Kauxdorf
Kauxdorf Stadt Uebigau-Wahrenbrück
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(99)&title=Kauxdorf 51° 31′ N, 13° 18′ O
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| Höhe: | 88 m | |||||
| Fläche: | 5,21 km²<ref name="Gindex">Gemarkungen Kauxdorf, Stadt Uebigau-Wahrenbrück. In: GEOindex. Abgerufen im Juli 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 99 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 27. September 1998 | |||||
| Eingemeindet nach: | Wahrenbrück | |||||
| Postleitzahl: | 04924 | |||||
| Vorwahl: | 035341 | |||||
Kauxdorf ist ein Ortsteil der Stadt Uebigau-Wahrenbrück im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster und Teil der Verbandsgemeinde Liebenwerda. Der Ortsteil umfasst die Gemarkung Kauxdorf. Er hat entsprechend der brandenburgischen Kommunalverfassung und der Hauptsatzung einen direkt gewählten Ortsvorsteher.<ref name="SB">Gemeinde Uebigau-Wahrenbrück. In: service.brandenburg.de. Service Brandenburg, abgerufen im September 2026.</ref><ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 525 kB) § 12. In: Webauftritt. Stadt Uebigau-Wahrenbrück, abgerufen im September 2026.</ref>
Kauxdorf liegt an der Landesstraße 662.
Geschichte[Bearbeiten]
Chronik[Bearbeiten]
Der Ort fand als Kuckucksdorf erstmals 1217 urkundliche Erwähnung, als er in den Besitz des Klosters Dobrilugk überging. Er blieb bis 1234 im Besitz des Klosters und wurde anschließend aufgrund verschiedener Herrschaftsansprüche häufiger übertragen.<ref>https://www.uebigau-wahrenbrueck.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18675</ref>
1835 zählte das Dorf 27 Wohnhäuser mit 174 Einwohnern. An Vieh wurden 39 Pferde, 202 Stück Rindvieh, 4 Ziegen und 123 Schweine gezählt.<ref>„Übersicht der Bevölkerung und des Viehstandes im Jahre 1835“ in „Die Schwarze Elster-Unsere Heimat in Wort und Bild“. Nr. 596. Bad Liebenwerda 1985, S. 8 bis 10.</ref>
Am 27. September 1998 wurde Kauxdorf gemeinsam mit den Gemeinden Beiersdorf, Beutersitz, Bönitz, Saxdorf, Domsdorf, Marxdorf, Prestewitz, Rothstein, Wildgrube und Winkel in die Stadt Wahrenbrück eingemeindet.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998</ref> Am 31. Dezember 2001 wurden Wahrenbrück und die Stadt Uebigau mit den Gemeinden Bahnsdorf, Drasdo sowie Wiederau zusammengeschlossen.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001</ref>
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Einwohnerentwicklung von Kauxdorf ab 1875 bis 2016<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg Online als PDF-Datei</ref> | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner | |||
| 1875 | 190 | 1946 | 284 | 1989 | 203 | 1995 | 170 | |||
| 1890 | 190 | 1950 | 283 | 1990 | 196 | 1996 | 170 | |||
| 1910 | 190 | 1964 | 238 | 1991 | 189 | 1997 | 167 | |||
| 1925 | 181 | 1971 | 239 | 1992 | 184 | 2016 | 110<ref>"Informationsbroschüre für Einwohner und Gäste" herausgegeben vom Amt Uebigau-Wahrenbrück.</ref> | |||
| 1933 | 180 | 1981 | 225 | 1993 | 178 | 2019 | 104<ref>"Informationsbroschüre für Einwohner und Gäste" herausgegeben vom Amt Uebigau-Wahrenbrück. </ref> | |||
| 1939 | 169 | 1985 | 224 | 1994 | 176 | |||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Die 1788 erbaute Kauxdorfer Dorfkirche ist ein barocker Fachwerkbau und steht unter Denkmalschutz.<ref>Denkmalliste des Landkreises Elbe-Elster vom 31. Dezember 2008 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Online als PDF-Datei) ( des Vorlage:IconExternal vom 13. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref name="HB" />
- Am Ortsausgang in Richtung Bönitz befindet sich ein mittelalterliches Sühnekreuz. Es besteht aus Sandstein und hat eine Größe von 125 × 55 × 26 cm. 1945 wurde dieses Kreuz von der Straße zur Mauer des angrenzenden Grundstückes versetzt.<ref>Georg A. Kuhlins: „Die Steinkreuze des Kreises Bad Liebenwerda“ in „Die Schwarze Elster-Unsere Heimat in Wort und Bild“. Nr. 579. Bad Liebenwerda 1980, S. 4 bis 9.</ref>
- Nördlich der Ortslage befindet sich eine Holländerwindmühle. Sie wurde 1889 als Turmholländer erbaut und kann erstmals auf einem Meßtischblatt um etwa 1900 nachgewiesen werden. In diesem sogenannten Erdholländer ohne Windrose wurde nach dem Krieg durch einen Meister Höhne die erste Pneumatik der Gegend eingebaut. 1947 bekam die Mühle ein neues Rutenkreuz. Sie war bis 1962 in Betrieb und ist inzwischen stark beschädigt. Reste von Haube und Flügeln sind erhalten geblieben.<ref>Manfred Woitzik: „Wer zuerst kommt - mahlt zuerst“ eine Kulturgeschichte der Mühlen im Landkreis Elbe-Elster. Hrsg.: Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster. Herzberg, S. 123.</ref><ref>www.muehlen-archiv.de</ref><ref>Bild der Mühle aus dem Jahr 1973 in der Deutschen Fotothek</ref>
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Dorfstraße
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Dorfkirche
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Holländerwindmühle
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Kriegerdenkmal
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="HB"> Autorenkollektiv des MUG Brandenburg e. V.: Heimatbuch Landkreis Elbe-Elster. Herzberg 1996, S. 114. </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Ortsteil Kauxdorf In: Webauftritt der Stadt Uebigau-Wahrenbrück.
- Kauxdorf in der RBB-Sendung Landschleicher vom 9. September 2018
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