Karyogamie
Als Karyogamie bezeichnet man das Verschmelzen zweier verschiedengeschlechtlicher Zellkerne (d. h. Vorkerne) zum Zygotenkern während der Befruchtung.<ref name=":0" /> Dabei kommt es zur Vereinigung der beiden Chromosomenbestände.<ref name=":0">Karyogamie. In: spektrum.de. Abgerufen am 4. November 2024.</ref>
Bei einigen Pilzen gibt es Besonderheiten: Bei den Schlauch- und Ständerpilzen kommt es nach der Plasmogamie zunächst noch nicht zur Karyogamie, sondern es entwickelt sich ein dikaryotisches Myzel (bei Schlauchpilzen eine dikaryotische Hyphe), in dem jede Zelle zwei Kerne besitzt; zur Karyogamie kommt es meist erst bei der Fruchtkörperreife in den Asci bzw. Basidien.<ref>Ständerpilze. In: spektrum.de. Abgerufen am 19. Mai 2026.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />