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Kaliumethanolat

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Strukturformel
Ethanolation Kaliumion
Allgemeines
Name Kaliumethanolat
Andere Namen
  • Kaliumethylat
  • Kaliumethoxid
Summenformel C2H5KO
Kurzbeschreibung

weißes bis gelbliches Pulver<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 213-029-0
ECHA-InfoCard 100.011.845
PubChem 23670592
ChemSpider 63375
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 84,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,83 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

260 °C (unter Sauerstoffausschluss)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.011.845">Eintrag zu Potassium ethanolate in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Kaliumethanolat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 251​‐​314
EUH: 014
P: 235​‐​260​‐​280​‐​303+361+353​‐​304+340+310​‐​305+351+338<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumethanolat ist ein leichtentzündliches, weißes bis gelbliches Pulver aus der Gruppe der Alkoholate und wird zumeist als starke Base eingesetzt.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Kaliumethanolat kann aus Ethanol und Kalium hergestellt werden, beispielsweise in Dichlormethan als Lösungsmittel:<ref>Masamitsu Nagano, Martha Greenblatt: Preparation of reduced molybdenum oxides (MoO2MoO3) by a sol-gel method. In: Journal of Non-Crystalline Solids. Band 101, Nr. 2–3, Mai 1988, S. 255–262, doi:10.1016/0022-3093(88)90161-5.</ref>

<math>\mathrm{2 \ CH_3CH_2OH + 2 \ K \longrightarrow 2 \ CH_3CH_2OK + H_2}</math>

Chemische Eigenschaften[Bearbeiten]

Kaliumethanolat ist nur unter Feuchtigkeitsausschluss beständig. Mit Luftfeuchtigkeit bzw. Wasser reagiert die Verbindung in einer stark exothermen Reaktion unter Bildung von Ethanol und Kalilauge:

<math>\mathrm{CH_3CH_2OK + H_2O \longrightarrow CH_3CH_2OH + KOH (aq)}</math>

Kaliumethanolat entwickelt mit Aluminium oder Zink das explosionsgefährliche Gas Wasserstoff. Zwischen 90 und 100 °C ist die Verbindung selbstentzündlich.<ref name="GESTIS" />

Verwendung[Bearbeiten]

Kaliumethanolat wird als starke Base in der Synthese genutzt. Es wird weiterhin zum alkalischen Firnisabbau verwendet.<ref>Fraunhofer IRB: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kaliumeintrag in die Maloberfläche (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />