Kaierberg
Kaierberg Markt Dentlein am Forst
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(148)&title=Kaierberg 49° 10′ N, 10° 25′ O
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| Höhe: | 460 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 148 (2017)<ref name="Dentlein"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91599 | |||||
| Vorwahl: | 09855 | |||||
Kaierberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Dentlein am Forst im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kaierberg liegt in der Gemarkung Thürnhofen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Durch das Dorf fließt der Mittelbach (im Unterlauf Feldbach genannt), der einen Weiher im Ort speist, und weiter östlich als rechter Zufluss in den Löschenbach mündet. Im Süden liegt das Waldgebiet Ochsenhorn, im Norden das Waldgebiet Muschelholz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Leichsenhof (0,5 km nordöstlich), zur Kreisstraße AN 52 bei Unterahorn (1 km nordwestlich) und die Staatsstraße 2222 kreuzend nach Dentlein (2 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Kaierberg lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 16 Anwesen (1 Mahlmühle, 1 Gütlein mit Zapfenwirtschaft und Backrecht, 14 Gütlein). Außerdem gab es noch 1 Wohnhaus derer von Völderndorf und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Rittergut Thürnhofen.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Kaierberg (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Bei Fischer werden 18 Anwesen angegeben; vermutlich wurden aber das Wohnhaus und das Hirtenhaus bei der Zählung miteinbezogen. Bundschuh gibt fälschlicherweise 8 Anwesen an.
Johann Bernhard Fischer: Keierberg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 188 (Digitalisat).
J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 74.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Kaierberg dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Thürnhofen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. April 1971 zunächst nach Aichau eingegliedert. Am 31. Dezember 1971 wurde diese aufgelöst und Kaierberg nach Dentlein eingemeindet.<ref>Dentlein am Forst > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal[Bearbeiten]
- Schindelmühle, 1841 erbaut. Verputzter Bruchsteinbau mit Eckquadern. Vier zu sechs Achsen, hohes Kellergeschoss, Obergeschoss, Giebel. Hausteinfestergewände. Am Türsturz Monogramm „F.B.[lümlein] 1841“. An der Mühlpforte bezeichnet „NEU ERBAUT 1841 IGSP“.<ref>H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 85. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ursula (Dentlein am Forst) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Raphael (Großohrenbronn) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Keierberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 74 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 85.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kaierberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kaierberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Angerhof | Dentlein am Forst | Erlmühle | Fetschendorf | Großohrenbronn | Kaierberg | Kleinohrenbronn | Leichsenhof | Obermosbach | Ölmühle | Schwaighausen | Zinselhof
Sonstiger Wohnplatz: Neumühle