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Julian Howard

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Julian Howard Vorlage:SportPicto

Datei:DLV Leichtathletik DM 2014 Julian HOWARD by Olaf Kosinsky-1.jpg
Howard bei den deutschen Meisterschaften 2014 in Ulm

Voller Name Julian Anthony Howard
Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 3. April 1989 (37 Jahre)
Geburtsort Mannheim, Deutschland
Größe 178 cm
Gewicht 76 kg
Beruf Lehrer Mathematik / Sport
Karriere
Disziplin Weitsprung
Bestleistung Weitsprung: 8,04 m (Halle), 8,20 m (Freiluft)
Verein LG Region Karlsruhe, vorm. MTG Mannheim
erster Verein: Post Südstadt Karlsruhe
Trainer Udo Metzler, erster Trainer: Holger Prestor
Karriereende 2022
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaften 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Deutsche Hallenmeisterschaften 3 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Deutsche Meisterschaften
Silber 2012 Wattenscheid Weitsprung
Bronze 2014 Ulm Weitsprung
Bronze 2015 Nürnberg Weitsprung
Gold 2017 Erfurt Weitsprung
Silber 2020 Braunschweig Weitsprung
 Deutsche Hallenmeisterschaften
Silber 2012 Karlsruhe Weitsprung
Gold 2014 Leipzig Weitsprung
Silber 2015 Karlsruhe Weitsprung
Silber 2016 Leipzig Weitsprung
Gold 2017 Leipzig Weitsprung
Gold 2018 Dortmund Weitsprung
Bronze 2020 Leipzig Weitsprung
letzte Änderung: 27. Juni 2022

Julian Anthony Howard (* 3. April 1989 in Mannheim, Baden-Württemberg) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der sich auf den Weitsprung spezialisiert hatte. Er absolvierte auch Sprints.

Berufsweg[Bearbeiten]

2008 machte Julian Howard das Abitur an einem Mannheimer Sportgymnasium und entschied sich Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu studieren.<ref name=howard>Julian Howard: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Selbstporträt (Memento vom 12. September 2016 im Internet Archive), auf: lgr-karlsruhe.de, abgerufen am 1. März 2017.</ref> Wegen Zweifeln an der Studienwahl, begann er ab Wintersemester 2012/13 ein Parallelstudium (Mathematik und Sport auf Lehramt). Das Maschinenbaustudium schloss er zwischenzeitlich ab.<ref name=howard/> 2020 begann er ein Referendariat am Max-Planck-Gymnasium in Karlsruhe.<ref>Der Sonntag (Karlsruhe), 22. November 2020, S. 7.</ref>

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Julian Howard spielte zunächst Fußball, wollte dann aber eine Individualsportart ausüben.<ref name=howard/> Da er bei den Bundesjugendspielen 1998 auffiel, lud man ihn zu einem Probetraining ein, welches ihm so gut gefiel, dass er zur Leichtathletik wechselte.<ref>Hallen-EM 2015 Prag Team-Broschüre des DLV, S. 19.</ref> Es stellte sich heraus, dass der Weitsprung das größte Entwicklungspotenzial für ihn barg.

2006 wurde Howard Deutscher U18-Meister im Weitsprung.

2008 konnte er sich für die Juniorenweltmeisterschaften in Bydgoszcz qualifizieren, wo er den 8. Platz belegte.

2009 erreichte Howard den 3. Platz bei den deutschen U23-Meisterschaften.

Es folgten vordere Plätze und Titelgewinne bei Baden-Württembergischen und süddeutschen Meisterschaften sowie der Übergang von der Jugendklasse zu den Aktiven, der wie bei vielen Athleten mit diversen Verletzungen verbunden war.

2011 konnte sich Howard zwar für die U23-Europameisterschaften in Ostrava qualifizieren, schied aber in der Qualifikation aus.

2012 startete er einen Neuanfang mit der LG Region Karlsruhe und wurde im Weitsprung Deutscher Vizemeister sowohl bei den deutschen Hallenmeisterschaften als auch bei den deutschen Meisterschaften.

2013 stellte Howard beim Springermeeting in Wesel eine persönliche Bestleistung mit einer Weite von 8,07 m auf.

2014 wurde er Deutscher Hallenmeister und kam bei den deutschen Meisterschaften auf den 3. Platz.

2015 sprang Howard beim Internationalen Hallenmeeting in Karlsruhe mit 8,04 m die Hallenjahresbestleistung. Er wurde Deutscher Hallenvizemeister und belegte bei den deutschen Meisterschaften erneut den 3. Platz.

2016 sprang Howard mit 8,03 m erneut in Karlsruhe beim Indoor Meeting die Hallenjahresbestleistung und wurde Deutscher Hallenvizemeister.

2017 holte sich Howard in Leipzig wieder den Deutschen Hallenmeister-Titel. Schon beim Indoor-Meeting in Karlsruhe am 4. Februar hatte er sich mit 7,97 m für die Halleneuropameisterschaften in Belgrad qualifiziert, wo er mit gleicher Weite den 5. Platz belegte. Im nordfranzösischen Lille wurde Howard Team-Europameister, beim Weitsprung belegte er den 10. Platz. Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt holte sich Howard einen weiteren Meistertitel. Mitte Juli wurde Howard als Weitspringer vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) für die Sommer-Universiade in Taipeh nominiert, wo er ohne gültigen Versuch in der Qualifikation ausschied.

2018 wurde Howard mit 7,74 m Deutscher Hallenmeister.

2009 kam Howard in den Bundeskader. Er gehörte zum Perspektivkader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

Vereinszugehörigkeit[Bearbeiten]

Julian Howard startete seit 2012 für die LG Region Karlsruhe. Zuvor war er bei der MTG Mannheim und dem Post Südstadt Karlsruhe.

Familie[Bearbeiten]

Der Vater von Julian Howard stammt aus Jamaika.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vereinswebseite Post Südstadt Karlsruhe e. V. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. April 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/online-psk.de</ref>

Ehrungen[Bearbeiten]

Bestleistungen[Bearbeiten]

(Stand: 13. Juni 2018)

Halle
Freiluft
  • 100 m: 10,72 s (+1,5 m/s), Zofingen, 30. Mai 2015
  • 8,20 m (+0,3 m/s), Weinheim, 26. Mai 2018

Erfolge[Bearbeiten]

national
international

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Julian Howard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />