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Katharine Pyle

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Katharine Pyle (* 23. November 1863 in Wilmington, Delaware; † 19. Februar 1938 ebenda) war eine amerikanische Künstlerin, die als Illustratorin, Lyrikerin und Kinderbuchautorin tätig war.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Dragon rearing up to reach medieval knight on ledge.jpg
Dragon rearing up to reach medieval knight on ledge. Katharine Pyle, 1932

Sie wuchs in Wilmington als jüngstes von fünf Kindern auf. Ihre Eltern William Pyle (1820–1892) und Margaret Churchman Painter Pyle (1828–1885) stammten beide aus alteingesessenen Wilmingtoner Quäkerfamilien.<ref name="Collecting Delaware Books">Collecting Delaware Books - Katharine Pyle 1863 - 1938. In: jnjreid.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2020; abgerufen am 17. Oktober 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/jnjreid.com</ref> Ihre Geschwister waren der älteste Bruder und Illustrator und Autor Howard Pyle (1853–1911), Clifford (1857–1910), Walter (1859–1918) und Phoebe (1855–1857), die im Kleinkindalter starb.<ref>Margaret Churchman Painter Biography Page. In: churchman.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 2. November 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.churchman.org</ref><ref>Jill P. May, Robert E. May, Howard Pyle: Howard Pyle: Imagining an American School of Art. University of Illinois Press, 2011, ISBN 978-0-252-03626-2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Sie besuchte die Women's Industrial School und studierte anschließend am Drexel Institute of Art, Science and Industry (heute: Drexel University), an dem ihr Bruder lehrte. Außerdem besuchte sie die Philadelphia School of Design for Women und die Art Students League of New York, wo sie insgesamt in den 1890er Jahren vier Jahre lebte.

Nach ihrer Rückkehr aus New York ließ sie sich bis zu ihrem Tod in ihrem Geburtsort nieder.<ref name="Collecting Delaware Books" /> Mit ihren Werken war sie auf der World’s Columbian Exposition 1893 in Chicago vertreten und war Mitglied der Wilmington Society of Fine Arts.<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS">University of Delaware: KATHARINE PYLE PAPERS. In: udel.edu. www.lib.udel.edu, abgerufen am 17. Oktober 2015.</ref> Pyle setzte sich für soziale Reformen, insbesondere im Bereich des Jugendstrafrechts ein und war in ihrer Gemeinde, der auch ihre Eltern angehört hatten, der Swedenborgian Church of North America, aktiv.<ref name="Collecting Delaware Books" />

Als Autorin erreichte sie Anerkennung für ihre Kurzgeschichten, Gedichte und Werke für Kinder. Außerdem interpretierte sie zahlreiche von ihr zusammengestellte Mythen und Märchen neu. Ihre Werke umfassen unter anderem The Counterpane Fairy (1898), The Christmas Angel (1900), Tales of Wonder and Magic (1920), Tales from Greek Mythology (1928) und Charlemagne and his Knights (1932). Im Laufe ihres Lebens verfasste und illustrierte sie mehr als 50 Kinderbücher. Mit Once Upon a Time in Delaware (1911) schrieb sie ein Kinderbuch mit ausgewählten Ereignissen aus der Geschichte Delawares und verfasste mit The Story of Delaware, A New and Careful History of Our State eine Historie, die 1924 als Serie in der Wilmington Sunday Morning Star erschien.<ref name="Collecting Delaware Books" />

Pyle illustrierte neben vielen ihrer eigenen Werke auch Bücher anderer Autoren, unter anderem die ihres Bruders. Daneben porträtierte sie prominente Personen ihrer Zeit, darunter Mitglieder der Familie DuPont.<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS" />

Ihr Grab befindet sich auf dem Wilmington and Brandywine Cemetery.<ref>Katherine Pyle in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum. </ref> Das Delaware Art Museum widmete ihr von Februar bis September 2012 eine Retrospektive.<ref>Tales of Folk and Fairies: The Life and Work of Katharine Pyle : Delaware Art Museum. In: delart.org. Abgerufen am 2. November 2015.</ref>

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • The Wonder Clock<ref name="Collecting Delaware Books" /> (1888), mit Howard Pyle
  • In Sunshine Land (1895), mit Edith Matilda Thomas
  • The Counterpane Fairy<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS" /><ref name="DAM">The Helen Farr Sloan Library and Archives : Delaware Art Museum. In: delart.org. Abgerufen am 3. November 2015.</ref> (1898)
  • Prose and Verse for Children (1899)
  • The Christmas Angel<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS" /> (1900)
  • Careless Jane, and Other Tales<ref name="OBP">Pyle, Katharine, -1938; The Online Books Page. In: upenn.edu. onlinebooks.library.upenn.edu, abgerufen am 3. November 2015.</ref> (1902)
  • Stories of Humble Friends<ref name="OBP" /> (1902)
  • Fairy Tales from Many Lands<ref name="OBP" /> (1911)
  • Once Upon a Time in Delaware<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS" /> (1911), mit Emily P. Bissell
  • Once Upon a Time in Rhode Island<ref name="OBP" /> (1914)
  • Two Little Mice: and Others (1917)
  • Tales of Folk and Fairies (1919)
  • Tales of Wonder and Magic<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS" /> (1920)
  • Wonder Tales from Many Lands<ref name="OBP" /> (1920)
  • Lazy Matilda: and Other Tales<ref name="OBP" /> (1921)
  • The Pearl Fairy Book (1923)
  • The Story of Delaware<ref name="DAM" /> (1924)
  • Fairy Tales from India (1926), mit Mary Eliza Isabella Frere
  • Tales from Greek Mythology<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS" /> (1928)
  • Tales from Norse Mythology (1930)
  • Heroic Tales from the Norse (1930)
  • Charlemagne and His Knights<ref name="KATHARINE PYLE PAPERS" /> (1932)
  • Nancy Rutledge (1934)
  • Theodora<ref>Library of Congress Copyright Office: Catalog of Copyright Entries. New Series: 1935. Copyright Office, Library of Congress, 1. Januar 1936 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> (1935), mit Laura Spencer Portor Pope

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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