Katō (Klan)
Die Katō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Katō-shi) waren Familien des japanischen Schwertadels (Buke) aus der Provinz Mino, die sich von Fujiwara no Kagemichi ableitete. Mit einem Einkommen von 60.000 Koku gehörten die in Ōzu (Präfektur Ehime) residierenden Katō zu den größeren Tozama-Daimyō der Edo-Zeit.
Genealogie[Bearbeiten]
Die beiden Katō-Zweige, der Mitsuyasu-Zweig und Yoshiakira-Zweig lassen sich auf einen gemeinsamen Vorfahren, Kagekado ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), † 1221) zurückführen. Beide Familien führen als Fujiwara-Nachfahren den Blauregen (fuji) und das Schlangenauge (ja-no-me) als Wappen, erstere den Blauregen aufsteigend, letztere jedoch fallend, auch mit dem Zeichen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).<ref>Takahashi, Ken’ichi: Kamon, hatamoto hachiman ku. Akita shoten, 1976.</ref>
Mitsuyasu-Zweig[Bearbeiten]
- Mitsuyasu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1537–1595) diente erst Oda Nobunaga, dann Toyotomi Hideyoshi, der ihm die Domäne Takashima (Ōmi) mit 20.000 Koku gab. 1590 wurde sein Einkommen auf 240.000 Koku erhöht. Mitsuyasu starb während des Korea-Feldzuges.
- Sadayasu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1581–1624), Sohn Mitsuyasus, erhielt nach dessen Tod Kurono (Mino)<ref group=Anm.>Heute Teil der Stadt Gifu.</ref> mit 40.000 Koku. 1610 wurde er nach Yonago (Hōki) versetzt, dann 1617 nach Ōzu (Iyo), wo er und seine Nachkommen bis 1868 residierten. Letzter Daimyō war
- Yasuaki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1846–1922), nach 1868 Vizegraf.
Nebenzweig[Bearbeiten]
- Naoyasu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) begründete einen Nebenzweig, der von 1624 bis 1868 in einem Festen Haus (jinya) in Niiya (Iyo)<ref group=Anm.>Heute Teil der Stadt Ōzu.</ref> mit 10.000 Koku residierte. Nach 1868 Vizegraf.
Yoshiaki-Zweig[Bearbeiten]
- Yoshiaki/Yoshiakira ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); 1563–1631) diente zunächst Hideyoshi, den er auf dessen Korea-Feldzug begleitete. Er kommandierte zusammen mit Tōdō Takatora die Flotte. Nach seiner Rückkehr schloss er sich Ieyasu an und nahm an der Schlacht von Sekigahara teil. Im Anschluss daran wurde er von Matsuzaki (Iyo) mit 10.000 Koku nach Matsuyama (Iyo) mit 20.000 Koku versetzt. Nach dem Tode von Gamō Tadasato erhielt er Aizu-Wakamatsu (Mutsu) mit 400.000 Koku.
- Akinari ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Yoshiakis Sohn, wurde wegen schlechter Behandlung seiner Untertanen 1643 abgesetzt.
- Akitomo ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Akinaris Sohn, erhielt nach der Absetzung seines Vaters, in Anerkennung der Leistung seines Großvaters Yoshiaki, Yoshimizu (Iwami) mit 10.000 Koku. Seine Nachkommen wurden nacheinander 1682 nach Minakuchi<ref group=Anm.>Heute Teil der Stadt Kōka.</ref> (Ōmi) mit 20.000 Koku, nach Mibu (Shimotsuke) und schließlich zurück nach Minakuchi mit 25.000 Koku versetzt, wo die Familie bis 1868 residierte. Danach Vizegraf.
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references group=Anm. />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Literatur[Bearbeiten]
- Edmond Papinot: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910. Tuttle, 1972, ISBN 0-8048-0996-8.
- Ikeda, Koichi: Ōsu-jo in: Miura, Masayuki (Hrsg.): Shiro to jinya. Saikoku-hen. Gakken, 2006. ISBN 978-4-05-604379-2.
- Miyaji, Saichiro (Hrsg.): Bakumatsu shoshu saigo-no hanshu-tachi. Nishinihon-hen. Jinbunsha, 1997. ISBN 978-4-7959-1906-8.