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Kaliumhydrogensulfid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Kristallstruktur von Kaliumhydrogensulfid
Allgemeines
Name Kaliumhydrogensulfid
Andere Namen

Kaliumbisulfid

Summenformel KHS
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Kaliumhydrogensulfid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-182-9
ECHA-InfoCard 100.013.803
PubChem 102109
ChemSpider 92246
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 72,17 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte
  • 1,70 g·cm−3 (Hemihydrat)<ref name="GESTIS" />
  • 1,69 g·cm−3<ref name="William M. Haynes">William M. Haynes: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 95th Edition. CRC Press, 2015, ISBN 978-1-4822-0868-9, S. 82 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Schmelzpunkt

450–510 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

leicht in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="ECHA">Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Potassium hydrogensulphide im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum (Achtung: Anstelle des obigen defekten Links dürfte Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/industry dieser Link korrekt sein.)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 228​‐​251​‐​302+332​‐​317​‐​351​‐​373
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumhydrogensulfid ist eine anorganische chemische Verbindung des Kaliums aus der Gruppe der Hydrogensulfide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Kaliumhydrogensulfid kann durch Reaktion von Kaliumamid mit Schwefelwasserstoff in Ammoniak als Lösungsmittel gewonnen werden.<ref name="DOI10.1002/zaac.19814730214">H. Jacobs, C. Erten: Über Kaliumhydrogensulfid, KHS. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 473, 1981, S. 125, doi:10.1002/zaac.19814730214.</ref>

Es kann auch durch Sättigung einer Kaliumhydroxid-Lösung mit Schwefelwasserstoff gewonnen werden.<ref name="RömppOnline">Eintrag zu Kaliumsulfide. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

<math>\mathrm{KOH + H_2S \longrightarrow KHS + H_2O}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Kaliumhydrogensulfid ist ein farbloser stark hygroskopischer zerfließlicher Feststoff, der leicht löslich in Wasser ist. Er wird an Luft schnell gelb unter Bildung von Polysulfiden und Schwefelwasserstoff. Er tritt normalerweise als Hemihydrat auf, das bei 175–200 °C sein Kristallwasser abspaltet. Beim Schmelzen bildet er eine dunkelrote Flüssigkeit.<ref name="GESTIS" />

Verwendung[Bearbeiten]

Kaliumhydrogensulfid wird in der organischen Chemie zur Herstellung von Thiolen verwendet.<ref name="Joachim Buddrus, Bernd Schmidt">Joachim Buddrus, Bernd Schmidt: Grundlagen der Organischen Chemie. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2015, ISBN 978-3-11-033105-9, S. 352 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />