Zum Inhalt springen

Julius Oeltzen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Julius August Friedrich Christian Oeltzen<ref name="Korrespondenz">Walter Schmithals (Hrsg.): Karl Johann Philipp Spitta. Briefe an seine Braut, (1836 - 1837). Aus Anlass des 150. Todestages des Dichters, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, ISBN 978-3-525-55783-9, S. 32; Vorschau über Google-Bücher</ref><ref name="Rothert 2">Wilhelm Rothert: Allgemeine Hannoversche Biografie, Band 2: Im Alten Königreich Hannover 1814–1866, Sponholtz, Hannover 1914, S. 564</ref> oder Julius August Friedrich Christian Oelzen<ref name="ABH 1820">Hannoversches Adreß-Buch für das Jahr 1820. Mit allerhöchster Bewilligung, Teil 1: Alphabetisches Verzeichniß der hiesigen Einwohner mit Bemerkung ihres Geschäfts, der Straßen in welchen dieselben wohnen und der Hausnummer, Hannover: gedruckt und verlegt in der Königlichen Hof-Buchdruckerei S. J. Lamminger und Rosenbusch, 1820, S. 90; Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek</ref> (* 21. Juli 1790 in Hannover; † 21. Januar 1867 in Düshorn) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher.<ref name="GWLB">o. V.: Oeltzen, Julius August Friedrich in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 27. Juli 2024</ref>

Leben[Bearbeiten]

Oeltzen war Sohn des Gerichtshalters Johann Carl Adolph Oeltzen in Hannover und besuchte die Schule in Göttingen. Während der sogenannten „Franzosenzeit“ begann er im Mai 1808 an der Universität Göttingen<ref>Immatrikulation Göttingen 5. Mai 1808</ref> sein Studium der Theologie und wurde Stifter und Mitglied des Corps Hannovera Göttingen.<ref>Kösener Corpslisten 1960, 42/66.</ref> Im September 1809 wechselte er wegen der Gendarmen-Affäre den Studienort und setzte sein Studium an der Universität Jena fort und wurde dort Mitglied des Corps Saxonia Jena.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 127/74.</ref>

Nach seinem Studium wurde er 1813 in seiner Heimatstadt Hannover Inspektor der Hoftöchterschule und – nach der Erhebung des vormaligen Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg zum Königreich Hannover – 1818 zudem Hofkaplan<ref name="Rothert 2" /> an der Schlosskirche und Pastor-Adjunkt an der Neustädter Hof- und Stadtkirche in der Calenberger Neustadt,<ref>Königlich Großbritannisch-Hannoverscher Staats-Kalender auf das Jahr 1819, Lauenburg: Berenbergsche Buchdruckerey, 1819, S. 304; Google-Books</ref> wo er 1820 als Pastor das Haus Rothe Reihe 378 bewohnte.<ref name="ABH 1820" />

Ebenfalls 1820 wechselte Oeltzen als Pastor<ref name="Rothert 2" /> an St. Mauritius im Kloster Medingen.

Datei:1850er Jahre circa Brief aus Walsrode an Superintendent Julius Oelzen in Dueshorn 02.webp
Brief von Soltau an den Superintendenten nach Düshorn

1831 wurde er Superintendent an der St.-Johannis-Kirche in Groß Berkel,<ref name="Rothert 2" /> und war als solcher bis 1844<ref name="Korrespondenz" /> unter anderem zuständig für den während der sogenannten Erweckungsbewegung angeklagten<ref name="Rothert 2" /> Philipp Spitta,<ref name="Korrespondenz" /> den er in Hameln verteidigte.<ref name="Rothert 2" /> Nach anderer Quelle wechselte Oeltzen bereits 1843 nach Düshorn<ref name="Rothert 2" /> an die dortige St.-Johannes-der-Täufer-Kirche.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Julius Oeltzen (1790-1867) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein