Kiczyce
| Kiczyce | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:POL Kiczyce COA.svg | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Schlesien | |||||
| Powiat: | Cieszyn | |||||
| Gmina: | Skoczów | |||||
| Fläche: | 7,3 km² | |||||
| Geographische Lage: | 49° 49′ N, 18° 48′ O
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|
| Höhe: | 275<ref>Wiesław Kuś, 1999, S. 206.</ref> m n.p.m. | |||||
| Einwohner: | 983 (2008) | |||||
| Postleitzahl: | 43-430 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 33 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | SCI | |||||
Kiczyce (deutsch Kitschitz<ref name="mrozek"></ref>) ist eine Ortschaft mit einem Schulzenamt der Gemeinde Skoczów im Powiat Cieszyński der Woiwodschaft Schlesien, Polen.
Geographie[Bearbeiten]
Kiczyce liegt im Auschwitzer Becken (Kotlina Ostrawska),<ref></ref> an der Weichsel etwa 18 km westlich von Bielsko-Biała und 50 km südlich von Katowice im Powiat (Kreis) Cieszyn.
Das Dorf hat eine Fläche von 730 ha.<ref name="s">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Statut Sołectwa Kiczyce.] In: www.skoczow.bip.info.pl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Dezember 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Nachbarorte sind Zaborze im Norden, Pierściec im Osten, die Stadt Skoczów im Süden, Ochaby und Wiślica im Westen.
Geschichte[Bearbeiten]
Das Dorf liegt im Olsagebiet (auch Teschner Schlesien, polnisch Śląsk Cieszyński).
Der Ort wurde im Jahr 1316 erstmals urkundlich als Kytsitz erwähnt.<ref name="mrozek"/><ref></ref> Der Name ist patronymisch abgeleitet vom Vornamen Kika mit typischen patronymischen Wortende -yce (wie auch -(ow)ice).<ref name="mrozek" />
Politisch gehörte das Dorf ursprünglich zum Herzogtum Teschen, dies bestand ab 1290 in der Zeit des polnischen Partikularismus. Seit 1327 bestand die Lehensherrschaft des Königreichs Böhmen und seit 1526 gehörte es zur Habsburgermonarchie.
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete es ab 1850 eine Gemeinde in Österreichisch-Schlesien, Bezirk Bielitz und Gerichtsbezirk Skotschau. In den Jahren 1880–1910 verkleinerte sich die Einwohnerzahl von 575 im Jahr 1880 auf 499 im Jahr 1910, es waren überwiegend polnischsprachige (zwischen 96,9 % und 100 %), 1890 auch 18 (3,1 %) deutschsprachige. Im Jahre 1910 waren 73,7 % römisch-katholisch, 25,7 % evangelisch, es gab 3 Juden.<ref></ref><ref>Ludwig Patryn (ed): Die Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910 in Schlesien, Troppau 1912.</ref>
1920, nach dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie und des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkriegs kam Kiczyce zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Von 1975 bis 1998 gehörte Kiczyce zur Woiwodschaft Bielsko-Biała.<ref>Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF-Datei; 783 kB)</ref>
Persönlichkeit[Bearbeiten]
- Rudolf Bażanowski (* 6. Februar 1953 in Kiczyce), lutherischer Theologe, von 1992 bis 2018 Bischof der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen
Literatur[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Bładnice (Bladnitz) | Harbutowice (Harbutowitz) | Kiczyce (Kitschitz) | Kowale (Kowali) | Międzyświeć (Miendziswiec) | Ochaby (Ochab) | Pierściec (Perstetz) | Pogórze (Pogorsch) | Skoczów (Skotschau) – Stadt | Wilamowice (Willamowitz) | Wiślica (Wislitz)
