Zum Inhalt springen

Kadyktschan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Siedlung städtischen Typs
Kadyktschan
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Datei:Laika ac Kadykchan (6480293211).jpg
Kadyktschan
Flagge Wappen
[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|alt=|Flagge]] [[Datei:{{#property:P94}}|80px|zentriert|alt=|Wappen]]
Föderationskreis Ferner Osten
Oblast Magadan
Rajon Sussumanski
Gegründet in den 1940er-Jahren
Siedlung städtischen Typs seit 1964
Bevölkerung 1 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi VPN-2020. Tom 1 Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2020. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabelle 5 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums 800 m
Zeitzone UTC+11
Postleitzahl 686350
Kfz-Kennzeichen 49
OKATO 44 213 563
Geographische Lage
Koordinaten 63° 5′ N, 147° 3′ OKoordinaten: 63° 5′ 0″ N, 147° 3′ 0″ O
 {{#coordinates:63,083333333333|147,05|primary
dim=10000 globe= name=Kadyktschan region=RU-MAG type=city
  }}
Kadyktschan (Russland)
Kadyktschan (Russland)
Lage in Russland
Kadyktschan (Oblast Magadan)
Kadyktschan (Oblast Magadan)
Lage in der Oblast Magadan

Kadyktschan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine faktisch verlassene Siedlung städtischen Typs in der Oblast Magadan (Russland). Nach der Volkszählung in Russland 2021 hat der Ort einen Einwohner.<ref name="einwohner_aktuell" /> Kadyktschan liegt etwa 65 Kilometer nordwestlich von Sussuman, dem Verwaltungszentrum des Rajons. Der Name der Siedlung stammt aus der indigenen ewenischen Sprache und bedeutet so viel wie „kleine Schlucht“.

Geschichte[Bearbeiten]

Kadyktschan wurde von Gulag-Häftlingen während des Zweiten Weltkrieges zur Kohleförderung erbaut. Später wohnten dort auch Bergarbeiter, die das Wärmekraftwerk Arkagalinskaja GRES in Mjaundscha mit Kohle versorgten.

1964 erhielt der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde der Kohleabbau in der Region immer unprofitabler. Nach einer Explosion in einer Mine mit sechs Toten im Jahr 1996 beschloss die Regierung, alle Minen zu schließen und den Wegzug der Bewohner zu bezuschussen. 2010 war die Siedlung nach offiziellen Angaben komplett verlassen, auch wenn Touristen im Jahr 2012 noch von ein bis zwei Bewohnern berichteten. 2021 hatte Kadyktschan wieder einen dort gemeldeten Bewohner.

Verkehr[Bearbeiten]

An der Siedlung führt die Fernstraße R504 Kolyma vorbei, die Magadan mit Nischni Bestjach bei Jakutsk verbindet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Datei:Kadykchan banner.jpg
Verlassene Gebäude in Kadyktschan
1970 1979 1986 1989 2002 2007 2021<ref name="einwohner_aktuell" />
3.378 4.764 10.270 5.794 875 227 1

Literatur[Bearbeiten]

  • Aude de Tocqueville: Atlas der verlorenen Städte. Frederking & Thaler. München 2015, ISBN 978-3-95416-179-9.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

Verwaltungszentrum: Magadan
Städte

MagadanS | SussumanR

Siedlungen städtischen Typs

Atka | Belitschan | Bolschewik | Burchala | Cholodny | Debin | Dukat | EwenskR | Galimy | JagodnojeR | Kadyktschan | Mjaundscha | OlaR | OmsuktschanR | Orotukan | PalatkaR | SeimtschanR | Sinegorje | Sokol | Stekolny | Uptar | Ust-OmtschugR | Werchni At-Urjach

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons

Vorlage:Klappleiste/Ende