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Karl Emil Kirchner

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Karl Emil Kirchner

Karl Emil Kirchner (* 16. Januar 1845 auf dem Rittergut Quesitz; † 25. März 1899 in Radebeul)<ref name="Wegner">Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815-1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815-1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 454.</ref><ref name="IL">Illustrirte Zeitung Nr. 2909 vom 30. März 1899, S. 405.</ref> war ein sächsischer Generalleutnant.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten]

Er war der Sohn des Quesitzer Rittergutsbesitzers Karl Friedrich Kirchner und dessen Ehefrau Emilie, geborene Clark.<ref>laut Personenstandsunterlagen des Stadtarchivs Radebeul, Sterbeunterlagen Nr. 41/1899.</ref>

Militärlaufbahn[Bearbeiten]

Er trat im April 1861 in die sächsische Armee ein und nahm am Krieg gegen Preußen sowie später auch am Krieg gegen Frankreich teil.<ref>Eugen Schurig: Sachsens Generale der Gegenwart: Biogr. Skizzen nach auth. Quellen; [in 1 Bde]. Verlag d. "Kamerad", 1894 (google.com [abgerufen am 3. Mai 2023]).</ref> Im Verlauf seiner Militärkarriere in der Sächsischen Armee war Kirchner 1890/94 Kommandeur des Karabinier-Regiments (2. Schweres Regiment) und anschließend als Generalmajor Kommandeur der 1. Kavallerie-Brigade Nr. 23. Während dieses Kommandos war Kirchner gleichzeitig ab 31. März 1895 auch mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Inspekteurs der Militär-Reit-Anstalt in Dresden (König-Georg-Allee) beauftragt, einer von drei solchen Anstalten innerhalb des Deutschen Reichs. Am 13. April 1898 wurde ihm der Abschied unter gleichzeitiger Verleihung des Charakters als Generalleutnant z. D. gewährt.<ref>Sächsisches Kriegsministerium (Hrsg.): Königlich Sächsisches Militär-Verordnungsblatt. Nr. 9 vom 14. April 1898. S. 56.</ref>

Kirchner hatte Anfang Mai 1896 das Großkreuz des Franz-Joseph-Ordens erhalten.<ref>Sächsisches Kriegsministerium (Hrsg.): Königlich Sächsisches Militär-Verordnungsblatt. Nr. 18 vom 19. Mai 1896. S. 74.</ref> Am Lebensende trug er zahlreiche Orden und Ehrenzeichen, darunter das Komturkreuz II. Klasse des Albrechts-Ordens und des Verdienstordens, das Dienstauszeichnungskreuz, den sachsen-ernestinischen Hausorden (Komturkreuz II. Klasse), den sachsen-weimarischen Hausorden vom Weißen Falken (Komturkreuz II. Klasse), den japanischen Orden des Heiligen Schatzes (3. Klasse), den Orden der Krone von Italien (Komturkreuz), den mecklenburgischen Hausorden der Wendischen Krone (Ritterkreuz), den Stern zum preußischen Kronenorden II. Klasse, den russischen Sankt-Stanislaus-Orden (II. Klasse), den schwedischen Schwertorden (Kommandeur II. Klasse) sowie das Offizierskreuz der französischen Ehrenlegion.<ref name="adressbuch DD">@1@2Vorlage:Toter Link/digital.slub-dresden.deAdressbuch Dresden mit Vororten, 1899, VI. Theil: Radebeul, S. 385. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) Abgerufen am 2. September 2014.</ref>

Kirchner war 1898 noch in Dresden-Neustadt unter der Glacisstraße 1 gemeldet,<ref>Adressbuch Dresden mit Vororten, 1898, I. Theil, S. 268. Abgerufen am 2. September 2014.</ref> von wo er als Hauseigentümer mit seiner Ehefrau Ernstine Hedwig geb. Zschille nach Radebeul in die 1897 neuerrichtete, heute unter Denkmalschutz stehende Villa Schillerstraße 17 zog.<ref>Adressbuch Dresden mit Vororten, 1899, VI. Theil: Radebeul, S. 399. Abgerufen am 2. September 2014.</ref><ref>Adressbuch Dresden mit Vororten, 1915, VI. Theil: Radebeul, S. 457. Abgerufen am 2. September 2014.</ref> Dort starb er in der Nacht zum 25. März 1899.<ref name="IL" /> Die Beerdigung erfolgte auf dem Radebeuler Friedhof.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Todtenschau. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. September 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/digital.slub-dresden.de In: Dresdner Geschichtsblätter. Nr. 3, 1899, S. 200.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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