Kiefern
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Wald-Kiefer (Pinus sylvestris), Illustration | ||||||||||||
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Die Kiefern, Föhren, Sjüren, Forlen oder Dählen (Pinus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) innerhalb der Nadelholzgewächse (Pinophyta). Pinus ist die einzige Gattung der Unterfamilie Pinoideae.
Etymologie der Trivialnamen[Bearbeiten]
Mit Föhre verwandte Wörter sind in fast allen germanischen Sprachen vorhanden, beispielsweise englisch fir (was aber heute der englische Begriff für Tanne ist).<ref>Leo</ref> Das Wort Kiefer ist erst ab dem 16. Jahrhundert belegt und ist vermutlich durch Zusammenziehung von ahd. kienforha (Kienföhre) entstanden.<ref>Vgl. Angabe zur Herkunft von Kiefer bei Duden online.</ref>
Der Zapfen der Kiefer wird auch Kienapfel genannt.<ref>Artikel zu Kienapfel im deutschsprachigen Wiktionary, abgerufen am 12. Juli 2023.</ref><ref>Kienapfel bei DWDS, abgerufen am 12. Juli 2023.</ref>
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Pinus-Arten sind Bäume oder seltener Sträucher. Das Holz, die Rinde, die als Nadeln geformten Blätter und häufig auch die Zapfen bilden Harzkanäle. Der Stamm ist monopodial, geht also von der Basis bis zur Spitze durch. Die Verzweigung vom Stamm erfolgt in Scheinwirteln. Die Borke ist gefurcht oder in Platten unterteilt bis dünn und schuppig oder dünn und glatt. Die Triebe sind zweigestaltig, es werden Kurz- und Langtriebe unterschieden.<ref name="Farjon608" /> Die Sämlinge besitzen drei bis 24 Keimblätter.<ref name="Farjon608" />
Die Knospen der Langtriebe und Zapfen sind anfangs von schuppenförmigen Niederblättern geschützt, jedoch nicht die Kurztriebe und Pollenzapfen. Die Schuppenblätter fallen bald ab oder verbleiben an den Zweigen.<ref name="Farjon608" /> Viele Kiefernarten verfügen über Erneuerungsknospen, die ihnen helfen, Waldbrände zu überstehen; einige werden als Pyrophyten durch Feuer gefördert.<ref>Rainer Matyssek, Jörg Fromm, Heinz Rennenberg, Andreas Roloff: Biologie der Bäume. Ulmer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8001-2840-2, S. 252.</ref> Ihre Zapfen öffnen sich erst bei 70–80 °C.<ref name="Remmert">Hermann Remmert: Ökologie. Ein Lehrbuch. 5. Auflage. Berlin Heidelberg 1992, ISBN 3-540-54732-0. S. 63.</ref>
Die Nadeln wachsen selten einzeln oder in Bündeln meist zu zweit bis zu fünft und manchmal bis zu acht zusammen, die an der Basis von einer Nadelscheide umgeben sind. Die Nadelscheide fällt bald ab oder verbleibt am Baum. Die Nadeln bleiben zwei bis 30 Jahre am Baum und fallen als Bündel ab. Sie erreichen Längen von 2,5 bis 50 Zentimetern und werden meist 0,5 bis 2,5 (bei einer Art bis 7) Millimeter dick. Sie sind nadelförmig oder bei einer Art lanzettlich, im Querschnitt plan-konvex oder dreieckig, seltener stielrund oder flach. Der Rand ist ganzrandig oder fein gesägt. Die Spaltöffnungen liegen auf allen Seiten der Blätter, nur auf der Oberseite oder bei einer Art manchmal nur unterseits.<ref name="Farjon608" />
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Pinus-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtlich (monözisch). Die Pollenzapfen wachsen spiralig angeordnet nahe der Basis junger Langtriebe. Sie sind eiförmig-länglich bis zylindrisch und bestehen aus einer dünnen Achse mit zahlreichen, spiralig angeordneten, mehr oder weniger schildförmigen Mikrosporophyllen.<ref name="Farjon608" />
Die Samenzapfen sind gestielt und stehen einzeln oder häufiger in Gruppen nahe den Enden der Triebe. Sie sind schief eiförmig, eiförmig bis zylindrisch und 2 bis 60 Zentimeter lang. Sie reifen meist nach zwei oder seltener nach drei Jahren, werden bald abgeworfen oder verbleiben länger am Baum. Sie wachsen anfangs aufgerichtet und sind bei Reife hängend oder abstehend. Die Deckschuppen sind bei der Bestäubung unscheinbar und wachsen auch nicht wie die Samenschuppen weiter. Die Samenschuppen sind bleibend, verkehrt eiförmig bis länglich, dünn oder dick holzig und spiralig mit einer dünnen oder dicken Mittelachse verbunden. Der im geschlossenen Zustand sichtbare Teil der Schuppe wird als Apophyse bezeichnet und ist unterschiedlich verdickt und/oder verlängert. Die Apophyse trägt dorsal oder terminal einen Umbo, der mit einem Stachel bewehrt sein kann.<ref name="Farjon608" />
Die Samen sind meist etwas abgeflacht und haben einen verwachsenen oder gegliederten, häutigen Flügel, der sich aus dem adaxialen Teil der Samenschuppen bildet. Er kann mehrfach länger als der Same sein oder auch zurückgebildet.<ref name="Farjon608" />
Verbreitung und Anbau[Bearbeiten]
Kiefern-Arten sind vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Die Verbreitungsschwerpunkte sind kühl-feuchte Klimabereiche. Viele Arten besiedeln auch subtropische und tropische Bereiche. Dort sind viele Kiefernarten gut an Brände angepasst: Ihre Samen keimen besonders gut nach Hitzestress.<ref name="Remmert" />
Angebaut werden Kiefern inzwischen weltweit in den geeigneten Klimazonen. Insbesondere in Korea und Japan kommt den Kiefern eine besondere symbolische Bedeutung zu: Sie stehen dort für Stärke, Langlebigkeit und beständige Geduld. Kiefern sind daher in diesen Ländern besonders oft in sorgfältig ausgestalteter Form bei Tempel- und Gartenanlagen zu finden.
Kiefern sind weltweit die wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft. Meist anspruchslos und gutwüchsig, werden sie oft an Stelle der einheimischen Baumarten für die effektive Wiederaufforstung nach Waldzerstörungen und Rodungen verwendet. In den Tropen und Subtropen werden Kiefern in Holzplantagen angebaut. Auch im Mittelmeergebiet und in Japan finden sich große Flächen mit Kiefernbestand. In Mitteleuropa wurden große Waldflächen weit über ihr natürliches Vorkommen mit der Waldkiefer in Monokultur aufgeforstet. Diese Reinbestände sind zwar einfach zu begründen und zu ernten, aber viel anfälliger für Waldbrände und Insektenbefall als naturnähere Mischwälder. Mittelfristig führen diese Reinbestände zur Auslaugung und Versauerung der Böden.
Neben der Waldkiefer im Flachland kommen in Mitteleuropa in Bergregionen von Natur aus noch die Schwarzkiefer (Pinus nigra subsp. nigra), die Bergkiefer (Pinus mugo) und die Zirbelkiefer oder Arve (Pinus cembra) vor.
Unter Kaiser Maximilian I. begann die Anpflanzung von Schwarzkiefern am Steinfeld bei (seinem Geburtsort) Wiener Neustadt. Die Gewinnung von Harz und Wiener Neustädter Terpentin erfolgte westlich und südwestlich der Stadt bis in die 1960er-Jahre. Nur ein Betrieb harzt noch heute. Eine ehemalige Pulverfabrik, zwei Schulen, eine Autobahnstation der A2 und ein Wirtschaftspark zur Ansiedlung von Betrieben ab 2019 tragen die (Orts-)Bezeichnung Föhrenwald.<ref>Schwarzföhren in Not</ref><ref>ecoplus Wirtschaftspark Föhrenwald ecoplus.at, abgerufen am 6. November 2021.</ref>
Systematik[Bearbeiten]
Inyo National Forest, Kalifornien (USA)
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Gattung Pinus wurde 1753 durch Carl von Linné aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname Pinus wurde schon von den Römern für mehrere Kiefernarten verwendet.<ref name="Genaust1996" /> Synonyme für Pinus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. sind: Apinus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Neck. ex Rydb., Caryopitys Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Small, Ducampopinus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Chev., Leucopitys Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Nieuwl., Pinea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Wolf, Strobus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Opiz.<ref name="Tropicos" />
Äußere Systematik[Bearbeiten]
Pinus ist die einzige Gattung der Unterfamilie Pinoideae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Link, die 1831 durch Heinrich Friedrich Link in Handbuch, 2, Seite 476 aufgestellt wurde.
Innere Systematik[Bearbeiten]
Die klassische Unterteilung der Gattung in drei Untergattungen wurde aufgrund molekulargenetischer Studien auf zwei Untergattungen reduziert.<ref name="Gernandt" /> Nach Aljos Farjon 2010 gibt es etwa 113 Arten der Gattung Pinus; sie sind wie folgt gegliedert:<ref name="Farjon609" />
Untergattung Pinus (Diploxylon): Sie kommt in Eurasien, in Nordafrika, im östlichen Nordamerika und Kuba vor:
- Sektion Pinus:
- Untersektion Pinaster: Sie kommt auf den Kanarischen Inseln, im Mittelmeerraum und im Himalaja vor.
- Kalabrische Kiefer (Pinus brutia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ten.)
- Kanarische Kiefer (Pinus canariensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Sm.)
- Aleppo-Kiefer (Pinus halepensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill.)
- Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Christ)
- Pinus latteri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mason
- Pinus merkusii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jungh. & de Vriese: Sie kommt auf den Philippinen und Sumatra vor.
- See-Kiefer (Pinus pinaster Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aiton)
- Pinie (Pinus pinea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Pinus roxburghii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sarg.
- Untersektion Pinus: Ihr Verbreitungsgebiet entspricht dem der Untergattung.
- Pinus densata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mast.
- Japanische Rot-Kiefer (Pinus densiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sieb. & Zucc.)
- Pinus hwangshanensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.W.Y.Hsia
- Pinus kesiya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Royle ex Gordon: Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Süd- und Südostasien von Indien bis zu den Philippinen.
- Pinus luchuensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mayr
- Pinus henryi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mast.
- Pinus massoniana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lamb.
- Berg-Kiefer (Pinus mugo Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Turra)
- Schwarz-Kiefer (Pinus nigra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.F.Arnold)
- Amerikanische Rot-Kiefer (Pinus resinosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Aiton)
- Wald-Kiefer (Pinus sylvestris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Chinesische Kiefer (Pinus tabuliformis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Carrière)
- Pinus taiwanensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hayata
- Japanische Schwarzkiefer (Pinus thunbergii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Parl.)
- Pinus tropicalis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Morelet
- Spirke, Haken-Kiefer, Aufrechte Bergkiefer (Pinus uncinata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ramond ex DC., Syn.: Pinus mugo subsp. uncinata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ramond) Domin)
- Pinus yunnanensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Franch.
- Untersektion Pinaster: Sie kommt auf den Kanarischen Inseln, im Mittelmeerraum und im Himalaja vor.
- Sektion Trifoliae: Sie kommt von Nordamerika über Mexiko bis auf die Karibischen Inseln vor.
- Untersektion Contortae: Sie kommt in Nordamerika vor:
- Banks-Kiefer (Pinus banksiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lamb.)
- Sand-Kiefer (Pinus clausa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Chapm. ex Engelm.) Vasey ex Sarg.)
- Küsten-Kiefer (Pinus contorta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Douglas ex Loudon)
- Pinus virginiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill.
- Untersektion Ponderosae: Sie kommt von den westlichen USA über Mexiko bis Zentralamerika vor.
- Pinus arizonica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engelm.
- Coulter-Kiefer (Pinus coulteri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.D.Don)
- Pinus devoniana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl.
- Pinus douglasiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Martínez
- Pinus durangensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Martínez
- Pinus engelmannii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Carrière
- Pinus hartwegiiDie Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt. Lindl.
- Jeffrey-Kiefer (Pinus jeffreyi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Murray)
- Pinus maximinoi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.H.E.Moore
- Montezuma-Kiefer (Pinus montezumae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lamb.)
- Gelb-Kiefer (Pinus ponderosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Douglas ex C.Lawson): Die drei Unterarten kommen vom südlichen British Columbia, über das südwestliche North Dakota bis Texas und Kalifornien bis in Mexiko nur in Niederkalifornien sowie in Sonora vor.
- Pinus pseudostrobus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl.: mit drei Varietäten von Mexiko über das Hochland von Guatemala bis ins nördliche El Salvador und westliche Honduras.
- Weiß-Kiefer (Pinus sabiniana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Douglas)
- Pinus torreyana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Parry ex Carrière
- Untersektion Australes: Sie kommt von Nord- bis Zentralamerika und auf Karibischen Inseln vor.
- Pinus attenuata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lemmon
- Karibische Kiefer (Pinus caribaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Morelet): Sie kommt mit drei Varietäten auf den Bahamas und Turks- und Caicosinseln (var. bahamensis), im westlichen Kuba in der Provinz Pinar del Río und auf der Isla de la Juventud (var. caribaea) und vom mexikanischen Bundesstaat südlichen Quintana Roo über das nördliche Guatemala bis Belize sowie Honduras einschließlich der Islas de la Bahía bis El Salvador und Nicaragua vor.
- Kuba-Kiefer (Pinus cubensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Griseb.): Sie kommt im östlichen Kuba beispielsweise in der Sierra Maestra und Sierra de Nipe vor.
- Pinus echinata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill.
- Pinus elliottii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engelm.
- Pinus glabra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Walter
- Pinus greggii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engelm. ex Parl.
- Pinus herrerae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Martínez
- Pinus jaliscana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pérez de la Rosa
- Pinus lawsonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roezl ex Gordon
- Pinus leiophylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schiede ex Schltdl. & Cham.
- Pinus lumholtzii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.B.L.Rob. & Fernald
- Pinus luzmariae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pérez de la Rosa
- Bischofs-Kiefer (Pinus muricata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.D.Don)
- Pinus occidentalis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sw.: Sie kommt nur auf Hispaniola in Höhenlagen zwischen 200 und 3200 Meter vor.
- Pinus oocarpa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schiede
- Sumpf-Kiefer (Pinus palustris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill.)
- Pinus patula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schiede ex Schltdl. & Cham.
- Pinus praetermissa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Styles & McVaugh
- Pinus pringlei Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Shaw
- Pinus pungens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lamb.
- Monterey-Kiefer (Pinus radiata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.D.Don): Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von Kalifornien bis Niederkalifornien und vorgelagerte Inseln. Sie ist in vielen Ländern der Welt ein Forstbaum.
- Pech-Kiefer (Pinus rigida Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill.)
- Pinus serotina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Michx.
- Weihrauch-Kiefer (Pinus taeda Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Pinus tecunumanii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.Schwerdtf. ex Eguiluz & J.P.Perry
- Pinus teocote Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schied. ex Schltdl. & Cham.
- Untersektion Contortae: Sie kommt in Nordamerika vor:
Untergattung Strobus (Haploxylon):
- Sektion Parrya: Sie kommt von den westlichen USA bis Mexiko vor:
- Untersektion Balfourianae: Sie kommt im Westen der USA vor.
- Grannen-Kiefer (Pinus aristata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engelm.)
- Fuchsschwanz-Kiefer (Pinus balfouriana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Balf.)
- Langlebige Kiefer (Pinus longaeva Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.D.K.Bailey)
- Untersektion Cembroides: Sie kommt im Südwesten der USA und in Mexiko vor.
- Pinus cembroides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zucc.
- Pinus culminicola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Andresen & Beaman
- Pinus edulis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engelm.
- Einblättrige Kiefer (Pinus monophylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Torr. & Frém.)
- Pinus quadrifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Parl. ex Sudw.
- Pinus remota Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Little) D.K.Bailey & Hawksw.
- Untersektion Nelsoniae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Burgh: Sie kommt in Mexiko vor.
- Pinus nelsonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Shaw
- Untersektion Rzedowskianae:
- Pinus rzedowskii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Madrigal & M.Caball.
- Pinus maximartinezii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rzed.
- Pinus pinceana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gordon
- Untersektion Balfourianae: Sie kommt im Westen der USA vor.
- Sektion Quinquefoliae: Sie kommt im östlichen Asien und in Nordamerika bis Mexiko vor:
- Untersektion Gerardianae: Sie kommt in Ostasien und im Himalaja vor:
- Bunges Kiefer (Pinus bungeana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zucc. ex Endl.)
- Pinus gerardiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Wall. ex D.Don
- Pinus squamata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.X.W.Li
- Untersektion Krempfianae: Sie kommt in Vietnam vor.
- Pinus krempfii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lecomte
- Untersektion Strobus: Sie kommt in Nordamerika und in Eurasien vor.
- Weißstämmige Kiefer (Pinus albicaulis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engelm.)
- Pinus amamiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Koidz.
- Armands Kiefer (Pinus armandii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Franch.): Die drei Varietäten kommen im zentralen bis westlichen China, in Taiwan und im nördlichen Myanmar vor.
- Mexikanische Weymouth-Kiefer (Pinus ayacahuite Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ehrenb. ex Schltdl.)
- Pinus bhutanica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Grierson, D.G.Long & C.N.Page
- Zirbel-Kiefer (Pinus cembra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Pinus dalatensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ferré
- Pinus fenzeliana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hand.-Mazz.
