Kii-Berge
Die Kii-Berge (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kii-sanchi) sind ein Gebirgszug auf der Kii-Halbinsel, einer der größten Halbinseln auf Honshū, der japanischen Hauptinsel. Die Region erstreckt sich über die Präfekturen Wakayama, Nara und Mie und ist bekannt für ihre heiligen Stätten, dichten Wälder und jahrhundertealten Pilgerwege.
Die Tradition der Verehrung dieser Region als „Heilige Berge“ reicht über 1.200 Jahre zurück und hat zur Aufnahme mehrerer Stätten in das UNESCO-Welterbe geführt.<ref name="whc">Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).</ref>
Das Gebirge besteht aus zerklüfteten Bergen von 1.000 bis 2.000 m Höhe und zeichnet sich durch eine hohe Niederschlagsmenge von 3.000 mm/Jahr aus. Es besitzt daher viele Wasserläufe, Flüsse und Wasserfälle.
Heilige Stätten und Pilgerrouten (UNESCO-Welterbe)[Bearbeiten]
Im Jahr 2004 erklärte die UNESCO die „Heiligen Stätten und Pilgerrouten in den Kii-Bergen“ zum Weltkulturerbe.<ref name="whc" /> Die Welterbestätte umfasst drei Kernzonen in der dicht bewaldeten Gebirgsregion:<ref>Sacred Sites and Pilgrimage Routes in the Kii Mountain Range – Maps. In: UNESCO World Heritage Centre. Abgerufen am 29. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Yoshino und Ōmine – Gebirgsregionen im Norden der Halbinsel mit dem Berg Yoshino-yama, der für seine Kirschblüten berühmt ist, und dem Berg Ōmine, einem Zentrum der Shugendō-Tradition.
- Kumano-sanzan – drei bedeutende Shintō-Schreine an der Südspitze der Halbinsel:
- Kumano Hongū-Taisha
- Kumano Hayatama-Taisha
- Kumano Nachi-Taisha mit dem benachbarten Seiganto-ji und Fudarakusan-ji
- Kōya-san – das heilige Bergmassiv im Westen der Halbinsel, das als Zentrum des Shingon-Buddhismus gilt.
Pilgerrouten[Bearbeiten]
Die historischen Pilgerrouten in den Kii-Bergen werden unter der Bezeichnung Kumano Kodo zusammengefasst.<ref>Morohashi Kumiko: Exploring ‘Kumano Kodo,’ a Forest-Enveloped World Cultural Heritage Site. In: gov-online.go.jp. Mai 2024, abgerufen am 29. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie verbinden die Heiligtümer des Shintō und Buddhismus miteinander sowie mit den ehemaligen Hauptstädten Nara und Kyōto.<ref name="whc" /> Zu den Hauptrouten gehören die Binnenroute Nakahechi, die Küstenroute Ohechi und die vom Ise-Schrein ausgehende Route Iseji.<ref>令和2年度地域観光資源の多言語解説整備支援事業 実施地域一覧. (PDF; 11,3 MB) Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus, S. 1263, abgerufen am 29. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Naturdenkmale[Bearbeiten]
In den Kii-Bergen sind verschiedene Naturdenkmale verzeichnet. Dazu gehören:
- Kirschhaine in Yoshinoyama und am Kimpusen-ji, deren Pflanzungen bis ins 10. Jahrhundert zurückgehen.<ref name="nominierung" details="S. 22">Nominierungsdatei 1142. (PDF; 3,6 MB) In: whc.unesco.org. Agency for Cultural Affairs and Ministry of the Environment Government of Japan, 2003, abgerufen am 29. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Ein Podocarpus nagi am Kumano Hayatama-Taisha, der einer Legende nach aus dem Jahr 1159 stammt.<ref name="nominierung" details="S. 28" />
- Der Nachi-Urwald, der Teil des Kumano-Schutzgebietes ist.<ref name="nominierung" details="S. 79" />
- Ein Friedhof auf dem Kōya-san, der von bis zu 500 Jahre alten Bäumen umgeben ist.<ref name="nominierung" details="S. 34" />
- Silbertannenbestände an der Pilgerroute Ōmine Okugakemichi, die seit dem 15. Jahrhundert unter Schutz stehen, sowie Bestände von Siebolds Magnolie (Magnolia sieboldii) in der Umgebung.<ref name="nominierung" details="S. 40" />
- Zedern auf dem Gipfel des Tamakisan, deren Alter auf bis zu 3.000 Jahre geschätzt wird.<ref name="nominierung" details="S. 41" />
- Schwarzkiefern, die im 17. Jahrhundert als Windschutz an der Küstenpilgerstraße gepflanzt wurden.<ref name="nominierung" details="S. 45" />
Das Gebiet verzeichnet jährlich etwa 15 Millionen Besucher.<ref name="whc" />
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Kulturerbe: Buddhistische Heiligtümer von Hōryū-ji (1993) | Himeji-jō (1993) | Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) (1994) | Historische Dörfer von Shirakawa-gō und Gokayama (1995) | Friedensdenkmal in Hiroshima (1996) | Shinto-Schrein von Itsukushima (1996) | Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Nara (Gangō-ji, Heijō-kyō, Kasuga-Taisha, Kasugayama-Urwald, Kōfuku-ji, Tōdai-ji, Tōshōdai-ji, Yakushi-ji) (1998) | Schreine und Tempel von Nikkō (Futarasan-Schrein, Rinnō-ji, Tōshōgū) (1999) | Gusuku-Stätten und zugehörige Stätten des Königreichs von Ryukyu (2000) | Heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen (2004) | Iwami-Ginzan-Silbermine und Kulturlandschaft (2007) | Tempel, Gärten und archäologische Stätten von Hiraizumi (2011) | Fuji-san (2013) | Stätten der Seidenspinnerei in Tomioka (2014) | Stätten der industriellen Revolution in der Meiji-Zeit (2015) | Das architektonische Werk von Le Corbusier: Nationalmuseum für westliche Kunst (2016) | Heilige Insel Okinoshima und zugehörige Stätten in der Region Munakata (2017) | Verborgene christliche Stätten in der Region Nagasaki (2018) | Kofun-Gruppe von Mozu-Foruichi (2019) | Prähistorische Stätten der Jomon in Nordjapan (2021) | Goldbergwerke der Insel Sado (2024)
Naturerbe: Zedernwald von Yakushima (1993) | Buchenwald von Shirakami (1993) | Shiretoko (2005) | Ogasawara-Inseln (2011) | Die Inseln Amami-Oshima, Tokunoshima, Iriomote und nördlicher Teil der Insel Okinawa (2021)
Koordinaten: 34° 18′ N, 135° 57′ O
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