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Ketzendorf

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Stadt Buxtehude
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(618)&title=Ketzendorf 53° 27′ N, 9° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(618) 53° 26′ 39″ N, 9° 45′ 53″ O
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Höhe: 1 m ü. NHN
Einwohner: 618 (31. Dez. 2020)<ref name="DF">Einwohnerstatistik 2020. (PDF; 3,38 MB) Ketzendorf mit Ovelgönne. In: Webauftritt. Stadt Buxtehude, S. 13, abgerufen im Jahr 2009.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21614
Vorwahl: 04168
Lage von Ketzendorf in Niedersachsen

Ketzendorf (plattdeutsch Ketzendörp) ist eine innerhalb der niedersächsischen Stadt Buxtehude südöstlich gelegene Ortschaft im Landkreis Stade. Ketzendorf und Ovelgönne bilden zusammen die Ortschaft Ovelgönne-Ketzendorf.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Nordosten grenzt Ketzendorf an Neu Wulmstorf, im Osten an Wulmstorf und Daerstorf, im Südosten an Elstorf, im Süden an Ardestorf im Westen an Immenbeck und im Nordwesten an Ovelgönne.

Geschichte[Bearbeiten]

Funde von zahlreichen Feuersteingeräten südöstlich des Viertberges in den 1930er Jahren zeigen eine Besiedlung der Gegend in einem frühen Abschnitt der mittleren Steinzeit oder Magdalénien (Hamburger Stufe).<ref>Willi Wegewitz, A. Ferndandez: Ein Fundplatz der Hamburger Stufe in Ketzendorf, Kr. Harburg. In: Harburger Jahrbuch, Band 2, 1940/41 (@1@2Vorlage:Toter Link/www.sub.uni-hamburg.deonline (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.))</ref> Bei Ketzendorf gibt es 17 Hünengräber.

1810 bis 1814 lag Ketzendorf im Mairie Moisburg im Kanton Buxtehude im Arrondissement Lüneburg im Département des Bouches de l’Elbe des Französischen Kaiserreichs und zählte 90 Einwohner.<ref name=Kissling1813>A. F. L. Lasius: Der Französische Kaiser-Staat unter der Regierung des Kaisers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 57 f. (online).</ref>

Am Südende des Gemeindegebietes wurde 1983 die Siedlungsabfalldeponie Ketzendorf II eingerichtet und durch den Landkreis Stade betrieben. Sie ist inzwischen stillgelegt.<ref>Deponieentwässerungssysteme: Bau, Betrieb, Schäden und Sanierungsverfahren – Google Books. In: books.google.de. Abgerufen am 6. Februar 2017.</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1812 1910 1925 1933 1939
Einwohnerzahl 90<ref name=Kissling1813 /> 160<ref name=GemVerz1910>M. W. Ehrenreich (Zusammensteller): Landkreis Harburg. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 23. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).</ref> 148<ref name=Rademacher>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 152<ref name=Rademacher /> 177<ref name=Rademacher />

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1964 wurde die Exklave Bredenheide in die Gemeinde Wulmstorf umgegliedert.

Ketzendorf wurde mit dem Gebietsänderungsvertrag am 1. Juli 1972 in die Stadt Buxtehude eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gebietsänderungsvertrag (Memento vom 28. Oktober 2014 im Internet Archive) zwischen der Stadt Buxtehude und den Gemeinden Ketzendorf und Ovelgönne vom 14. Juni 1972.</ref> Ketzendorf gehörte vorher zum Landkreis Harburg und noch heute zur ev. Kirchengemeinde Elstorf.

Literatur[Bearbeiten]

  • Claus Ahrens: Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Ketzendorf. 1977.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein