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Karl Obauer

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Karl Obauer (* 23. August 1953 in Werfen) ist ein österreichischer Koch und Hotelier, der mit seinem acht Jahre jüngeren Bruder Rudi das Restaurant-Hotel Obauer in Werfen (Salzburg) führt.

Werdegang[Bearbeiten]

Karl Obauer stammt aus einer Gastronomen-Familie in Werfen im Salzburger Land. Die Ausbildung machte er 1968 bis 1971 im „Bayrischen Hof“ in Salzburg. Danach folgten verschiedene Stationen in Österreich, Norwegen und der Schweiz, so 1974 bei „Sagafjord & Vistafjord“ auf der „Norwegian America Line“.<ref name=":0">Karl Obauer. Abgerufen am 12. Mai 2026.</ref>

1979 begann er mit der Modernisierung des Familienbetriebs in Werfen. In der Wintersaison ging er von 1979 bis 1984 als Küchenchef an den „Zürser Hof“ am Arlberg, wo auch sein Bruder kochte. Zwischendurch machte er 1981, 1982 und 1983 Praktika in Küche und Service im „Au Crocodile“ bei Émile Jung in Strasbourg und 1987 bei Leon de Lyon im „Lacombe“ in Lyon.<ref name=":0" />

1985 wurde ein Restaurantbesuch bei den Brüdern Obauer ein Schlüsselerlebnis für Johanna Maier.<ref>Johanna Maier. Abgerufen am 12. Mai 2026.</ref>

1996 wurden Karl und Rudolf Obauer mit zwei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnet, ein sehr seltener Vorgang, wenn nicht bereits vorher ein Stern verliehen war. Seit 1997 haben die Brüder verschiedene Kochbücher veröffentlicht.<ref name=":0" />

Ende Oktober 2026 stellt das Restaurant-Hotel Obauer den Betrieb nach 47 Jahren ein.<ref>Die Obauers hören auf. 10. Mai 2026, abgerufen am 11. Mai 2026.</ref>

Auszeichnungen Karl und Rudi Obauer[Bearbeiten]

Publikationen Karl und Rudi Obauer[Bearbeiten]

  • Das neue österreichische Kochbuch. Verlag Zabert Sandmann, München 1997.
  • The New Austrian Cookbook. Verlag Zabert Sandmann, München 1999.
  • Hemmungslos kochen. 24 Wahrheiten über die gute Küche. Verlag Knaur, München 2002.
  • Unsere österreichische Küche. Verlag Zabert Sandmann, München 2004.
  • Koche lieber leidenschaftlich. Verlag Knaur, München 2008.
  • Vom Kochen auf dem Lande. Verlag Zabert Sandmann, München 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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