- Biegsame Kiefer (Pinus flexilis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.E.James)
- Korea-Kiefer (Pinus koraiensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sieb. & Zucc.)
- Zucker-Kiefer (Pinus lambertiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Douglas)
- Westliche Weymouth-Kiefer (Pinus monticola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Douglas ex D.Don)
- Pinus morrisonicola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hayata
- Mädchen-Kiefer (Pinus parviflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Sieb. & Zucc.)
- Rumelische Kiefer (Pinus peuce Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Griseb.)
- Zwerg-Kiefer (Pinus pumila Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Pall.) Regel)
- Sibirische Zirbel-Kiefer (Pinus sibirica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Du Tour)
- Pinus strobiformis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Engelm.
- Weymouth-Kiefer (Pinus strobus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Tränen-Kiefer (Pinus wallichiana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.B.Jacks.): Sie kommt im südlichen Himalaja von Afghanistan über Pakistan und Indien, Nepal und Bhutan bis Myanmar und Tibet vor.
- Pinus wangii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hu & W.C.Cheng: Sie kommt im südöstlichen Yunnan nur in Malipo sowie Xichou, vielleicht auch in Vietnam vor.
- Untersektion Gerardianae: Sie kommt in Ostasien und im Himalaja vor:
Krankheiten[Bearbeiten]
- Bläue (verschiedene Erreger wie zum Beispiel Ceratocystis und Ophiostoma piliferum): Hierbei handelt es sich um eine Verfärbung des Holzes.
- Cenangium-Triebschwinden, verursacht durch das Ockergelbe Mehlbecherchen (Cenangium ferruginosum)
- Cyclaneusma-Nadelschütte (Cyclaneusma minus)
- Braunfleckenkrankheit (Lecanosticta acicola)<ref>Peter Solfrabk: Latschen in Gefahr - Pilz bedroht Schutzwälder. Auf: BR.de vom 10. August 2024.</ref>
- Föhrennadelrost (Coleosporium tussilaginis)
- Kieferndrehrost (Melampsora populnea)<ref>Heinz Butin: Krankheiten der Wald- und Parkbäume. Georg Thieme Verlag, 1983, Seite 74–75, ISBN 3-13-639002-4</ref>
- Kiefernrindenblasenrost (Cronartium flaccidum oder Endocronartium pini): Ein Rostpilz, der zur Bildung des Kienzopfes führt.
- Kieferntriebsterben (Diplodia sapinea)
- Lophodermium-Nadelschütten (Lophodermium seditiosum und Lophodermium pinastri)
- Schwarzer Schneeschimmel (Herpotrichia coulteri): Befällt die Bergkiefer.
- Schwedische Nadelschütte (Lophodermella sulcigena)
- Scleroderris-Krankheit (Gremmeniella abietina)
- Dothistroma-Nadelbräune oder Rotbandkrankheit (Dothistroma spp.)
- Strobenrost (Cronartium ribicola): Befällt fünfnadlige Kiefern.
- Sydowia polyspora
- Weißer Schneeschimmel (Phacidium infestans): Befällt die Zirbelkiefer.
Seit einigen Jahren erkranken Föhren in der Schweiz zunehmend an der Rotbandkrankheit und der Braunfleckenkrankheit, verursacht durch die zwei sogenannten Neomyceten. Um das Schadpotenzial und die Verbreitung der Neuankömmlinge im Auge zu behalten, beobachtet Waldschutz Schweiz die Krankheiten seit 2009 aktiv. Im Zuge dieser Monitoringaktivitäten kam es zu den Nachweisen der hier genannten Nadelkrankheiten.<ref>Vivanne Dubach, Valentin Queloz, Sophie Stroheker: Nadel- und Triebkrankheiten der Föhre. Hrsg.: Eidg. Forschungsanstalt WSL. Band 70, 2022, ISSN 2296-4428 (lib4ri.ch [PDF]).</ref>
Das Kieferntriebsterben tritt seit den 1990er-Jahren an Schwarzföhren bei Wiener Neustadt auf. Der Pilz Spaeropsis sapinea verschließt dabei Wasserleitungsbahnen im Holz.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hintergrundinformationen: Waldföhren in Not ( des Vorlage:IconExternal vom 6. November 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. foehrenwald.info, WHG WaldHolz G.m.b.H., Wiener Neustadt, o. J.; abgerufen am 6. November 2021.</ref>
Nutzung[Bearbeiten]
Kiefernholz gehört neben dem Fichtenholz zu den wichtigsten Nadelhölzern. Ausschlaggebend sind hier wie auch bei den anderen Arten der gerade Wuchs, das rasche Wachstum, die geringen Ansprüche an den Standort und die gute Verwendbarkeit des Holzes. Die mechanischen Eigenschaften des Holzes sind im Vergleich zu denen der Fichte sehr gut, zugleich ist allerdings der Streubereich sehr groß und abhängig von der Herkunft und den Wuchsbedingungen der Kiefer.
Zum Anwendungsspektrum gehört vor allem die Verwendung als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich sowie die Nutzung als Brennholz. Dabei wird Kiefernholz in Form von Rundholz, Schnittholz wie Brettern und Brettschichthölzern und als Furnierholz verarbeitet. Zugleich ist es ein wichtiges Holz für die Herstellung von Spanplatten. Als Bau- und Konstruktionsholz wird Kiefernholz nahezu überall eingesetzt, sowohl im Innenausbau wie auch bei Außenanwendungen. Es findet entsprechend Verwendung im Hausbau für Dachkonstruktionen, für Holzverkleidungen, Geländer, Treppen, Skelettkonstruktionen für Wände und Decken, Fußböden, Fenster, Türen und Tore. Imprägniertes Kiefernholz dient als Fassadenverkleidung, Terrassendecking und weitere Anwendungen wie Kinderspielgeräte, Zäune, Pergola und anderes im Garten- und Landschaftsbau. Hinzu kommen eine Reihe weiterer Anwendungen wie Masten, Pfosten, Pfähle und andere Anwendungen im Außenbereich, insbesondere auch als Rammpfähle im Wasser-, Hafen- und Bergbau, außerdem ist Kiefernholz beliebt als Schwellenholz im Gleisbau von U-Bahnen und Werksbahnen.
Kiefern werden zudem zur Harz- und Pechgewinnung bzw. wie schon früher zur Herstellung von Kolophonium<ref>Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 362 (Collofonia: Destillationsrückstand des Harzes von Pinus spec.)</ref><ref>Vgl. auch Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 173 („Colofonia – grexbeche, Pix grica, Pix greca […], krykesch pech […], grekesch pech“ = Pinus spec.)</ref> genutzt. Das stark harzhaltige Splintholz, das die Kiefer um Verletzungen herum bildet, wurde früher als Kienspan zur Beleuchtung benutzt.
Die Samen einzelner Kiefernarten sind so groß, dass sie als Nahrungsmittel verwendet werden (Pinienkerne, „Zedernüsse“).
Symbolik[Bearbeiten]
In China gilt die Kiefer als Symbol für langes Leben, Beständigkeit und Selbstzucht. Das paarweise Auftreten der Nadeln steht für die glückliche Zweisamkeit der Ehe. Gemeinsam mit Pflaume und Bambus zählt sie zu den drei Freunden des Winters.
Der US-Bundesstaat Maine trägt den Beinamen „The Pine Tree State“ („Der Kiefern-Staat“) und führt die Kiefer als Symbol in seiner Flagge und Siegel.
Literatur[Bearbeiten]
- Aljos Farjon: A Handbook of the World’s Conifers. Band 2. Brill, Leiden-Boston 2010, ISBN 978-90-04-17718-5, S. 608, 609.
- Christopher J. Earle: Pinus. In: The Gymnosperm Database. 22. Mai 2011, abgerufen am 12. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Abschnitt Beschreibung, Verbreitung und Systematik).
- Robert Kral: Pinus. In:
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Tropicos"> Pinus bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Genaust1996"> Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6, S. 487. </ref> <ref name="Farjon608"> Aljos Farjon: A Handbook of the World’s Conifers. Band 2, S. 608 </ref> <ref name="Farjon609"> Aljos Farjon: A Handbook of the World’s Conifers. Band 2, S. 609 </ref> <ref name="Gernandt"> David S. Gernandt, Gretel Geada López, Sol Ortiz García, Aaron Liston: Phylogeny and classification of Pinus. In: Taxon. Band 54, Nr. 1, 2005, S. 29–42, Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.bcc.orst.edu ( vom 24. August 2007 im Internet Archive; PDF; 442 kB) </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Pinus. In: Mineralienatlas. Stefan Schorn, abgerufen am 12. November 2011 (Bilder fossiler Kiefern).
- Nadel- und Triebkrankheiten der Föhre. In: waldwissen.net. Abgerufen am 24. März 2022 (Portraits der Nadel- und Triebkrankheiten an Föhren).