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Kalmus (Art)

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Kalmus

Kalmus (Acorus calamus)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Kalmusartige (Acorales)
Familie: Kalmusgewächse (Acoraceae)
Gattung: Kalmus (Acorus)
Art: Kalmus
Wissenschaftlicher Name
Acorus calamus
L.

Der (Indische) Kalmus (Acorus calamus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kalmus (Acorus) innerhalb der Familie Kalmusgewächse (Acoraceae). Diese Sumpfpflanze stammt aus Asien, wurde im 16. Jahrhundert (lateinisch als Calamus aromaticus) in Mitteleuropa eingebürgert und ist auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Köhler’s Medizinal-Pflanzen in naturgetreuen Abbildungen mit kurz erläuterndem Texte (Plate 17) BHL303596 - clean.jpg
Illustration aus Köhler’s Medizinal-Pflanzen
Datei:Acorus calamus kz1.JPG
Typisch gewelltes Blatt
Datei:Acorus calamus kz2.JPG
Rhizom
Datei:Acorus calamus seeds.jpg
Samen
Datei:Acorus calamus sl53.jpg
Blütenteile

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Kalmus ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 100, seltener bis 120 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein fleischiges, etwa daumenstarkes, aromatisch kampferartig riechendes Rhizom, das etwa 1,5 bis 5 % ätherisches Öl enthält. Die Vermehrung erfolgt in Mitteleuropa ausschließlich vegetativ über das Wachstum der Rhizome. Der Stängel ist dreikantig und zweizeilig beblättert.

Die schwertförmigen Laubblätter sind unifazial und erinnern an die der Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus). Im Gegensatz zu dieser ist Kalmus im frischen Zustand aber etwas heller und eher gelbgrün gefärbt. Zudem sind die Ränder an manchen Stellen typischerweise stark gewellt.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Es sieht so aus, als ob der Blütenstand seitlich stehen würde; dabei handelt es sich um einen 4 bis 10 Zentimeter langen, grünlichen bis rötlichen Kolben. Die Spatha bildet die scheinbare Verlängerung des Stängels. Die zwittrigen Blüten sind unscheinbar (3 bis 4 Millimeter breit), dreizählig und pentazyklisch, bestehen also aus fünf Blütenblattkreisen. Die gelblich-grünen Blütenhüllblätter sind gleichgestaltet (Perigonblätter/Tepalen); sie sind kapuzenförmig und kürzer als 1 Millimeter. Sie sind anfangs gelbgrün oder grün und werden später hellbraun; sie blühen von Grund gegen die Spitze zu nacheinander auf.<ref name="Riedl1980" />

Die Früchte reifen in Mitteleuropa nicht.

Chromosomenzahl[Bearbeiten]

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24, 36, 42, 44, 45 oder 66.<ref name="IPCN" />

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Heimat des Kalmus ist Asien und Nordamerika.<ref name="POWO" /> Kalmus ist in Mittel- und Osteuropa bis Ostsibirien und in Ägypten eingebürgert. In Europa siedelte sich der Kalmus Ende des 16. Jahrhunderts an. Es gibt Vorkommen fast in allen Ländern Europas außer in Portugal, Griechenland, Nordmazedonien, Montenegro, Island, Spitzbergen und auf Inseln im Mittelmeerraum.<ref name="Euro+Med" />

Kalmus zählt zu den Röhrichtpflanzen. Er besiedelt in Mitteleuropa insbesondere in Marschland die Uferzonen nährstoffreicher, stehender und langsamfließender, sonnenwarmer Gewässer. Der Kalmus ist von der planaren bis zur montanen Höhenstufe anzutreffen. Er steigt in den Alpen bis etwa 1100 Meter auf.<ref name="Riedl1980" /> Acorus calamus ist eine Charakterart des Acoretum aus dem Verband Phragmition.<ref name="Oberdorfer2001" />

Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 5w+ (überschwemmt aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).<ref name="InfoFlora" />

Systematik[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung von Acorus calamus erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 324.<ref name="Euro+Med" /> Synonyme für Acorus calamus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. sind: Acorus angustatus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Acorus angustifolius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schott, Acorus aromaticus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gilib., Acorus belangeri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schott, Acorus calamus var. angustifolius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Schott) Engl., Acorus calamus var. belangeri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Schott) Engl., Acorus calamus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. var. calamus, Acorus calamus var. europeus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Acorus calamus var. vulgaris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L., Acorus calamus subsp. vulgaris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Ehrh., Acorus calamus-aromaticus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Clairv., Acorus casia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bertol., Acorus commersonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schott, Acorus europaeus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dumort., Acorus flexuosus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Acorus floridanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Acorus odoratus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam., Acorus terrestris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Spreng., Acorus verus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Raf.<ref name="POWO" />

Von Acorus calamus gibt es je nach Autor mehrere Varietäten oder keine Subtaxa:

