Karl Stalmann
Karl Gerhard Wilhelm Stalmann (* 22. Oktober 1877 in Meensen; † Juni<ref name="GLWB">o. V.: Stalmann, Karl in der Datenbank Niedersächsische Personen der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 16. August 2006, zuletzt abgerufen am 25. März 2020.</ref> oder 2. Juli 1953 in Hannover) war ein deutscher lutherischer Geistlicher, Generalsuperintendent und Mitglied des Landeskirchenamts der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Leben[Bearbeiten]
Familie[Bearbeiten]
Der 1877 in Meensen geborene Karl Stalmann<ref name="GLWB"/> war Sohn des dort von 1876 bis 1880 tätigen Pfarrers Robert Stalmann (1848–1922) und der Margarete, (1856–1897), eine der drei Töchter des seinerzeitigen Superintendenten und späteren Loccumer Abts Gerhard Uhlhorn.<ref name="NDB 26">Hans Otte: Uhlhorn, Johann Gerhard Wilhelm auf der Seite Deutsche Biographie, Transkription der Neuen Deutschen Biographie, Band 26 (2017), S. 545 f.</ref> Ebenfalls in Meensen geboren wurde 1878 Gerhard Stalmann,<ref>Bericht von Schimmel & Co. AG ..., 1929; Vorschau über Google-Bücher.</ref> der spätere Chemiker und Fabrikdirektor,<ref name="NDB 26"/> sowie 1880<ref>Reinhard Lüdicke: Stalmann, in ders. (Bearb.): Die preussischen Kulturminister und ihre Beamten im ersten Jahrhundert des Ministeriums 1817–1917, Stuttgart; Berlin: Cotta, 1918, S. 141; eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..</ref> Stalmanns Bruder Albrecht Stalmann, der spätere Präsident der Klosterkammer Hannover.<ref name="NDB 26"/>
Werdegang[Bearbeiten]
Während seines Studiums wurde er Mitglied des "Studenten-Gesangvereins der Georgia Augusta" (heute StMV Blaue Sänger).<ref>Verband Alter SVer (VASV): Anschriftenbuch. Mitgliederverzeichnis sämtlicher Alten Herren. Stand vom 1. Oktober 1937. Hannover 1937, S. 79.</ref> Stalmann wurde nach dem Studium der Evangelischen Theologie am 10. November 1906 ordiniert und war zunächst Pfarrkollaborator in Hannover-Hainholz und Hamburg-Wilstorf. 1910 wurde er Pastor an der Johanniskirche in Hamburg-Harburg, 1921 Superintendent in Fallersleben, 1926 Superintendent in Hannover-Limmer. Ab 1930 war er zugleich Stadtsuperintendent von Hannover. Am 1. Mai 1933 trat er als letzter Generalsuperintendent der Generaldiözese Hannover in das Landeskirchenamt ein und war dort Oberlandeskirchenrat und geistlicher Vertreter des Präsidenten. Zuletzt war er auch Mitglied des Kirchensenats. Nach dem missglückten Anschlag auf Hitler am 20. Juli 1944 veröffentlichte Stalmann zusammen mit August Marahrens ein Dankesgebet für die Errettung des Führers.<ref>Götz Aly: Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945. Frankfurt am Main: S. Fischer, 2025, S. 440</ref>
Am 1. Mai 1953 trat er in den Ruhestand.
Literatur[Bearbeiten]
- Kirchliches Amtsblatt für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers. 20/1953, S. 89.
- Philipp Meyer: Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation, Band 1, Göttingen 1941, S. 447 f.<ref name="GLWB"/>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stalmann, Karl |
| ALTERNATIVNAMEN | Stalmann, Karl Gerhard Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher lutherischer Geistlicher, Generalsuperintendent von Hannover |
| GEBURTSDATUM | 22. Oktober 1877 |
| GEBURTSORT | Meensen |
| STERBEDATUM | 2. Juli 1953 |
| STERBEORT | Hannover |
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- Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)
- Mitglied des Landeskirchenamtes Hannover
- Deutscher
- Generalsuperintendent der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- Korporierter im SV
- Geboren 1877
- Gestorben 1953
- Mann