS) | 2003: Achatowa, Ischmuratowa, Kuklewa, Tschernoussowa (RUS) | 2004: Tjørhom, Istad-Kristiansen, Andreassen, Poirée (NOR) | 2005: Pyljowa, Ischmuratowa, Bogali, Saizewa (RUS) | 2007: Glagow, Henkel, Neuner, Wilhelm (DEU) | 2008: Glagow, Henkel, Neuner, Wilhelm (DEU) | 2009: Slepzowa, Bulygina, Medwedzewa, Saizewa (RUS) | 2011: Henkel, Gössner, Bachmann, Neuner (DEU) | 2012: Bachmann, Neuner, Gössner, Henkel (DEU) | 2013: Fenne, Flatland, Solemdal, Berger (NOR) | 2015: Hildebrand, Preuß, Hinz, Dahlmeier (DEU) | 2016: Solemdal, Birkeland, Eckhoff, Olsbu (NOR) | 2017: Hinz, Hammerschmidt, Hildebrand, Dahlmeier (DEU) | 2019: Solemdal, Tandrevold, Eckhoff, Olsbu Røiseland (NOR) | 2020: Solemdal, Tandrevold, Eckhoff, Olsbu Røiseland (NOR) | 2021: Tandrevold, Eckhoff, Lien, Olsbu Røiseland (NOR) | 2023: Comola, Wierer, Auchentaller, Vittozzi (ITA) | 2024: Jeanmonnot, Chauveau, Braisaz-Bouchet, Simon (FRA) | 2025: Jeanmonnot, Michelon, Braisaz-Bouchet, Simon (FRA) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2005: Pyljowa, Ischmuratowa, Tscheresow, Kruglow (RUS) | 2006: Bogali-Titowez, Tschepikow, Malgina, Kruglow (RUS) | 2007: Jonsson, Olofsson, Ferry, Bergman (SWE) | 2008: Buchholz, Neuner, Birnbacher, Greis (DEU) | 2009: Brunet, Becaert, Defrasne, S. Fourcade (FRA) | 2010: Hauswald, Neuner, Schempp, Peiffer (DEU) | 2011: Berger, Flatland, Bjørndalen, T. Bø (NOR) | 2012: Berger, Solemdal, Bjørndalen, Svendsen (NOR) | 2013: Berger, Solemdal, T. Bø, Svendsen (NOR) | 2015: Vítková, Soukalová, Šlesingr, Moravec (CZE) | 2016: Dorin-Habert, Bescond, Fillon Maillet, M. Fourcade (FRA) | 2017: Hinz, Dahlmeier, Peiffer, Schempp (DEU) | 2019: Olsbu Røiseland, Eckhoff, J. T. Bø, Christiansen (NOR) | 2020: Olsbu Røiseland, Eckhoff, T. Bø, J. T. Bø (NOR) | 2021: Lægreid, J. T. Bø, Eckhoff, Olsbu Røiseland (NOR) | 2023: Tandrevold, Olsbu Røiseland, Lægreid, J. T. Bø (NOR) | 2024: Perrot, Fillon Maillet, Braisaz-Bouchet, Simon (FRA) | 2025: Simon, Jeanmonnot, Perrot, Jacquelin (FRA) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen und Weltmeister in der Biathlon-Single-Mixed-Staffel

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