Katrin Knappe
Katrin Knappe (* 17. Dezember 1954 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben[Bearbeiten]
Katrin Knappe studierte von 1976 bis 1979 an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, der jetzigen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach dem Studium folgte ein 15-jähriges Engagement an der Volksbühne Berlin, ergänzt durch diverse Hörfunkproduktionen und Synchronarbeiten. Seit ca. 1993 gibt sie Privatunterricht in Sprecherziehung und Schauspiel. Ab 1998 arbeitete sie als freiberufliche Dozentin für Schauspiel und Sprecherziehung an verschiedenen privaten Schauspielschulen, sowie an der Hochschule für Schauspielkunst, Abteilung Puppenspiel.<ref name=hfs>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( vom 14. April 2013 im Internet Archive)</ref>
Sie absolvierte Weiterbildungen in verschiedenen naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Bereichen, so zum Beispiel in Atemtypen in der Stimmentfaltung bei Renate Schulze-Schindler, in Meridian-Energie-Technik nach Franke bei der Ärztin Kathrin Nieter<ref name=hfs />.
Katrin Knappe arbeitet heute freiberuflich als Coach und Dozentin.
Filmografie[Bearbeiten]
- 1978: Clavigo (TV-Studioaufzeichnung)
- 1979: Goethes Faust in ursprünglicher Gestalt (TV)
- 1981/1988: Jadup und Boel
- 1983: Das Luftschiff
- 1983: Olle Henry
- 1985: Die Frau und der Fremde
- 1989: Die Beteiligten
Theaterrollen (Auswahl)[Bearbeiten]
Rollen an der Berliner Volksbühne[Bearbeiten]
- 1975: Carlo Gozzi; Das schöne grüne Vögelchen (Rolle: Barbarina)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spielzeitchronik der Volksbühne Berlin 1970–1980 ( vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>
- 1979: Johann Wolfgang von Goethe; Urfaust (Gretchen) – Schauspielschule Berlin (Fernsehaufzeichnung)<ref>Neue Zeit vom 6. Juni 1979</ref>
- 1979: Fred Wander; Der Bungalow (Kathi)<ref>Neues Deutschland vom 19. Oktober 1979</ref>
- 1980: Gerhart Hauptmann; Der Biberpelz (Leontine) (Fernsehaufzeichnung 1983)<ref>Neues Deutschland vom 25. September 1980</ref>
- 1982: Ferdinand Bruckner; Die Verbrecher (Kindesmörderin)<ref>Berliner Zeitung vom 2. Januar 1982</ref>
- 1982: Johann Wolfgang von Goethe; Urfaust (Gretchen) = Theaterwürfel-Produktion<ref>Berliner Zeitung vom 13. Juli 1982</ref>
- 1984: William Shakespeare; Troilus und Cressida (Cassandra) = Theaterwürfel-Produktion<ref>Neues Deutschland vom 18. Januar 1984</ref>
- 1984: Albert Wendt: Mein dicker Mantel & Prinzessin Zartfuß und die sieben Elefanten (Tochter) – Regie: Werner Tietze (Theater im III.Stock)
- 1985: John Millington Synge: The Playboy of the Western World – Regie: Ursula Karusseit
- 1988: Jochen Berg; Klytaimestra<ref>Neues Deutschland vom 11. Januar 1988</ref>
- 1988: Lope de Vega; La dama boba (Sie)<ref>Neues Deutschland vom 17. Mai 1988</ref>
- 1989: Alexander Twardowski; Recht auf Gedächtnis und Recht auf’s Wort (Lesung)<ref>Neues Deutschland vom 11. Mai 1989</ref>
- 1989: Anna Achmatowa, Marina Zwetajewa, Ossip Mandelstam, Alexander Twardowski; Ein Tag: Russisch-Sowjetische Dichter (Lesung)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spielzeitchronik der Volksbühne Berlin 1980–1990 ( vom 21. Juni 2014 im Internet Archive)</ref>
- 1989: Michail Bugalkow; Hundeherz<ref>Neues Deutschland vom 12. Mai 1989</ref>
- 1989: Klaus Waack; Walther und Hildgunde (Lesung)<ref>Neues Deutschland vom 13. Dezember 1989</ref>
- 1990: Jörg-Michael Koerbl; Gorbatschow-Fragment<ref>Neue Zeit vom 23. Januar 1990</ref>
- 1990: Friedrich Schiller; Die Räuber (Trude)<ref name=vb90_00>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Spielzeitchronik der Volksbühne Berlin 1990–2000 ( vom 8. April 2014 im Internet Archive)</ref>
- 1990: Johann Wolfgang von Goethe; Clavigo (Sophie Guilbert)<ref>Berliner Zeitung vom 21. Februar 1990</ref>
