Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD, eigene Schreibweise kfd) ist ein katholischer Frauenverband und einer der größten Frauenverbände Deutschlands. 2024 zählte er 265.000 Mitglieder.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Er geht zurück auf die ab 1856 gegründeten Bruderschaften christlicher Mütter. Aus ihnen ging 1928 der Zentralverband der katholischen Müttervereine hervor, der seit 1968 Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands heißt. Die kfd versteht sich als Interessenvertretung für Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft und bietet eine Gemeinschaft für Frauen.
Ziele und Selbstverständnis[Bearbeiten]
Die kfd setzt sich „für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein“.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Nach ihrer Satzung versteht sie sich als eine Gemeinschaft von Frauen, die sich helfen und ermutigen, „in der Nachfolge Jesu Christi“ zu leben, am Leben der Kirche teilzunehmen und in der Gesellschaft in christlicher Verantwortung mitzuwirken.<ref>Yumpu.com: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Die kfd-Pfarrgemeinschaften sind Begegnungsstätte für ihre Mitglieder und bieten kulturelle und soziale Dienste. Auch haben sie in vielen Kirchengemeinden Bedeutung für das Gemeindeleben.
Aufbau[Bearbeiten]
Die Mitglieder sind Personen, die „die Ziele und Aufgaben der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands bejahen und aktiv unterstützen“. Auch Männer können Mitglied der Frauengemeinschaft werden. Die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche ist nicht notwendig: Der Bundesverband geht davon aus, „dass ungetaufte (z. B. muslimische), getaufte, aber keiner Konfession/Kirche angehörende oder einer anderen christlichen Konfession (z.B. orthodox oder evangelisch) angehörende Frauen Mitglied der kfd werden/sind.“<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Mitgliederentwicklung[Bearbeiten]
Im Jahre 2016 zählte der Bundesverband der kfd 450.000 Mitglieder,<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] 27. September 2020, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2020.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref> 2024 nur noch 265.000.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Allein 2023 sank die Mitgliederzahl um 61.000.<ref>Kirche und Leben, Münster Germany: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 15. Januar 2024 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die Zahlen sind, so die Bundesgeschäftsführerin, „zweifellos erschreckend“. Sie seien auf „eine im Verband heftig umstrittene Beitragserhöhung, den Vertrauensverlust in die Institution Kirche, aber auch die demografische Entwicklung und die Inflation“ zurückzuführen.<ref name=":2">Kirche und Leben, Münster Germany: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 9. Januar 2024 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Dementsprechend lösten sich 2023 allein im Bistum Münster 50 Ortsgruppen auf.<ref name=":2" /> In den Diözesanverbänden führt die „hohe Überalterung“<ref>KFD Diözesanverband Köln: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2017 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> zu einem kontinuierlichen Sinken der Mitgliederzahlen, so in den Verbänden von Köln<ref>kfd-Diözesanverband Köln: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2021 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und Münster.<ref>kfd-Diözesanverband Münster: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2021 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Der Altersdurchschnitt im Kölner Verband liege bei über 75 Jahren, so die Kölner Diözesanverbandsvorsitzende.<ref name=":4" />
Struktur[Bearbeiten]
Der kfd-Bundesverband setzt sich aus 20 Diözesanverbänden (Aachen, Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Essen, Freiburg, Fulda, Görlitz, Hamburg, Hildesheim, Köln, Limburg, Magdeburg, Mainz, München-Freising, Münster, Osnabrück, Paderborn, Speyer und Trier)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und dem Landesverband Oldenburg zusammen. Der Bundesverband wird durch einen elfköpfigen Bundesvorstand vertreten, der „die politische und wirtschaftliche Gesamtverantwortung“<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> trägt und dessen Amtszeit vier Jahre beträgt. Die „mittlere Ebene“ wird durch Dekanate, Pfarrverbände, Bezirke und Regionen gebildet.<ref name=":1" />
Der zehnköpfige Bundesvorstand wird durch eine Vorsitzende und zwei Stellvertreterinnen angeführt:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
- Bundesvorsitzende: aktuell vakant<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 27. März 2026 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Stellvertretende Bundesvorsitzende und kommissarische Leitung: Ulrike Göken-Huismann und Lucia Lagoda
Geschichte[Bearbeiten]
Der kfd-Bundesverband wurde 1928 unter dem Namen Zentralverband der katholischen Müttervereine gegründet.<ref name=":3">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 1939 lösten die Nationalsozialisten den Verband auf, Haus und Vermögen wurden beschlagnahmt. Elemente der Verbandsarbeit konnten unter dem Dach der bischöflichen Ordinariate als kirchliche Frauenarbeit aufrechterhalten werden. 1951 erfolgte die Wiedergründung des Verbandes unter dem Namen Zentralverband der katholischen Frauen- und Müttergemeinschaften. Die erste Präsidentin des Verbandes war Marianne Dirks. 1954 wurde die Verbandszentrale in Düsseldorf wieder eingeweiht. 1968 verabschiedete der Verband eine neue Satzung und mit ihr den Namen Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD).<ref name=":3" />
