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Kaluga

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Stadt
Kaluga
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Datei:Kaluga city, nowadays (collage).jpg
Kaluga
Flagge Wappen
Datei:Flag of Kaluga.svg
Flagge
Datei:Coat of Arms of Kaluga.svg
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Kaluga
Stadtkreis Kaluga
Innere Gliederung 3 Stadtkreise
Bürgermeister Dmitri Rasumowski
Erste Erwähnung 1371
Stadt seit 1371
Fläche Vorlage:FormatNumDef
Bevölkerung Vorlage:FormatNum Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte Vorlage:FormatNum Einwohner/km²
Höhe des Zentrums Vorlage:Höhe/Fmt m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 4842
Postleitzahl 2480xx
Kfz-Kennzeichen 40
OKATO Falsches FormatVorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/OKATO_Format
Website kaluga-gov.ru
Geographische Lage
Koordinaten 54° 32′ N, 36° 16′ OKoordinaten: 54° 32′ 0″ N, 36° 16′ 0″ O
 {{#coordinates:54,533333333333|36,266666666667|primary
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Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Kaluga
Liste der Städte in Russland

Kaluga (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine russische Stadt an der Oka, rund 190 km südwestlich von Moskau. Sie hat 325.000 Einwohner (Stand: 2025).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Kaluga
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
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Vorlage:Farbe Temperatur (°C)   Vorlage:Farbe Niederschlag (mm)
Quelle: Roshydromet

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Kaluga ist eine rajonfreie administrativ-territoriale Einheit (Stadt). Im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung bildet Kaluga mit 73 umliegenden Dörfern den Stadtkreis Gorod Kaluga (Stadt Kaluga).

Die Fläche der eigentlichen Stadt Kaluga beträgt 168,8 km², die des Stadtkreises 543,0 km². Das Territorium der Stadt ist in drei Bezirke unterteilt:

Stadtbezirk
(gorodskoi rajon)
Russischer
Name
Einwohner
()<ref name="einwohner_aktuell" />
Bemerkung
Leninski Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Vorlage:FormatNum benannt nach Lenin
Moskowski Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Vorlage:FormatNum benannt nach Moskau
Oktjabrski Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Vorlage:FormatNum benannt nach Oktober, bezogen auf die Oktoberrevolution

Anmerkung: Volkszählungsdaten<ref name="einwohner_aktuell" />

Flagge und Wappen[Bearbeiten]

Das Stadtwappen zeigt auf blauem Grund einen weißen Wellenbalken für die Oka, darüber die Zarenkrone. Die Stadtflagge basiert auf dem Wappen, zeigt aber noch in rotem Streifen am Liek einen fliegenden Satelliten vom Typ Sputnik 1, da Kaluga als Wiege der russischen Raumfahrt gilt.

Geschichte[Bearbeiten]

Kaluga wurde 1371 als Festung das erste Mal urkundlich erwähnt, die Stadt entstand als Grenzfestung im Südwesten des Moskauer Reiches. Nach 1500 bildete es kurzzeitig ein eigenes unabhängiges Fürstentum. 1606/07 war Kaluga Zentrum des Bauernaufstandes unter Iwan Bolotnikow.

Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert entwickelte sich Kaluga zu einer Handelsstadt, da sie auf der Route zwischen Moskau und der Ukraine lag. 1718 ließ Peter I. hier eine Segel- und 1720 eine Papiermanufaktur errichten.

Im 18. und 19. Jahrhundert wurden hochrangige Gegner Russlands nach Kaluga verbannt. Dazu gehörte von 1786 bis 1787 der letzte Krim-Khan Şahin Giray, nachdem er auf den Thron des Khans verzichtet hatte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Awarenführer Imam Schamil lebte von 1860 bis 1869 in Kaluga im Exil. Der Imam und seine Familie bewohnten ein dreistöckiges Steinhaus, das an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert von dem Provinz-Architekten Iwan D. Jasnygin für den Großhändler Iwan G. Bilibin erbaut wurde. Dieses Haus in der Puschkin-Straße 4 heißt heute „Haus des Schamil“ und beherbergt Ausstellungsräume des Heimatmuseums.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2022-08-15; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Während des Vaterländischen Krieges machte sich Kaluga einen Namen, als die in der Stadt stationierten Truppen Kutusows ein Ausweichen der napoleonischen Truppen nach Süden verhinderten.

Kaluga war im Kaiserreich seit 1796 Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements, das bis 1929 im Rahmen der RSFSR der Sowjetunion bestand.

Mit der Gründung eines Physik-Institutes 1892 wurde der Grundstein für die Forschungstätigkeit in Kaluga gelegt, sein Gründer Konstantin Ziolkowski gilt als Vater der russischen Raumfahrt, sein ehemaliges Wohnhaus ist heute ein Museum, das zeigt, wie der Erfinder lebte und an seinen Modellen bastelte. Außerdem gibt es in der Stadt ein bedeutendes Raumfahrtmuseum. Dadurch gilt Kaluga als „Wiege der Kosmonautik“.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Kaluga während der Schlacht um Moskau am 12. Oktober 1941<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> von der Wehrmacht besetzt. Der amerikanische Historiker Timothy Snyder behauptet: „Nach den Erfahrungen während der Stalinschen Säuberungen begrüßten zahlreiche Einwohner der Stadt die einrückenden Einheiten der Wehrmacht mit Brot und Salz“.<ref>Timothy Snyder: Black Earth. London 2015, S. 195.</ref> Im Ort entstand ein jüdisches Ghetto.

Doch schon am 30. Dezember 1941 wurde die Stadt von der Roten Armee befreit. Die Bewohner von Kaluga hießen die Soldaten der Roten Armee mit Brot und Salz willkommen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Deutsche Wehrmacht hatte die Stadt bei ihrem Rückzug in Brand gesteckt, zahlreiche Gebäude gesprengt und auch das Ghetto angezündet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Ziolkowski-Museum war von ihnen besudelt und ausgeraubt worden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> In der Folgezeit bestand in der Stadt das Kriegsgefangenenlager 107 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.<ref>Erich Maschke (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref> Im Juli 1944 wurden polnische Soldaten der Heimatarmee, die sich gegen den Eintritt in die Rote Armee wehrten, dorthin in ein Strafgefangenenlager deportiert.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1897 49.513
1939 89.396
1959 134.235
1970 210.906
1979 265.013
1989 311.399
2002 334.751
2010 324.698

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft[Bearbeiten]

Heute ist Kaluga der Verwaltungssitz der Oblast Kaluga und eine bedeutende Forschungs- und Industriestadt.

Am 28. November 2007 eröffnete Volkswagen in Kaluga ein Montagewerk, um die Importzölle in Höhe von damals 25 % durch Montage vor Ort zu sparen. Die Volkswagen Group Rus hat ihren Sitz in Kaluga (Details zum Montagewerk dort).<ref>[1] Volker Tietz: China macht sich in Russland breit – und produziert in deutschen Werken Autos 30. April 2023</ref>

Die Volvo Group errichtete eine LKW-Fabrik in Kaluga. Ende Februar 2022 wurden Produktion und Verkauf in Russland gestoppt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Deutsche Presse-Agentur: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> PSA Peugeot Citroën<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> eröffnete 2010 gemeinsam mit Mitsubishi einen Produktionsstandort in Kaluga.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (26. April 2010)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (Film)</ref>

Anfang Juni 2014 eröffnete der Automobilzulieferer Continental AG im Industriepark „Kaluga Süd“ eine neue Produktionsstätte für PKW-Reifen, Motorsteuergeräte und Kraftstoffpumpen, nahe den Montagewerken von Volkswagen, Volvo und PSA.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. 11. Juni 2014: Neues Werk: Continental baut in Kaluga aus</ref> Der französische Zulieferer Faurecia plante 2011, in Kaluga Abgasanlagen und Innenraumsysteme für die ansässigen Automobilhersteller zu produzieren.<ref>Faurecia to establish two plants in Russia 9. Januar 2012</ref>

Das Kalugaer Turbinenwerk baut Generatoren und anderes zur großtechnischen Erzeugung von elektrischem Strom.<ref>https://paoktz.ru (englisch)</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Die Fernstraße M3 Ukraina verbindet Kaluga und die 200 km entfernte russische Hauptstadt Moskau. Die M3 wird bei Kaluga von der R132 gekreuzt, die nach Tula (100 km südostöstlich) und nach Rjasan (150 km nordnordöstlich) führt.

Die R92 verbindet Kaluga und Orjol (210 km südlich) miteinander.

Sport[Bearbeiten]

In der Stadt ist der FK Kaluga beheimatet.<ref>FK Kaluga</ref>

Trivia[Bearbeiten]

Am 13. Oktober 2000 wurde der Asteroid (8150) Kaluga nach der Stadt benannt.

Weiterführende Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Datei:Mgtu-kaluga.jpg
Kalugaer Campus der Staatlichen Technischen Universität Moskau
  • Abteilung der Nordöstlichen Akademie für Staatsdienst Kaluga
  • Filiale der Internationalen Slawischen G.-R.-Derschawin-Universität
  • Filiale der Russischen Staatlichen Agraruniversität
  • Filiale der Staatlichen Technischen Universität Moskau
  • Filiale des A.-S.-Gribojedow-Instituts für internationales Recht und Ökonomie
  • Filiale des Allrussischen Ferninstituts für Finanzen und Ökonomie
  • Filiale des Geisteswissenschaftlich-Ökonomischen Instituts Moskau
  • Staatliche K.-E.-Ziolkowski-Universität Kaluga<ref>https://tksu.ru</ref>

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Stadt Kaluga unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Bekannte Einwohner[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kalugaer Boden. The Kaluga's Land. Semlja Kaluschskaja. Bild-Text-Band. Dreisprachig: russisch, englisch, deutsch. Moskau 1977<ref>Ohne ISBN, Großformat, 143 Seiten</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

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[[wikt:Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.|Wiktionary: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.]] – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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