Datei:Kalmusöl.JPG
Ätherisches Kalmusöl

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Die Blätter enthalten bis zu 20 % Stärke, hinzu kommen 1,5 bis 3,5 % Ätherisches Öl, unter anderem Asaron und Eugenol sowie verschiedene Gerb- und Bitterstoffe, unter anderem Acorenon. Das Rhizom enthält zwischen 1,7 und 9,3 % ätherische Öle. Daneben finden sich – vorwiegend in den oberirdischen Pflanzenteilen – Ascorbinsäure (bis 130 mg/100 g) und Proanthocyanidine sowie im Rhizom Cholin (etwa 125 mg/100 g), Fettsäuren (Arachidonsäure, Linolsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure und Stearinsäure) und weitere Kohlenhydrate (Fructose, Glucose und Maltose).<ref name="Hager_F2_DrogenAK"></ref>

Datei:Acorus calamus 'Variegatus' kz01.jpg
Acorus calamus ‘Variegatus’

Verwendung[Bearbeiten]

Kalmus wird in mehreren Sorten als Zierpflanze verwendet.

Kalmus hat eine Bedeutung als traditionelle Medizinpflanze der asiatischen und der vor allem das Rhizom verwendenden antik-mittelalterlichen Medizin, die (lateinisch als calamus aromaticus oder kurz calamus – womit aber wohl (als „indischer“ Kalmus) auch Andropogon-Arten und die Sumpf-Schwertlilie gemeint gewesen sein könnten<ref name="Beßler1959" /> – oder acorus<ref>Wouter S. van den Berg (Hrsg.): Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï. Hrsg. von Sophie J. van den Berg, N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill, Leiden 1917, S. 195–196.</ref> bezeichnet) seit dem 12. Jahrhundert auch in Europa bekannt und als Heilpflanze verwendet wurde.<ref>Ulrich Stoll: Kalmus, Gilge und Würzhalm. Anmerkungen zu einer alten Verwechslungsgeschichte. In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte. Band 15, 1992, S. 227–242, hier: S. 235–236.</ref> Auch von indigenen Völkern Nordamerikas wird Kalmus für medizinische Bäder, Räucherungen sowie für Teezubereitung und als Gewürz verwendet.<ref name="am32">Alberts und Mullen, S. 32.</ref>

Vom Kalmus wird vor allem der Wurzelstock (Calami rhizoma) verwendet, der im September und Oktober geerntet wird. Aus den Rhizomen wird das Kalmusöl gewonnen, das in der Heilkunde und bei der Parfüm- und Likörherstellung (hier hauptsächlich für Magenbitter) verwendet wird. Kalmus gilt als kräftigend, die Magensekretion fördernd und appetitanregend.<ref>Rudolf Fritz Weiss: Lehrbuch der Phytotherapie. 5. Auflage. Stuttgart 1982, S. 60–62.</ref> Weiters soll Kalmus gegen Flatulenzen (Blähungen), Verdauungsstörungen, Gastritis und Magengeschwüre helfen. Er könne auch gegen Erschöpfung und Schwäche infolge von Magen-Darm-Beschwerden sowie Krämpfe infolge von Flatulenzen eingesetzt werden.<ref></ref>

Das Kauen der Wurzel soll stimmungsaufhellend sein und in höherer Dosis leichte Halluzinationen verursachen, wofür die enthaltenen Asarone verantwortlich gemacht werden. Der Wurzel und den Asaronen werden auch aphrodisierende Eigenschaften zugeschrieben. Asarone wirken allerdings mutagen, karzinogen sowie reproduktionstoxisch,<ref name="Hager_F2_DrogenAK" /> während die angegebenen positiven Wirkungen wissenschaftlich nicht nachgewiesen sind.<ref name="am32" />

Namen[Bearbeiten]

Der im heutigen Deutschen verbreitete Trivialname Kalmus mit den Varianten Kalmes und Kalmser ist seit mittelhochdeutscher Zeit belegt als kalmus(z) und geht über lateinisch calamus (später auch Calamus aromaticus<ref>Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 137.</ref><ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 165 („Calamus aromaticus – kalmuß, Canna persidis, Calamus, hasap“).</ref><ref>Vgl. auch Ute Obhof: Rezeptionszeugnisse des „Gart der Gesundheit“ von Johann Wonnecke in der Martinus-Bibliothek in Mainz – ein wegweisender Druck von Peter Schöffer. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018, S. 25–38, hier: S. 33 (Calamus aromaticus „kalmusz“).</ref>) auf griechisch κάλαμος kálamos ‚Halm, Rohr, Schilf‘ zurück; denselben Ursprung haben verschiedene Bezeichnungen für schilfartige Gräser in den slawischen Sprachen wie russisch камыш kamyš ‚Simse’. Ebenfalls davon abgeleitet ist das Wort Karamell. „Falscher Kalmus“ ist eine Bezeichnung für die auch Wasser-Schwertlilie (im Mittelalter auch fälschlich acorus) genannte Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus). Ein weiterer gebräuchlicher Trivialname für den Kalmus durch sein Aroma und seine historische Verwendung ist auch Deutscher Ingwer.

