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Karl Skala

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Karl Skala (* 3. Februar 1924 in Wartberg im Mürztal; † 31. Dezember 2006 in Graz) war ein österreichischer Autor und Heimatdichter.

Leben[Bearbeiten]

Karl Skala wurde am 3. Februar 1924 als Sohn des Malermeisters Ludwig Emanuel Skala (* 25. August 1882 in Mürzzuschlag;<ref>Taufbuch Mürzzuschlag, tom. VI, fol. 18 (Faksimile), abgerufen am 24. August 2026</ref> † 11. September 1935 ebenda)<ref name="Trauungsbuch, Eltern">Trauungsbuch Wartberg, tom. V, fol. 72 (Faksimile), abgerufen am 24. August 2026</ref> und dessen Ehefrau, der Dienstmagd Katharina (geborene Gruber; * 29. April 1890 in Fladenbach bei Stanz im Mürztal;<ref>Taufbuch Stanz, tom. VIII, fol. 21 (Faksimile), abgerufen am 24. August 2026</ref> † 3. Jänner 1970 in Mürzzuschlag)<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/>, in der damals noch eigenständigen Gemeinde Wartberg im Mürztal geboren und am 9. Februar 1924 auf den Namen Karl getauft.<ref name="Taufbuch, Karl">Taufbuch Wartberg, tom. V, fol. 131 (Faksimile), abgerufen am 24. August 2026</ref> Seine Eltern hatten am 5. Mai 1919 geheiratet.<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/><ref name="Taufbuch, Karl"/> Seine Firmung erfolgte im Jahr 1937.<ref name="Taufbuch, Karl"/>

Nach der Schule war er beim Eisenwerk Vogel & Noot als Dreher beschäftigt, wo er nach 43 Dienstjahren in Pension ging. Im Zweiten Weltkrieg war er als Panzergrenadier in Russland eingesetzt und danach ein Jahr in Kriegsgefangenschaft. Während der NS-Zeit trat er aus der römisch-katholischen Kirche aus und kurz vor seiner Heirat im August 1951 wieder in diese ein.<ref name="Taufbuch, Karl"/> Am 18. August 1951 ehelichte er in Veitsch kirchlich Adelinde Graf; die standesamtliche Trauung fand am selben Tag in Wartberg statt.<ref name="Taufbuch, Karl"/>

Er schrieb 1943 sein erstes Gedicht Ein guter Kamerad, mit dem er Bekanntheit erlangte.<ref>Biografie in: Christa-Maria Elias (Hrsg.): … ein bisschen mehr Friede. Anthologie der Rosegger-Gesellschaft Mürzzuschlag. BoD 2001, ISBN 3-8311-1944-9, S. 189 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> 1956 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband, dem fünf weitere folgten. Zahlreiche seiner Dichtungen dienten als Textgrundlage von Kompositionen, die auch auf Schallplatte eingespielt wurden, darunter die Kantate Unterwegs durch Zeit und Leben (1979) und die Messe Alles liegt in deiner Hand (1991) von Gerhard Track sowie das Mürztallied von Franz Schöggl. 1981 wurde er mit dem Dichtersteinschild des 1999 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verbotenen Vereins Dichterstein Offenhausen ausgezeichnet.

Im Jahr 1986 war er Wiedergründungsmitglied der Rosegger-Gesellschaft in Mürzzuschlag. Er gab nicht nur im Inland Lesungen, sondern reiste für Lesungen unter anderem nach Kanada, in die USA oder nach Australien.<ref name="Gedenkstein">100 Jahre Karl Skala – Gedenksteinenthüllung in Kärnten, abgerufen am 24. August 2026</ref> 1998 wurde er mit der Rosegger-Plakette ausgezeichnet und erhielt im Laufe seines Wirkens zudem den Ehrenkrug der Dichtergemeinschaft Zammelsberg.<ref name="Gedenkstein"/> Seit dem Jahr 1999 war er Ehrenmitglied des Bundes Steirischer Heimatdichter.<ref name="Gedenkstein"/>

Nach seinem Tod veröffentlichte Rudolf Gstättner das Buch Karl Skala 1924–2006. Dem Mürztaler Arbeiterdichter zum Gedenken. ein Buch über den steirischen Arbeiterdichter, während im selben Jahr ihm zu Ehren anlässlich seines 100. Geburtstages ein Gedenkstein im Zammelsberger Dichterhain in Zammelsberg in der Kärntner Gemeinde Weitensfeld im Gurktal enthüllt wurde.<ref name="Gedenkstein"/>

Werke[Bearbeiten]

  • Feierabend-Andacht. Gedichte, Europäischer Verlag, Wien 1956.
  • „… und ringsum ist Heimat.“ Gedichte., Europäischer Verlag, Wien 1957.
  • „Wia’s holt so geht.“ Gedichte und Gschichtn in steirischer Mundart. Selbstverlag, Wartberg im Mürztal 1966.
  • Gefährte Mensch und Zeitgenoss’. Gedachtes und Erlebtes in Prosa und Reim. Selbstverlag, Wartberg im Mürztal, Steiermark 1968.
  • Unterwegs durch Zeit und Leben. Selbstverlag, Wartberg im Mürztal 1976.
  • Späte Ernte. Meiner Generation gewidmet. Podmenik, Fohnsdorf 1989.
  • Eine Tür fällt zu. Gedichte und Erzählungen. Verlag für Sammler, Graz 2000

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1978: Lyrikpreis und Ehrenmitgliedschaft der AWMM Luxemburg
  • 1980: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Steiermark
  • 1980: Ehrenring der Gemeinde Wartberg im Mürztal
  • 1981: Dichtersteinschild des 1999 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verbotenen Vereins Dichterstein Offenhausen
  • 1998: Rosegger-Plakette
  • 1999: Ehrenmitglied des Bundes Steirischer Heimatdichter
  • Ehrenkrug der Dichtergemeinschaft Zammelsberg

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Gstättner: Karl Skala 1924–2006. Dem Mürztaler Arbeiterdichter zum Gedenken. Eigenverlag, St. Barbara im Mürztal 2024, ISBN 978-3-200-09570-0.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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