Kay Rothenpieler
| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Geburtstag | 7. Februar 1971 |
| Geburtsort | Hamm, Deutschland |
| Staatsbürgerschaft | |
| Körpergröße | 1,83 m |
| Spielposition | Rechtsaußen |
| Wurfhand | links |
| Vereine in der Jugend | |
| von – bis | Verein |
| 1978–1980 | |
| 1980–1982 | |
| 1982–1984 | |
| 1984–1989 | |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| 1987–1989 | |
| 1989– | |
| –1995 | |
| 1995–1999 | |
| Nationalmannschaft | |
| Spiele (Tore) | |
| 11 (?) | |
| Stationen als Trainer | |
| von – bis | Station |
| 2001–2010 | |
| 10/2010–2011 | |
| 10/2011–2015 | |
| 2017–2020 | |
| 2026– | |
| Stand: 3. Juli 2026 | |
Kay Rothenpieler (* 7. Februar 1971 in Hamm) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler und Handballtrainer, der beim Frauen-Bundesligisten Borussia Dortmund tätig ist.
Spielerkarriere[Bearbeiten]
Kay Rothenpieler begann mit sieben Jahren mit dem Handballspiel. Nach mehreren Vereinswechseln kam er zum OSC Thier Dortmund, wo der Rechtsaußen viermal Deutscher Jugendmeister wurde. Im Jahr 1987 gab er sein Bundesliga-Debüt gegen den THW Kiel in der Dortmunder Westfalenhalle<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.www.ruhrnachrichten.de Kay Rothenpieler soll HSG-Projekt beleben ( vom 28. Februar 2014 im Internet Archive) vom 16. November 2010</ref> und wurde später mit 16 Jahren zum jüngsten Bundesliga-Torschützen der OSC-Geschichte.<ref>Christian Menn: Hamm und Hamburg – zwei Welten. In: Westfälische Rundschau. Funke Mediengruppe, 16. November 2010, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> Anschließend wechselte er zum TV Niederwürzbach, mit dem er in das Finale des DHB-Pokals 1990/91 einzog. Umso bemerkenswerter, da Rothenpielers Karriere nach einem Brandunfall vor dem Ende stand.<ref>www.hsg-duesseldorf.de Hallenheft 10, Saison 2007/08, S. 33 (PDF; 5,1 MB)vom 28. November 2007</ref> Mit dem HSV Düsseldorf erreichte er 1995 erneut das Pokalfinale. Daraufhin kehrte er zurück zum TVN, mit dem er 1998 sein drittes Pokalfinale verlor. Nachdem er nach der Saison 1997/98 eigentlich den Managerposten übernehmen sollte, wurde er auf Grund des Ausfalls des etatmäßigen Außen Stéphane Joulin reaktiviert.<ref>archiv.thw-handball.de: Gegnerkader TV Niederwürzbach 1998/99, abgerufen am 19. September 2019</ref> Am Ende der Saison 1998/99 beendete der von Verletzungen geplagte Rothenpieler endgültig seine aktive Karriere.
In der deutschen Nationalmannschaft bestritt Kay Rothenpieler elf Länderspiele, nahm aber nie an einem internationalen Turnier teil.
Trainerkarriere[Bearbeiten]
Seit 2001 war Rothenpieler Trainer bei ASV Hamm-Westfalen.<ref>archiv.thw-handball.de: Gegnerkader SG Ahlen/Hamm 2010/11, abgerufen am 19. September 2019</ref> Sein größter Erfolg war der Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2009/10. Anschließend kündigte er seinen Rücktritt an, um in der Firma seiner Frau zu arbeiten.<ref>www.handball-world.com Hamm: Rothenpieler zieht sich vom Handball zurück vom 17. Mai 2010</ref> Nach der Entlassung seines Nachfolgers Jens Pfänder im Oktober 2010 übernahm er das Traineramt erneut sowie zusätzlich den Managerposten.<ref>www.handball-world.com Rothenpieler bleibt Trainer der HSG Ahlen-Hamm vom 12. November 2010</ref> Zur Saison 2011/12 installierte er Maik Machulla als Spielertrainer,<ref>www.handball-world.com Ahlen-Hamm: Brust frei, Etat von 1,7 Millionen Euro und Machulla als Spielertrainer vom 6. April 2011</ref> kehrte jedoch nach nur acht Spieltagen als Trainer zurück.<ref>www.handball-world.com Rothenpieler kehrt in Hamm auf die Bank zurück - Kommt Pomeranz? vom 25. Oktober 2011</ref> Nach 14 Jahren als Trainer des ASV Hamm-Westfalen beendete er seine Karriere und übernahm die Funktion des Vereinsmanagers.<ref>Kay Rothenpieler schließt dritte Rückkehr auf ASV-Trainerbank aus. Westfälischer Anzeiger, 4. Juni 2015, abgerufen am 8. Juli 2015.</ref> Ab der Saison 2017/18 bis zum März 2020 war er beim ASV Hamm-Westfalen wieder als Trainer sowie als Sportlicher Leiter tätig.<ref>www.handball-world.news: Dreifache Personalentscheidung - Langjähriger Trainer kehrt zu Hamm-Westfalen zurück vom 2. Juli 2017</ref><ref>www.handball-world.news: Paukenschlag bei ASV Hamm-Westfalen: Vorzeitige Trennung von Chefcoach Kay Rothenpieler vom 8. März 2020</ref> Ab der Saison 2022/23 war er Manager beim spanischen Drittligisten Handbol Marratxí.<ref>wa.de: Neue Handball-Aufgabe für langjährigen ASV-Trainer Kay Rothenpieler vom 1. April 2023</ref>
Rothenpieler trainiert seit der Saison 2026/27 den Frauen-Bundesligisten Borussia Dortmund.<ref>handball-world.news: BVB mit Wechsel an der Seitenlinie vom 13. Februar 2026</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Kay Rothenpieler im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Kay Rothenpieler in der Datenbank der Europäischen Handballföderation (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Kader von Borussia Dortmund (Handball)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rothenpieler, Kay |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Handballspieler und Handballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 7. Februar 1971 |
| GEBURTSORT | Hamm |