Synonyme: Gelbe Gilge,<ref>Vgl. etwa Ute Obhof: Rezeptionszeugnisse des „Gart der Gesundheit“ von Johann Wonnecke in der Martinus-Bibliothek in Mainz – ein wegweisender Druck von Peter Schöffer. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018, S. 25–38, hier: S. 32 (Acorus „gellgilgen“).</ref> Gewöhnlicher Kalmus,<ref>Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer, Stuttgart (1995) 2., überarbeitete und erweiterte Auflage ebenda 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 86.</ref> Kaninchenwurz, Kaninchenwurzel, Karremanswurz, Karremanswurzel, Schwertheu, Magenbrand, Magenwurz, Nagenwurz, Ackerwurz, Würtzriedt, Gewürzkalmus, Rotting, Zehrwurz;<ref name="Marzell" /> auch Deutscher Ingwer.<ref>Kalmus – „Deutscher Ingwer“. Auf www.ptaheute.de.</ref>

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Elfrune Wendelberger: Pflanzen der Feuchtgebiete – Gewässer, Moore, Auen. Büchergilde Gutenberg, München 1986, ISBN 3-7632-3265-6 (Originalausgabe: BLV, München / Wien / Zürich 1986, ISBN 3-405-12967-2).
  • Andreas Alberts, Peter Mullen: Aphrodisiaka aus der Natur. Von Alraune bis Zauberpilz; Bestimmung, Wirkung, Verwendung. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09232-1.
  • Kurt Schneider, Johann Jurenitsch: Kalmus als Arzneimittel: Nutzen oder Risiko? In: Die Pharmazie. Band 47, Nr. 2, Februar 1992, ISSN 0031-7144, S. 79–85.
  • Manfred Mücke: Über den Bau und die Entwicklung der Früchte und über die Herkunft von Acorus calamus L. In: Botanische Zeitung, I. Abteilung 1908, Heft 1, S. 1–23.
  • Ulrich Stoll: Kalmus, Gilge und Würzhalm. Anmerkungen zu einer alten Verwechslungsgeschichte. In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 15, 1992, S. 227–242.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="POWO"> Rafaël Govaerts (Hrsg.): Acorus calamus. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="IPCN"> Kalmus auf FloraWeb.deVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="InfoFlora"> Acorus calamus L. In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Oberdorfer2001"> </ref> <ref name="Riedl1980"> Harald Riedl: Familie Araceae. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 3. Auflage, Band II, Teil 1. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1980, ISBN 3-489-54020-4, S. 323–325. </ref> <ref name="Euro+Med"> E. von Raab-Straube (2018+): Acoraceae. Datenblatt Acorus calamus In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="Marzell"> Heinrich Marzell, Heinz Paul: Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. I, Leipzig 1943 (Köln 2000, Nachdruck), S. 110 ff.; siehe dort auch weitere, mundartliche und ältere Bezeichnungen. Marzells Quellen: calamus (aromaticus), canna persidis, ciparus  Hermann Fischer, Mittelalterliche Pflanzenkunde, München 1929, S. 257; acorus verus, acorus legitimus  Caspar Bauhin, Pinax theatri botanici, sive Index in Theophrasti, Dioscoridis, Plinii et Botanicorum qui a saeculo scripserunt opera etc., Basileae 1671 (Basileae 1623), S. 34; kalmus(z)  Hortus Sanitatis, germanice, Mainz (Peter Schöffer) 1485, S. 127 &c.; Kalmes  @1@2Vorlage:Toter Link/www.woerterbuchnetz.deJ./W. Grimm, Deutsches Wörterbuch V, 1873, S. 73 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) &c.; Kalmser, Gewürzkalmus, Nagenwurz, Magenbrand, Zehrwurz  Friedrich Holl, Wörterbuch deutscher Pflanzennamen, Erfurt 1833, S. 184; Kaninchenwurz, Karremanswurzel  Georg Arends, Volkstümliche Namen der Arzneimittel, Drogen, Heilkräuter und Chemikalien: Eine Sammlung der im Volksmunde gebräuchlichen Benennungen und Handelsbezeichnungen, 11. Aufl. Berlin 1930, S. 140f.; Schwertheu  P. A. Nemnich, Allgemeines Polyglotten-Lexikon der Naturgeschichte I, Hamburg/Halle (Leipzig) 1793, S. 35; Magenwurz  Heinr. Gottfr. Graf v. Mattuschka, Flora Silesiaca oder Verzeichnis der in Schlesien wildwachsenden Pflanzen I, Breslau/Leipzig 1776, S. 305; Ackerwurz, Würtzriedt  Jacobus Theodorus Tabernaemontanus/Nicol. Braun, Neuw Kreuterbuch. Das ander Theyl, Frankfurt a. M. 1591, S. 327 &c.; Ackermann  Thomas Pancovius/Barth. Zornn, Herbarium oder Kräuter- und Gewächs-Buch ..., Cölln an der Spree 1673, S. 10 &c.; Rotting  Carl Jakob Durheim, Schweizerisches Pflanzenidiotikon. Ein Wörterbuch von Pflanzenbenennungen in den verschiedenen Mundarten der deutschen, französischen und italienischen Schweiz, Bern 1856, S. 4.</ref> <ref name="Beßler1959"> Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 165–166. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kalmus (Acorus calamus) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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