- 1990: Jo Fabian; Jogotono<ref>Berliner Zeitung vom 7. Dezember 1990</ref>
- 1991: Georg Büchner: Woyzeck (Karla) – Regie: Andreas Kriegenburg
- 1991: Alexei Schipenko; La Fünf in der Luft<ref name=vb90_00 />
- 1992: Lew Lunz; Stadt der Gerechtigkeit<ref name=vb90_00 />
- 1993: Daniil Charms; Die rausfallenden alten Weiber<ref name=vb90_00 />
Weitere Rollen[Bearbeiten]
- 1977: Richard Christ; Fahr nach Moskau im Winter – Fahr nach Moskau im Sommer (Schauspielschule Berlin im Maxim-Gorki-Theater)<ref>Berliner Zeitung vom 25. Oktober 1977</ref>
- 1985: Tadeusz Różewicz; Die Zeugen oder Unsere kleine Stabilisierung (Frau) im Maxim-Gorki-Theater = Theaterwürfel-Produktion<ref>Berliner Zeitung vom 9. Oktober 1985</ref>
Hörspiele[Bearbeiten]
- 1983: Christa Müller: Winternacht-Traum – Regie: Norbert Speer (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1983: Lion Feuchtwanger: Erfolg – Regie: Werner Grunow (Hörspiel, 3. Teil – Rundfunk der DDR)
- 1984: Klaus G. Zabel: Streckenläufer – Regie: Uwe Haacke (Kinderhörspiel/Kurzhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1984: Günther Weisenborn: Klopfzeichen (Rita) – Regie: Fritz Göhler (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1984: Hans Christian Andersen: Die Schneekönigin (Prinzessin Elsa) – Regie: Uwe Haacke (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1984: Rolf Daene: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm (Silke) – Regie: Norbert Speer (Kurzhörspiel der Reihe: Waldstraße Nummer 7 – Rundfunk der DDR)
- 1985: Joachim Knauth: Bellebelle oder Der Ritter Fortuné – Regie: Karlheinz Liefers (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1985: Volkstext: Prinz Miklos und die Einzigschöne (1. Tochter) – Regie: Rainer Schwarz (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1986: Volkstext: Destan Sal und Rodhabe (2. Sklavin) – Regie: Manfred Täubert (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1989: Helga Zehrfeld: Schöner Sonntag (Junge Frau) – Regie: Horst Liepach (Kurzhörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1989: Friedhold Bauer: Sulamit oder Die hohe Liebe Salomos (Arbeiterin) – Regie: Horst Liepach (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
- 1993: Friedrich Wolf: Die Geschichte von Pit Pikus, dem Specht, und der Möwe Leila (Lilo) – Regie: Werner Buhss (Kinderhörspiel – DS Kultur)
- 1993: Arno Rude: Stahl (Margit) – Regie: Werner Buhss (Hörspiel – ORB)
- 1994: Wolfgang Poenisch: Wie immer (Freds Gattin) – Regie Werner Buhss (Kurzhörspiel –ORB)
- 1994: Christof Wackernagel: Der blinde Fleck (Susanne) – Regie: Karlheinz Liefers (Hörspiel – ORB/WDR)
- 1995: Werner Buhss: Kein Lied nach meinem mehr – Regie: Werner Buhss (Hörspiel – DLR)
- 1996: Gabriele Bigott: Mieze, Tarzan und Paul Klee (Mieze) – Regie: Werner Buhss (Kinderhörspiel – DLR)
- 1996: Waleri Petrow: Peng (Muschel) – Regie: Werner Buhss (Kinderhörspiel – MDR/DLR)
- 2017: Lothar Trolle: Epitaph für Sally Epstein (Frau Salms/Frauenstimme) – Regie: Wolfgang Rindfleisch (Hörspiel – RBB)
- 2017: Ulrich Rüdenauer: „Wenn der Christbaum blüht, dann blüht er Flämmchen“ Weihnachten in der Literatur nach 1945 (Zitatorin) – Regie: Paul Sonderegger (Hörspiel – RBB)
- 2018: Christine Nagel: Blatnýs Kopf oder Gott der Linguist lehrt uns atmen (Sprecherin) – Regie: Christine Nagel (Hörspiel – RBB/DLF)
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 1979: Kritikerpreis der Berliner Zeitung im Kollektiv für den Urfaust gemeinsam mit Frank Lienert und Herbert Sand.<ref>Berliner Zeitung vom 29. September 1979</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:IMDb/1
- Katrin Knappe bei filmportal.de
- Katrin Knappe Offizielle Website
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Knappe, Katrin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 17. Dezember 1954 |
| GEBURTSORT | Berlin |