Kanton Schraplau
| Königreich Westphalen | |
|---|---|
| Kanton Schraplau | |
| Departement | Departement der Saale |
| Arrondissement | Halle |
| Hauptort des Kantons | Schraplau<ref name="lwl">Königliches Decret, wodurch die Eintheilung des Königreichs in acht Departements angeordnet wird. Verzeichniß der Departements, Districte, Cantons und Communen des Königreichs. In: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Projekt Westfälische Geschichte. 1807, S. 185 (lwl.org [PDF; 4,9 MB; abgerufen am 1. Januar 2014]).</ref> |
| Fläche | 2,32<ref name="bertuch">Friedrich Justin Bertuch (Hrsg.): Allgemeine geographische Ephemeriden. Mit Charten und Kupfern. Sechs und dreißigster Band. Verlage des Landes-Industrie-Comtoirs, Weimar 1811, S. 56 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 1. Januar 2014]).</ref> Quadratmeilen |
| Einwohner | 4259<ref name="bertuch" /> |
| Dörfer und Weiler | 9<ref name="lwl" /> |
| Städte | 1 |
Der Kanton Schraplau war eine Verwaltungseinheit im Distrikt Halle des Departements der Saale im napoleonischen Königreich Westphalen. Hauptort des Kantons und Sitz des Friedensgerichts war Schraplau im heutigen Saalekreis. Der Kanton umfasste 11 Gemeinden und mehrere Weiler,<ref name="lwl" /> war bewohnt von 4259 Einwohnern und hatte eine Fläche von 2,32 Quadratmeilen.<ref name="bertuch" /> Er war aus einem Teil des Distrikts Schraplau des magdeburgischen Anteils der Grafschaft Mansfeld hervorgegangen.<ref>Handbuch über das Königreich Westphalen. Zur Belehrung über Land und Einwohner, Verfassung, Verwaltung und äußere Verhältnisse des Staates überhaupt und seine einzelnen Theile insonderheit, nebst einem Verzeichnisse der vornehmsten Hof und Staatsbeamten. Hemmerde und Schwedtschke, Halle 1808, S. 203 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 1. Januar 2014]).</ref> Kantonsnotar war Weimann<ref>Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Westphalen. Gebrüder Hahn, Hannover 1811, S. 242 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 1. Januar 2014]).</ref> und Friedensrichter war Löw.<ref>Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Westphalen. Gebrüder Hahn, Hannover 1811, S. 223 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 1. Januar 2014]).</ref>
Die zum Kanton gehörigen Ortschaften waren:<ref>Handbuch über das Königreich Westphalen. Zur Belehrung über Land und Einwohner, Verfassung, Verwaltung und äußere Verhältnisse des Staates überhaupt und seine einzelnen Theile insonderheit, nebst einem Verzeichnisse der vornehmsten Hof und Staatsbeamten. Hemmerde und Schwedtschke, Halle 1808, S. 208 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 21. Dezember 2023]).</ref>
- Schraplau
- Oberröblingen mit Unterröblingen
- Wansleben mit Amsdorf und Köchstedt
- Asendorf und Dornstedt
- Alberstedt
- Schafsee
- Oberesperstedt
- Unteresperstedt
- Steuden mit Etzdorf
- Stedten
Anmerkungen/Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Halle | Alsleben | Cönnern | Dieskau | Fienstedt | Gerbstedt | Glaucha | Halle-Land | Helfta | Leimbach | Löbejün | Mansfeld | Neumarkt | Oppin | Polleben | Schraplau | Seeburg | Wettin | Eisleben (ab 1808) | Endorf (ab 1808) | Hettstedt (ab 1808) | Wippra (ab 1808) Vorlage:Klappleiste/Ende