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Kenmure Castle

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Datei:Kenmure Castle - geograph.org.uk - 690489.jpg
Ruine von Kenmure Castle

Kenmure Castle ist die Ruine eines Landhauses in The Glenkens, etwa 1,6 km südlich von New Galloway in der schottischen Council Area Dumfries and Galloway. Das Gelände war seit dem Mittelalter bewohnt Das heutige Haus enthält Gebäudeteile des Vorgängerbaus aus dem 17. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert umgebaut. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist es verfallen. Dort war der Sitz der Familie Gordon aus Lochinvar, die später als Viscounts of Kenmure in den Hochadel aufstiegen. Historic Scotland hatte Kenmure Castle bis 2018 als historisches Bauwerk der Kategorie B gelistet<ref name=HSLB/> und es gilt als Scheduled Monument.<ref name=HSSM/>

Geschichte[Bearbeiten]

Das heutige Landhaus steht auf einem teilweise natürlichen Mound, der möglicherweise Anfang des Mittelalters für Verteidigungszwecke verändert wurde.<ref name=HSSM/> Die Lords of Galloway, bis ins 13. Jahrhundert Herrscher über ein teilweise unabhängiges Königreich im südwestlichen Schottland, könnten dort eine Festung errichten haben lassen. Kenmure Castle war 1249 einer der möglichen Geburtsorte von John Balliol, des späteren Königs von Schottland, dessen Mutter Dervorguilla, eine Tochter von Alan, Lord of Galloway, dem letzten unabhängigen Herrscher von Galloway, war.<ref name=Canmore/> Es gehörte später den Familien Douglas und Maxwell.<ref name=Grose189190/>

Datei:Kenmure Castle plate 2.jpg
Zeichnung von Kenmure Castle, Francis Grose, um 1790

Kenmure wurde 1297 Eigentum der Familie Gordon aus Berwickshire.<ref>Vorlage:ScotsPeerage</ref> Um 1450 siedelte sich ein Teil der Familie Gordon in der Region an und ließ eine Burg auf einer Insel im Lochinvar, etwa 10 km nördlich, bauen.<ref>Vorlage:ScotsPeerage</ref><ref name=Canmore2/> Eine frühe Burg, die hier stand, wurde von Gegnern von Maria Stuart zerstört oder beschädigt, die durch den Südwesten marschierten, nachdem sie Marias Unterstützer 1568 in der Schlacht von Langside besiegt hatten.<ref name=McGibbonRoss256260/>

Datei:Kenmure Castle Doorway.jpg
Einer der Eingänge zum Landhaus, der einen besonderen „Seil“-Schmuck aufweist

Sir Robert Gordon of Lochinvar wurde 1626 zum Baronet erhoben und 1633 erhob König Karl I. von Schottland seinen Sohn John zum Viscount of Kenmure. Den Kern des heutigen Gebäudes bildet die Burg, die größtenteils im 17. Jahrhundert errichtet wurde, auch wenn sie möglicherweise ältere Gebäudeteile enthielt. Die Gebäude zogen sich an der West- und Südseite eines Innenhofes entlang, während dessen Nord- und Ostseite von hohen Mauern gebildet wurde. Das Eingangstor in der Nordmauer war von Türmen an den beiden nördlichen Ecken flankiert.<ref name=Canmore/> Der 6. Viscount nahm am Jakobitenaufstand 1715 teil, wurde in der Folge enthauptet und hatte seine Ländereien an die Krone verwirkt. Bereits 1790 wird Kenmure Castle als Ruine beschrieben.<ref name=Grose189190/>

Datei:South Door of Kenmure Castle.jpg
Haupteingang mit Wappenschild darüber, das das Wappen der Familie Gordon zeigt.

1824 erhielt Captain John Gordon den Titel eines Viscounts zurück, aber nach dem Tod seines Neffen und Erben, dem 8. Viscount, 1847 ruht er wieder. Die Burg wurde im 19. Jahrhundert wesentlich umgebaut und zum Landhaus modernisiert. Die Hofmauer und der Nordostturm wurden gesprengt.<ref name=McGibbonRoss256260/> Die südliche Gebäudeflucht wurde um 1840 neu errichtet<ref name=HSSM/> und 1879 wurde der Architekt Matthew Ellison Hadfield aus Sheffield beauftragt, die westliche Gebäudeflucht umzubauen.<ref name=DSA/> Weitere Anbauten entstanden 1908.<ref name=DSA/> Um 1958 wurde das Gebäude teilweise abgerissen und das Dach entfernt. Die Überreste des Landhauses wurden 1971 in die Liste historischer Bauwerke aufgenommen<ref name=HSLB/> und gelten seit 1998 als Scheduled Monument.<ref name=HSSM/>

Eine Sonnenuhr aus Kenmure Castle befindet sich heute im Dumfries Museum.<ref name=Canmore/>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name=HSLB>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Listed Building – KENMURE CASTLE.] In: Historic Environment Scotland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name=HSSM>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Scheduled Monument – Kenmure Castle.] In: Historic Environment Scotland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name=Canmore>Eintrag zu Kenmure Castle auf trove.scot, der Datenbank von Historic Environment Scotland (englisch)</ref> <ref name=Grose189190>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The antiquities of Scotland.] , S. 189–190, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name=Canmore2>Eintrag zu Lochinvar Castle auf trove.scot, der Datenbank von Historic Environment Scotland (englisch)</ref> <ref name=McGibbonRoss256260>David McGibbon, Thomas Ross: The castellated and domestic architecture of Scotland. David Douglas, Edinburgh 1887. S. 256–260.</ref> <ref name=DSA>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kenmure Castle.] In: Dictionary of Scottish Architects. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kenmure Castle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 55° 3′ 47,9″ N, 4° 8′ 16,8″ W

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