1979 wurde das „Orientierungs- und Arbeitsprogramm 1979“ verabschiedet, das 1987 unter dem Namen „Impulse ’87“ weiterentwickelt wurde.<ref name="Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands">Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 1981 wurde Irene Schmale-Ott Präsidentin der KFD. 1993 folgte das Papier „Akzente `93“, 1999 die „Leitlinien `99“.<ref name="Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands" /> 2002 wurde die Marianne-Dirks-Stiftung gegründet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 2008 folgte der Beschluss über ein Leitbild der kfd. Die zehn Kernsätze stehen unter dem Titel „kfd – leidenschaftlich glauben und leben“.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
2017 feierte die kfd den 100. Jahrgang des Mitgliedermagazins „Frau und Mutter“ (heute „Junia“).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Bei der Bundesversammlung der kfd im Juni 2025 wurde die CDU-Politikerin Anne König zur Bundesvorsitzenden gewählt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Sie folgte auf Mechthild Heil (2017–2025) und Maria Theresia Opladen (2008–2017), beide ebenfalls CDU.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Ihr Amt legte König bereits Ende März 2026 auf eigenen Wunsch nieder. Bis zur Neuwahl einer Nachfolgerin übernahmen die beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Ulrike Göken-Huismann und Lucia Lagoda die kommissarische Leitung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 27. März 2026 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Am deutschen Synodalen Weg war die kfd beteiligt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Eine 2024 in Kraft tretende Beitragserhöhung wurde vorab in der KFD-Verbandszeitschrift Junia bekanntgegeben; die Erhöhung werde nötig, um die in vielen Bereichen gestiegenen Kosten zu decken, beispielsweise beim kfd-Diözesanverband Köln die Kosten für organisierte Fahrten.<ref name=":4">Marcus Reimold: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> In der Reaktion darauf denken mehrere Ortsverbände über ihre Auflösung oder einen Austritt aus dem Verband nach<ref>Kirche und Leben, Münster Germany: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. August 2023 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> oder haben sich bereits aufgelöst.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Andere Auflösungen hängen ausschließlich mit dem Mitgliederschwund zusammen, wie in Garbeck.<ref>Laura Berken: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 8. September 2025 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Verbandszeitschrift[Bearbeiten]
Junia ist die Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands. Unter ihrem ursprünglichen Namen „Frau und Mutter“ feierte die Zeitschrift 2017 ihr 100. Erscheinungsjubiläum.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> „Frau und Mutter“ erschien monatlich und war mit einer Druckauflage von 450.000 Exemplaren (2017)<ref>IVW: Frau und Mutter, verbreitete Auflage im 1. Quartal 2017: 450.002 Exemplare.</ref> die auflagenstärkste katholische Frauenzeitschrift im deutschsprachigen Raum.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> 2020 erfolgte nach längerer verbandsinterner Diskussion eine Änderung in Junia, benannt nach der Heiligen Junia<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und die Halbierung des Erscheinungsrhythmus auf 6 Exemplare im Jahr.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Chefredakteurin ist Friederike Frücht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Positionen (Auswahl)[Bearbeiten]
2019 forderte die kfd die Frauenordination, das heißt dem „Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche“.<ref>KFD Bundesverband: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Juli 2019 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Bereits in dem im Jahr 1999 verabschiedeten Programm „Leitlinien ’99“<ref>KFD-Programm: Beschlüsse der Delegiertenversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) 1999 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> hatte der Verband die Forderung nach Zulassung von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche aufgestellt, musste diese aber aufgrund von Konflikten mit der Deutschen Bischofskonferenz herausnehmen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Entsprechend fordert die kfd ihre Mitglieder auf, den „Tag der Diakonin“ am 29. April zu begehen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Auf Ebene des Bundesverbands, einiger Diözesanverbände und Ortsgruppen bestehen zahlreiche Verbindungen mit der Initiative Maria 2.0<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>, während sich der Kölner Diözesanverband davon distanziert hat.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Auf Ebene der Landesverbände nahm die kfd 2021 zusammen mit Maria 2.0 einen Thesenanschlag<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> an Kirchentüren vor, in dem sie eine geschlechtergerechte Kirche, Machtteilung, Missbrauchsaufarbeitung und die Aufhebung des Pflichtzölibats fordert.<ref>Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands-Landesverband Oldenburg: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Kirche und Leben, Münster Germany: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
2020 verabschiedete der Verband einen Unvereinbarkeitsbeschluss für Parteimitglieder der Alternative für Deutschland, demzufolge eine Zugehörigkeit zur kfd mit der Mitgliedschaft in dieser Partei nicht vereinbar ist.<ref>Katholisch.de:, September 2020</ref>
2022 forderte die kfd in ihrem Positionspapier „Frauenleben sind vielfältig“ „vom Lehramt der Kirche eine neue Sicht auf die vielfältigen Ausdrucksformen menschlicher Sexualität und die Vielfalt von Frauenleben; sie betont die unbedingte Notwendigkeit einer neuen lehramtlichen Sexualethik und einer neuen Theologie der Ehe“.<ref>KFD Bundesverband: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Juli 2022 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
In ihrem Positionspapier zum assistierten Suizid forderte die kfd 2023, „die Rahmenbedingungen im Blick auf den assistierten Suizid so auszugestalten, dass dieser nicht zu einer gewöhnlichen Situation des Sterbens wird, sondern als Ausnahme ein Sonderfall bleibt“.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 5. Juli 2023 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Nach einer kontroversen Diskussion verabschiedete die Bundesversammlung im Juni 2023 ihr Positionspapier zu Sexarbeit und Prostitution.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 10. Juni 2023 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
2025, im Zusammenhang mit einem migrationspolitischen Vorschlag der CDU, fordert der Ortsverband Münster den Rücktritt der KFD-Bundesvorsitzenden Mechthild Heil, Mitglied der Partei.<ref>Kirche und Leben, Münster Germany: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 11. Februar 2025 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Anders als der vormalige „Schweizerischer Katholische Frauenbund“ (2025) will die KFD nicht auf das „katholisch“ im Namen verzichten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Initiativen und Beteiligungen[Bearbeiten]
Zu den kirchen- und gesellschaftspolitischen Initiativen, an denen die kfd mitwirkte, gehören unter anderem:
- 1996: „Macht unsichtbare Arbeit sichtbar“ – kfd-Aktion zum Nachweis über ehrenamtlich geleistete Arbeit; 2001: Positionspapier „Das Ehrenamt in der kfd“: 2011: Positionspapier Ehrenamtlich arbeiten<ref>Positionspapier Ehrenamtlich arbeiten, 2011</ref>
- 1997: Gründung des Netzwerks Diakonat der Frau<ref>https://www.kfd-bundesverband.de/fileadmin/Media/Themen/Kirche/Diakonat_der_Frau/Diakonat_der_Frau_-_Geschichte_eines_Frauenamtes.pdf</ref>
- 2004: Modell zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung (zusammen mit anderen katholischen Verbänden)<ref>buendnis-sockelrente.de: Verbände, abgerufen am 25. Juni 2023.</ref>
- 2006: Förderung der Bibel in gerechter Sprache<ref>Fördernde, abgerufen am 25. Juni 2023; Ulrike Bail, Frank Crüsemann, Marlene Crüsemann, Erhard Domay, Jürgen Ebach, Claudia Janssen, Hanne Köhler, Helga Kuhlmann, Martin Leutzsch, Luise Schottroff (Hrsg.): Bibel in gerechter Sprache. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2006, ISBN 3-579-05500-3, S. 2387.</ref>
- 2013: Notrufnummer für von Gewalt betroffene Frauen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen<ref>KFD-Bundesverband: Hilfetelefon stärken, 21. November 2018</ref>
- ab 2018: Aktion #MachtLichtAn zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Kirche<ref>KFD-Bundesverband: Macht Licht An!, 21. Januar 2022</ref>
- 2020: Über 131.000 Unterschriften für eine geschlechtergerechte Kirche<ref>KFD-Bundesverband: Purpurkreuz, 3. März 2020</ref>
Interessenvertretungen[Bearbeiten]
Die kfd engagiert sich in folgenden Institutionen und Gremien auf nationaler und internationaler Ebene (Auswahl):<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
- AGENDA Forum katholischer Theologinnen e. V.
- ANDANTE – Europäische Allianz katholischer Frauenverbände
- Arbeitsgemeinschaft Interessenvertretung Alleinerziehende (AGIA)
- Arbeitsgemeinschaft Katholischer Frauenverbände und -gruppen
- Bundesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft
- Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO)
- Christinnenrat
- Deutscher Frauenrat
- Deutsche Kommission Justitia et Pax
- Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung
- Klima-Allianz Deutschland
- Maximilian-Kolbe-Werk (Hilfswerk für ehemalige KZ-Häftlinge)
- Misereor (Hilfswerk der katholischen Kirche)
- missio – Internationales Katholisches Missionswerk
- Müttergenesungswerk
- Netzwerk Diakonat der Frau
- Weltunion katholischer Frauenorganisationen (WUCWO)
- Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)
- Weltgebetstag der Frauen (WGT)
- TransFair
- UN Women Nationales Komitee Deutschland
- Verbraucherzentrale Bundesverband
Weblinks[Bearbeiten]
- Website des Bundesverbandes der kfd
- Internetangebot der Zeitschrift Junia
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Katholischer Verband
- Frauenverband (Deutschland)
- Verein (Düsseldorf)
- Religiöser Verein (Nordrhein-Westfalen)
- Verbandsgründung 1856
- Christliche Frauenorganisation (Deutschland)
- Römisch-katholische Organisation (Deutschland)
- Christliche Organisation (Düsseldorf)