Karakelong
| Karakelong
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Molukkensee, Philippinensee | |||||
| Inselgruppe | Talaudinseln | |||||
| Geographische Lage | 4° 18′ N, 126° 48′ O
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| Fläche | 970 km² | |||||
| Höchste Erhebung | 650 m | |||||
| Hauptort | Melonguane | |||||
Karakelong (Karakelang, Pulau Karakelong) ist die größte Insel der indonesischen Talaudinseln.
Geographie[Bearbeiten]
Die Talaudinseln liegen nordöstlich von Sulawesi und bilden den Regierungsbezirk Talaud der Provinz Nord-Sulawesi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Zwischen den Talaudinseln und Sulawesi liegen die Sangihe-Inseln. Nordöstlich von Karakelong liegen etwas abseits die Nanusa-Inseln, südwestlich Karakelong vorgelagert die Inseln Salibabu und Kaburuang.<ref name="Mil">Der große Weltatlas, Millennium House, 2009, ISBN 978-1-921209-31-4.</ref>
Hauptort des Regierungsbezirks ist Melonguane im Südwesten von Karakelong. In ihm lebten 2010 etwa 1600 Menschen. Etwas nördlich davon befindet sich der Ort Niampak (500 Einwohner). Weitere Ortschaften sind im Norden Essang (400 Einwohner) und Gemeh (600 Einwohner), Beo (1000 Einwohner) an der Westküste und an der Ostküste Rainis (700 Einwohner).<ref name="Mil" /><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Liste der Verwaltungseinheiten Indonesiens bis runter auf die Desas 2010 ( vom 6. April 2013 im Internet Archive) (englisch; PDF; 5,9 MB)</ref>
Karkelong ist etwa 970 km² groß. Der höchste Berg ist 650 m hoch.<ref name="Koch">André KOCH, Evy ARIDA, Awal RIYANTO & Wolfgang BÖHME: Islands between the realms: a revised checklist of the herpetofauna of the Talaud Archipelago, Indonesia, with a discussion about its biogeographic affinities, 2009, abgerufen am 1. Januar 2018.</ref> Neben der Küstenvegetation und Plantagen finden sich auf der Insel auch Buschland und Dschungel.<ref name="Tour">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.TOURISM POTENTIAL IN THE ISLAND OF KARAKELONG, NORTH SULAWESI, Berkala Arkeologi Vol.32 Edisi No.2/November 2012 ( des Vorlage:IconExternal vom 2. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 1. Januar 2018.</ref>
Fauna[Bearbeiten]
Erst Ende des 20. Jahrhunderts „entdeckte“ der Ornithologe Frank Lambert auf Karakelong die der Wissenschaft bisher unbekannten Karakelong-Kielralle (Amaurornis magnirostris) und Talaudinselralle (Gymnocrex talaudensis). Ebenfalls endemisch sind hier der Diademlori (Eos histrio) und der Talaud-Flughund. Eine weitere Verbreitung hat die Südasiatische Wasserfledermaus. Weitere hier heimische Vogelarten sind zum Beispiel der Mönchs-Raupenfänger (Edolisoma tenuirostre), der Zimt-Paradiesschnäpper (Terpsiphone cinnamomea), der Graukopf-Monarch (Monarcha cinerascens) und der Talautliest (Todiramphus enigma).<ref>Internet Bird Collection: Species with materials recorded in Karakelong Island, abgerufen am 1. Januar 2018.</ref> Zu den Pazifik-Boas gehört die hier heimische Candoia paulsoni.<ref name="Koch" />
Einwohner[Bearbeiten]
Die Mehrheit der Einwohner sind protestantische Christen. Die einheimische Sprache Talaud wird zu den malayo-polynesischen Sprachen gezählt.<ref>Ethnologue: Talaud, abgerufen am 1. Januar 2018.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Historische Funde gab es in den Höhlen der Insel. In der Balangingi-Höhle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) entdeckte man über 2000 Tonscherben, grüne und rote Glasperlen und Fragmente aus Bronze und Kupfer. Radiokarbonuntersuchungen von Holzkohle am Fundort ergaben ein Alter von etwa 950 Jahren.<ref name="Tour" />
Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]
Melonguane verfügt über einen Flughafen, den Flughafen Melonguane.<ref>airportia.com: Melangguane Airport MNA, abgerufen am 1. Januar 2018.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />