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Kaliumdiphosphat

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Strukturformel
4 · Struktur des Kaliumions Struktur von Diphosphat
Allgemeines
Name Kaliumdiphosphat
Andere Namen
  • Kaliumpyrophosphat
  • Tetrakaliumpyrophosphat
Summenformel K4P2O7
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Kaliumdiphosphat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 230-785-7
ECHA-InfoCard 100.027.986
PubChem 23740
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 330,34 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

2,61 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

1090 °C<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds. CRC Press, 1995, ISBN 978-0-8493-8671-8, S. 315 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 319
P: 264​‐​280​‐​305+351+338​‐​337+313<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumdiphosphat ist eine anorganische chemische Verbindung des Kaliums aus der Gruppe der Diphosphate die normalerweise als Trihydrat vorliegt.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Kaliumdiphosphat kann durch Dehydration von Dikaliumhydrogenphosphat bei 350 – 400 °C gewonnen werden.<ref name="Arthur D. F. Toy">Arthur D. F. Toy: The Chemistry of Phosphorus: Pergamon Texts in Inorganic Chemistry. Elsevier, 2013, ISBN 978-1-4831-4741-3, S. 513 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{2 \ K_2HPO_4 \longrightarrow K_4P_2O_7 + H_2O}</math>

Ebenfalls möglich ist die Gewinnung durch Reaktion von Kaliumcarbonat mit Phosphorpentoxid.<ref name="Govindhan Dhanaraj, Kullaiah Byrappa, Vishwanath Prasad, Michael Dudley">Govindhan Dhanaraj, Kullaiah Byrappa, Vishwanath Prasad, Michael Dudley: Springer Handbook of Crystal Growth. Springer Science & Business Media, 2010, ISBN 978-3-540-74761-1, S. 740 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{2 \ K_2CO_3 + P_2O_5 \longrightarrow K_4P_2O_7 + 2 \ CO_2}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Kaliumdiphosphat ist ein weißer hygroskopischer Feststoff, der sehr leicht löslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" /> Das Trihydrat wandelt sich bei 180 °C zum Monohydrat und bei 330 °C in das Anhydrat um.<ref name="Dale L. Perry" />

Verwendung[Bearbeiten]

Kaliumdiphosphat wird in Textilhilfsmitteln zur Verhütung von Härte-Niederschlägen, als Seifenzusatz, zur kathodischen Abscheidung von Zinn oder Zinn-Gold-Legierungen, zur Wasserstoffperoxid-Stabilisierung, zur Tonreinigung und bei Erdölbohrungen verwendet.<ref name="RömppOnline" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />