Zum Inhalt springen

Katharinenbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Katharinenbahn

Jekaterininskaja schelesnaja doroga

Datei:Екатерининская железная дорога.jpg
Postkarte der Katharinenbahn um 1900
Postkarte der Katharinenbahn um 1900
Spurweite:1524 mm (Russische Spur)

Die Katharinenbahn (auch Jekatherinenbahn; russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war eine Staatsbahn des Russischen Kaiserreichs in der heutigen Ukraine und im Süden Russlands. Die Bahn diente vorrangig der Erschließung der Erz- und Kohlevorkommen im Donbass und Krywbass und trug zur rasanten Entwicklung der Industrie in diesen Gebieten bei.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Eisenbahn-Projekt wurde am 22. April 1875 genehmigt, aber der Russisch-Türkische Krieg von 1877–1878 verhinderte vorerst dessen Umsetzung. Erbaut wurde das Schienennetz der Katharinenbahn überwiegend in den Jahren 1882 bis 1904. Zum Teil wurden auch anschließende, vormals private Strecken durch den Staat hinzugekauft. Die Gesamtlänge des Streckennetzes betrug im Jahre 1902 2.134 Werst (ca. 2.276 km), und die durchschnittlichen Kosten für den Bau einer Werst der Haupttrasse beliefen sich auf etwa 36.000 Rubel. Die Eröffnung der Katharinenbahn gab den wichtigsten Impuls zur Ankurbelung der Wirtschaft, da nun die Bergbaugebiete untereinander, innerhalb des Russischen Reiches und mit dem Ausland vernetzt waren.<ref>Rainer Lindner: Aspekte der Industrialisierung des Südens: Die Ukraine in der zarischen Wirtschaftspolitik. (pdf; 778 kB) In: Unternehmer und Stadt in der Ukraine, 1860–1914. Industrialisierung und soziale Kommunikation im südlichen Zarenreich. (= Historische Kulturwissenschaft; 10). Konstanz, 2006, S. 90, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Dezember 2013; abgerufen am 19. Februar 2022.</ref> Bis 1913 wurde das Streckennetz auf über 2.800 Werst (ca. 2.987 km) erweitert. Nach der Oktoberrevolution im Jahre 1918 wurde die mittlerweile Strecken von knapp 3.000 Werst (ca. 3.200 km) umfassende Bahn verstaatlicht und am 4. Januar 1936 in Stalinbahn (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); ukrainisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umbenannt.<ref>История Кривого Рога: Екатерининская железная дорога. In: Культурно-просветительный портал Кривого Рога 1775.dp.ua. Abgerufen am 19. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Донбасс Железнодорожный: Железнодорожная инфраструктура Донбасса глазами пассажиров и просто путешественников… In: railway-dcb.narod.ru. Abgerufen am 19. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Geschichte der Russischen Eisenbahn">Екатерининская железная дорога. In: rrh.agava.ru. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. März 2013; abgerufen am 19. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:Екатерининская железная дорога (1919).jpg
Streckennetz der Bahn im Jahr 1919

Heute gehört das Streckennetz der Bahn zur Ukrsalisnyzja und zur Jugo-Wostotschnaja schelesnaja doroga der Rossijskije schelesnyje dorogi. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Fahrzeugeinsatz[Bearbeiten]

Datei:Sh locomotive.jpg
Dampflokomotive Ш
Datei:Parovoz Zhch-6517.jpg
Dampflokomotive Щ

Auf der Katharinenbahn kamen 1250 Dampflokomotiven, unter anderem die des Typs ОД, Ш und Щ sowie 37.072 Güterwaggons und 995 Personenwaggons zum Einsatz. Gewartet und repariert wurden sie in den Eisenbahn-Werkstätten in Jekaterinoslaw.<ref name="Geschichte der Russischen Eisenbahn" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer Lindner: Unternehmer und Stadt in der Ukraine, 1860–1914: Industrialisierung und soziale Kommunikation im südlichen Zarenreich (= Historische Kulturwissenschaft; 10). UVK-Verlags-Gesellschaft, Konstanz, 2006, ISBN 978-3-89669-609-0.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />