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Julius Schierenbeck

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Julius Friedrich Wilhelm Schierenbeck (* 11. Februar 1888 in Essen; † 3. März 1967 in Heidelberg<ref>Standesamt Heidelberg: Sterberegister. Nr. 476/1967.</ref>) war ein deutscher Chemieingenieur.

Leben[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein Schierenbeck studierte bei Friedrich Bergius. Als technischer Direktor war Schierenbeck ab 1927 für die I.G. Farben tätig.<ref>Befragung im Rahmen eines Spruchkammerverfahrens (?)</ref> Dort entwickelte er Verfahren zur Hochdruck-Synthese. Schierenbeck erfand das Wickelverfahren, bei dem ein formsteifes Futterrohr von mehreren Lagen eines heißen Metallbandes umwickelt wird. Er konnte hierdurch einen entscheidenden Beitrag zum Bau größerer und dabei sicherer Hochdruckreaktoren leisten. Durch die wirksamere Überwachung bei der Herstellung der Bänder und des Gesamtapparats konnten die vorher notwendigen Sicherheitsfaktoren bei der Bemessung der Wandstärken stark reduziert werden.<ref>Chemie-Technik.de: Die Synthese im Wandel der Zeit, 12. November 2013.</ref> Nach dem Zweiten Weltkrieg wohnte Schierenbeck in Heidelberg und wurde am 22. März 1948 betreffend seiner Tätigkeit bei IG Farben, Entwicklung von Hochdruck-Synthesen vernommen, da er laut eigener Aussage seit 1927 NSDAP-Parteimitglied war.<ref>Vernehmung Schierenbeck durch Kempner, 22. März 1948 betreffend Tätigkeit bei IG Farben, Entwicklung von Hochdruck-Synthesen. 24. November 2023 (ifz-muenchen.de [abgerufen am 15. März 2026]).</ref> Er war Mitglied (Mitgliedsnummer 50410) des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).<ref>Verein Deutscher Ingenieure (Hrsg.): Mitglieder-Verzeichnis 1954. Hoppenstedts Wirtschaftsverlag, Essen 1954, S. 695.</ref>

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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